Den ÖPNV in äußeren Stadtteilen verbessern: On-Demand-Busangebote
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die ÖPNV-Anbindung in äußeren Stadtteilen durch On-Demand-Busangebote zu verbessern. Dies soll insbesondere in Randlagen mit geringer Einwohnerzahl geschehen, um die Mobilität der Bürger zu erhöhen und die Abhängigkeit vom Auto zu verringern.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, ob und wie im Rahmen des vom Bundesverkehrsministerium geförderten RMV-Projekts "On-Demand-Mobilität für die Region FrankfurtRheinMain" On-Demand-Busangebote in den Stadtteilen getestet werden können.
Begründung
In Stadtteilen in Randlage mit geringer Einwohnerzahl und niedrigen Fahrgastzahlen ist die ÖPNV-Verbindung meist ausgedünnter als etwa in der Innenstadt. Dies hat häufig zur Folge, dass Personen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und notwendige Wege zum Einkaufen oder für Besuche nicht zurücklegen können oder auf das Auto angewiesen sind. Eine Möglichkeit, den ÖPNV in diesen Fällen kostengünstiger, aber dennoch anforderungsgerecht zu organisieren, besteht im Einsatz von On-Demand- oder Bedarfsbussen. Digital gesteuert, fahren diese Busse zur den üblichen Fahrtzeiten nur dann, wenn Fahrgäste einen Fahrtwunsch anmelden, wobei die Fahrtroute auf Basis der aktuellen Nachfrage optimiert wird und Fahrgäste mit ähnlichem Zielpunkt zusammengeführt werden (Ridepooling). Fahrgäste werden damit nicht nur von Haltestelle zu Haltestellen, sondern auch von Tür zu Tür gebracht. Damit könnte, insbesondere auch abends oder nachts, das ÖPNV-Angebot bedeutend verbessert sowie die Fahrgastnachfrage und ÖPNV-Nutzung gesteigert werden. Die Akzeptanz, Praktikabilität und der Aufwand für solche Bedarfsbusse sollten auch in Frankfurt getestet werden, geeignete Stadtteile wären etwa Zeilsheim, Harheim und Nieder-Erlenbach. Das Bundesverkehrsministerium fördert den Einsatz dieser Systeme beim RMV mit sechs Millionen Euro.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Februar 2020Sie sind hierNRNR 1119Den ÖPNV in äußeren Stadtteilen verbessern: On-Demand-BusangeboteSTVV-Antrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 15. Mai 2020BB 224Den ÖPNV in äußeren Stadtteilen verbessern: On-Demand-BusangeboteMagistratsbericht
- 1. Februar 2021Antwort des Magistrats · nach 49 WochenBB 43Den ÖPNV in äußeren Stadtteilen verbessern: On-Demand-BusangeboteMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)