Bebauungsplan Am Martinszehnten
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Die vom Magistrat in der Vorlage M 128 vorgeschlagenen Ausgleichsflächen sind bisher für andere Nutzungen vorgesehen. So gilt zum Beispiel:
- In den vorgesehenen Ausgleichsflächen sind Flächen einbegriffen, die für Alternativtrassen der Ortsumfahrung Praunheim benötigt werden - siehe hier der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Antrag der CDU-Fraktion NR 766/02, Ziffer 1.
- Die vorgesehenen Ausgleichsflächen umfassen Flächen, die möglicherweise für eine nicht unmittelbar an der Wohnbebbauung verlaufende Alternativtrasse der Regionaltangente West benötigt wird. Siehe hierzu die entsprechenden Vorschläge des Ortsbeirates 7.
- Die vorgesehenen Ausgleichsflächen überschneiden sich mit Flächen, die im Regionalen Raumordnungsplan und der Industriekarte als Reserveflächen für gewerbliche Nutzung vorgesehen sind.
- Die künftige Nutzungsart der Ausgleichsflächen führt dazu, dass - zusätzlich zu den bereits großen Flächenverlusten für die Landwirtschaft im Frankfurter Norden -weitere 20 ha Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung kurzfristig entzogen werden.
- Eine Fläche längs der A 5 ist als Lärmschutzwall vorgesehen.
Inhalt
Antrag vom 17.09.2003, NR 1118
Betreff:
Bebauungsplan Am Martinszehnten
Die vom Magistrat in der Vorlage M 128 vorgeschlagenen Ausgleichsflächen sind bisher für andere Nutzungen vorgesehen. So gilt zum Beispiel:
- In den vorgesehenen Ausgleichsflächen sind Flächen einbegriffen, die für Alternativtrassen der Ortsumfahrung Praunheim benötigt werden - siehe hier der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Antrag der CDU-Fraktion NR 766/02, Ziffer 1.
- Die vorgesehenen Ausgleichsflächen umfassen Flächen, die möglicherweise für eine nicht unmittelbar an der Wohnbebbauung verlaufende Alternativtrasse der Regionaltangente West benötigt wird. Siehe hierzu die entsprechenden Vorschläge des Ortsbeirates 7.
- Die vorgesehenen Ausgleichsflächen überschneiden sich mit Flächen, die im Regionalen Raumordnungsplan und der Industriekarte als Reserveflächen für gewerbliche Nutzung vorgesehen sind.
- Die künftige Nutzungsart der Ausgleichsflächen führt dazu, dass - zusätzlich zu den bereits großen Flächenverlusten für die Landwirtschaft im Frankfurter Norden -weitere 20 ha Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung kurzfristig entzogen werden.
- Eine Fläche längs der A 5 ist als Lärmschutzwall vorgesehen. Dies vorausgeschickt, bittet die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat, die folgenden Fragen zu prüfen und zu berichten:
- Wie verträgt sich die Flächenausweisung für ökologische Ausgleichsflächen mit den oben erwähnten bestehenden bzw. angedachten Nutzungen?
- Gedenkt der Magistrat die oben erwähnten Alternativtrassen nicht mehr weiterzuverfolgen?
- Hat der Magistrat die Absicht, entsprechende Änderungen des Regionalen Raumordnungsplanes zu beantragen?
- Hat der Magistrat eine Stellungnahme des Kreislandwirtes eingeholt und wie ist diese ausgefallen? Bis zur Beantwortung dieser Fragen bleibt die M 128 zurückgestellt. Antragstellende Fraktion: SPD Antragsteller/innen: Stadtv. Barbara Heymann Stadtv. Klaus Oesterling Stadtv. Elke Sautner Stadtv. Elke Tafel Stadtv. Gert Rainer Wagner Stadtv. Günter Dürr Stadtv. Silke Seitz Stadtv. Dr. Matthias Stoffregen Stadtv. Arnold Weber Stadtv. Marion Weil-Döpel Stadtv. Jan KlingelhöferHauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 05.09.2003, M 128 Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Versandpaket: 24.09.2003
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. September 2003MM 128Bebauungsplan Nr. 804 - Am Martinszehnten hier: Ergänzendes Verfahren gemäß § 215a Abs. 1 BauGBMagistratsvortrag
- 17. September 2003Sie sind hierNRNR 1118Bebauungsplan Am MartinszehntenSTVV-Antrag · SPD
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Annahme) ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage M 128 wird unter Berücksichtigung der Vorlage NR 1124 zugestimmt. 2. Es dient zur Kenntnis, dass die antragstellende Fraktion die Vorlage NR 1118 zurückgezogen hat. 3. Der Vorlage NR 1124 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, REP, PDS und E.L.; FAG und BFF (= Enthaltung) zu 3. CDU, SPD, FDP, REP, PDS und E.L. gegen GRÜNE (= Ablehnung); FAG und BFF (= Enthaltung)