Umsetzung des Beschlusses zum Haushaltssicherungskonzept hier: Änderung der Eintrittspreisregelung für die städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Kultur verfolgenInhalt
Vortrag des Magistrats vom 01.11.2013, M 206
Betreff: Umsetzung des Beschlusses zum Haushaltssicherungskonzept hier: Änderung der Eintrittspreisregelung für die städtischen Museen und das Institut für Stadtgeschichte Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 21.03.2013, § 2951 (M 44)
- Es dient zur Kenntnis, dass auf der Grundlage des o.g. Beschlusses zur Haushaltskonsolidierung die Eintrittspreise in die Museen deutlich angehoben werden müssen.
- Die in der Anlage genannten Preise und Eintrittsregelungen werden beschlossen. Die Änderungen zu den bisherigen Regelungen sind durch Fettdruck kenntlich gemacht. Die neuen Regelungen gelten nach der Veröffentlichung im Amtsblatt ab dem 01.01.2014.
- Alle bisherigen Eintrittspreisregelungen sind damit aufgehoben. Begründung: Im Zuge der Haushaltskonsolidierung hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, die Eintrittspreise für die Museen deutlich anzuheben. Damit sollen Mehreinnahmen in Höhe von 181.000 € erreicht werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings die Anpassung der bisher geltenden Preisspanne. Die einheitliche Preisspanne wurde beschlossen, damit die städtischen Häuser ihre Eintrittspreise innerhalb dieses Rahmens den jeweiligen aktuellen Präsentationen anpassen können. Sie hat sich seit der Einführung 2009 bewährt und den Museen die notwendige Flexibilität bei der Gestaltung der Eintritte gegeben. Dieser Spielraum soll beibehalten, aber ab dem 01.01.2014 von bisher 3 bis 9 € auf 4 bis 12 € ausgeweitet werden, um die erwünschte Erhöhung der Preise, insbesondere beim Museum für Moderne Kunst, vornehmen zu können. Gleichzeitig können redaktionelle Änderungen vorgenommen (Ersatz der Wehr- und Zivildienstleistenden durch die Bundesfreiwilligendienstleistenden) und weitere Punkte konkretisiert werden. So ist z. Bsp. ermäßigter Eintritt für Studierende des dritten Lebensabschnitts nicht vorgesehen, was allerdings bisher so konkret den Regelungen nicht zu entnehmen war. Durch die Sonderregelungen für Frankfurt-Pass- und Kulturpass-Inhaber sind diese Personengruppen aus der Einzelauflistung der Ermäßigungstatbestände heraus gefallen, allerdings soll auch weiterhin mit dem Frankfurt-Pass bzw. dem Kulturpass die MuseumsuferCard und das -Ticket zum ermäßigten Preis gekauft werden können. Die Attraktivität der MuseumsuferCard konnte seit der Einführung kontinuierlich gesteigert werden. Das Angebot umfasst momentan freien Eintritt für ein Jahr in 34 Museen, zur Nacht der Museen und die Zustellung des art kaleidoscopes, das vierteljährlich erscheinende Kulturmagazin. Seit dem 01.01.2013 kostet eine MuseumsuferCard 85 €, die ermäßigte Card liegt bei 42 €, das ebenfalls sehr beliebte MuseumsuferTicket für 2 Tage 18 €, ermäßigt 10 €. Eine weitere Erhöhung beider Kartens wird kurzfristig nicht erwogen, sie sollte trotzdem bereits mitbedacht und ermöglicht werden. Die in den Museen angebotenen Führungen kosten seit vielen Jahren 40 € und können nicht mehr kostendeckend angeboten werden. Mit 50 € für eine Führung ist das wieder zu erreichen. Das Kulturscheckheft für Studierende, das pro Semester Kosten in Höhe von ca. 12.000 € verursacht, wurde bisher mithilfe von Werbeeinnahmen und Sponsoren getragen. Diese sind weggebrochen ohne dass dafür Ersatz gefunden wurde, so dass auf dieses Angebot verzichtet werden soll. Studierende erhalten ohnehin ermäßigten Eintritt beim Museumsbesuch. Anlage _Eintrittspreisregelung (ca. 13 KB)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 1. November 2013 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In 7 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 24.01.2014 im OBR 5 angenommen.
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und FDP gegen LINKE. (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und RÖMER gegen SPD und LINKE. (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER, Piraten, ÖkoLinX-ARL, NPD und REP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und RÖMER gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER und Piraten (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und RÖMER gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, Piraten, ÖkoLinX-ARL, NPD und REP (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, FDP, FREIE WÄHLER und fraktionslos (= Ablehnung); FAG (= Enthaltung)