Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Das Einstellungsverfahren der Stadt Frankfurt am Main muss interkulturelles Know-how berücksichtigen

Vorlagentyp: K
55 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Begründung

Laut Bericht des Magistrats vom 08.02.2002, B 160, soll ein Prozess des Umdenkens intensiviert werden, um mittel- und längerfristig die städtischen Ämter und Betriebe mehr für ausländische Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter zu öffnen. Die aktuell vorliegenden Zahlen (siehe Stellungnahme des Magistrats vom 25.02.2003 zu KAV-Anfrage KA 07) beweisen, dass der Migrantenanteil unter den Bediensteten der Stadtverwaltung bei Weitem zu niedrig ist und sogar noch abgenommen hat. Auch die Einstellung von ausländischen Auszubildenden stagniert. Zwar bewerben sich viele Jugendliche mit Migrationshintergrund, sie werden aber im Auswahlverfahren nicht gebührend berücksichtigt. Diesen Sachverhalt begründet der Magistrat immer wieder mit der mangelnden Qualifizierung der Bewerber/innen. Andererseits erfordert das voranschreitende Zusammenwachsen der europäischen Nationen verstärkte interkulturelle Kompetenzen im gesamten Dienstleistungssektor. Es ist daher unabdingbar bei allen anstehenden Auswahlverfahren auch die besonderen Fähigkeiten von Personen mit Migrationshintergrund wie z.B. Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz zu berücksichtigen. Vertraulichkeit: Nein dazugehörende Vorlage: Bericht des Magistrats vom 12.09.2003, B 759 Bericht des Magistrats vom 17.05.2004, B 321 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Verwaltungsreform, Personal- und Organisationsangelegenheiten Ausschuss für Immigration und Integration Versandpaket: 30.04.2003 Beratungsergebnisse: 21. Sitzung des Ausschusses für Verwaltungsreform, Personal- und Organisationsangelegenheiten am 05.06.2003, TO I, TOP 11 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage K 24 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Ablehnung) 21. Sitzung des Ausschusses für Immigration und Integration am 12.06.2003, TO I, TOP 5 Beschluss: nicht auf TO Die Vorlage K 24 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS) Abstimmung: SPD, GRÜNE und FDP gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) und FAG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Ablehnung) E.L. (= Annahme) Beschlussausfertigung(en): § 5460, 21. Sitzung des Ausschusses für Verwaltungsreform, Personal- und Organisationsangelegenheiten vom 05.06.2003 Aktenzeichen: 11 0

Inhalt

Anregung der KAV vom 29.04.2003, K 24

Betreff:

Das Einstellungsverfahren der Stadt Frankfurt am Main muss interkulturelles Know-how berücksichtigen

Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, den Magistrat aufzufordern, dass bei Einstellungen zukünftig auch interkulturelles Know-How, z. B. Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz, als vollwertige Einstellungskriterien berücksichtigt werden.

Begründung:

Laut Bericht des Magistrats vom 08.02.2002, B 160, soll ein Prozess des Umdenkens intensiviert werden, um mittel- und längerfristig die städtischen Ämter und Betriebe mehr für ausländische Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter zu öffnen.

Die aktuell vorliegenden Zahlen (siehe Stellungnahme des Magistrats vom 25.02.2003 zu KAV-Anfrage KA 07) beweisen, dass der Migrantenanteil unter den Bediensteten der Stadtverwaltung bei Weitem zu niedrig ist und sogar noch abgenommen hat. Auch die Einstellung von ausländischen Auszubildenden stagniert. Zwar bewerben sich viele Jugendliche mit Migrationshintergrund, sie werden aber im Auswahlverfahren nicht gebührend berücksichtigt. Diesen Sachverhalt begründet der Magistrat immer wieder mit der mangelnden Qualifizierung der Bewerber/innen.

Andererseits erfordert das voranschreitende Zusammenwachsen der europäischen Nationen verstärkte interkulturelle Kompetenzen im gesamten Dienstleistungssektor.

Es ist daher unabdingbar bei allen anstehenden Auswahlverfahren auch die besonderen Fähigkeiten von Personen mit Migrationshintergrund wie z.B. Mehrsprachigkeit und interkulturelle Kompetenz zu berücksichtigen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 29. April 2003Sie sind hier
    KK 24Das Einstellungsverfahren der Stadt Frankfurt am Main muss interkulturelles Know-how berücksichtigen
    KAV-Anregung
  2. 12. September 2003BB 759Das Einstellungsverfahren der Stadt Frankfurt am Main muss interkulturelles Know-how berücksichtigenMagistratsbericht
  3. 17. Mai 2004Antwort des Magistrats · nach 55 WochenBB 321Das Einstellungsverfahren der Stadt Frankfurt am Main muss interkulturelles Know-how berücksichtigenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

KAnregung der KAV

Ein Vorschlag der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV). Er wird in den zuständigen Ausschüssen behandelt und kann übernommen, abgelehnt oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen werden.

  1. 1KAV bringt Anregung ein
  2. 2Ausschüsse beraten
  3. 3ggf. Prüfung durch den Magistrat

Frist: 3 Monate bei Überweisung

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Verwaltungsreform, Personal- und Organisationsangelegenheiten
Sitzung 21 · 05.06.2003
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage K 24 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneFDPFAG
Ablehnung:
CDU
Sonstige:
REP (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, FDP und FAG gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Ablehnung)

Ausschusses für Immigration und Integration
Sitzung 21 · 12.06.2003
TO I, TOP 5
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage K 24 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneFDP
Ablehnung:
CDUFAG
Sonstige:
REP (Ablehnung)E.l (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE und FDP gegen CDU (= vereinfachtes Verfahren) und FAG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Ablehnung) E.L. (= Annahme)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen