Am 30. August starb eine Radfahrerin in Frankfurt aufgrund eines Dooring-Unfalls. Bei neuer Straßeninfrastruktur markier
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Thema Fahrradfahren verfolgenFrage an den Magistrat
Am 30. August starb eine Radfahrerin in Frankfurt aufgrund eines Dooring-Unfalls. Bei neuer Straßeninfrastruktur markiert der Magistrat die Dooring-Zone ab, aber bis dies in der ganzen Stadt geschehen ist, ist es noch ein langer Weg. Neben der Infrastruktur ist umsichtiges Verhalten eine wichtige Stellschraube um Dooring-Unfälle zu vermeiden.
Daher frage ich den Magistrat:
Welche Maßnahmen unternimmt der Magistrat, um Autofahrende auf ihre Plicht des umsichtigen Türöffnens hinzuweisen und Radfahrende zu schützen?
Antwort des Magistrats
Der tödliche Unfall unterstreicht die Notwendigkeit, die Bemühungen zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmenden weiter zu forcieren.
Sofern bereits Sicherheitstrennstreifen eingerichtet sind, ist es jedoch leider keine Selbstverständlichkeit für Autofahrer:innen, den ihnen zugewiesenen Parkraum auch einzuhalten. Oftmals wird in den Sicherheitstrennstreifen hineingeparkt. Die Städtische Verkehrspolizei und insbesondere die Fahrradstaffel sind für die daraus entstehende Gefahr sensibilisiert und ahnden konsequent solche Parkverstöße. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Radfahrenden.
Außerdem werden schon seit Jahren bei allen Neuplanungen so genannte Sicherheitstrennstreifen berücksichtigt. Auch im Rahmen von Deckensanierungen erfolgen Bestandskorrekturen unter Einbeziehung des Sicherheitstrennstreifens. Der Magistrat identifiziert laufend bestehende Radverkehrsanlagen, bei denen noch kein Sicherheitstrennstreifen vorhanden ist, um Möglichkeiten einer Ummarkierung zu prüfen. Diese infrastrukturseitigen Bemühungen des Magistrats können dazu beitragen, dass trotz steigenden Radverkehrsaufkommens die Zahl der Dooring-Unfälle zu reduzieren: Wurden 2017 noch 155 solcher Unfälle polizeilich aufgenommen, waren es 2019 87 und 2021
67.
Des Weiteren wurde bereits eine Agentur beauftragt, um eine Kampagne zum Thema Dooring-Zone zu entwickeln. Ziel soll es sein, primär die Autofahrenden auf diese Gefahr aufmerksam zu machen und über den sogenannten "Holländischen Griff" aufzuklären.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. September 2022Sie sind hierFF 955Am 30. August starb eine Radfahrerin in Frankfurt aufgrund eines Dooring-Unfalls. Bei neuer Straßeninfrastruktur markierFragestunde-Frage
- 2. Januar 2024OFOF 356/7Radfahren auf der Straße Am Hohen Weg sicherer machen - Dooring-Zone markierenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 16. Januar 2024OMOM 4940Radfahren auf der Straße Am Hohen Weg sicherer machen - Dooring-Zone markierenDirektanregung
- 8. April 2024Antwort des Magistrats · nach 82 WochenSTST 679Radfahren auf der Straße Am Hohen Weg sicherer machen - Dooring-Zone markierenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet