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In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Frankfurter Einkaufsstraßen umgestaltet, so wie zuletzt der Oeder Weg. Hierb

Vorlagentyp: F
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Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Messung der Passantenfrequenzen und des Verkehrs an Frankfurter Einkaufsstraßen, um die Auswirkungen der Umgestaltungen auf den Einzelhandel zu evaluieren. Es wird erwartet, dass die gesammelten Daten als Frühwarnsystem für den Handel dienen und zur Verbesserung der Situation beitragen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Frage an den Magistrat

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Frankfurter Einkaufsstraßen umgestaltet, so wie zuletzt der Oeder Weg. Hierbei werden immer wieder Befürchtungen der ansässigen Einzelhändler laut, dass sich hierdurch die Anzahl der Einkaufenden und Passant*innen verringert.

Ich frage daher den Magistrat:

Werden an den Einkaufsstraßen in den Stadtteilen die Passantenfrequenzen oder der Rad- und Autoverkehr gemessen und lässt sich aus diesen Daten bereits eine Entwicklung ableiten?

Antwort des Magistrats

Stadträtin Stephanie Wüst:

Sehr geehrte Frau Vorsteherin,

sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Stadtverordneter Papke,

lieber Sebastian!

Wir verfügen in Frankfurt an zentralen Einkaufsstraßen über Laserfrequenzzähler, die es zum Ziel haben, ein systematisches Passantenfrequenzmonitoring zu ermöglichen. Ziel des Monitorings ist es, die Passantenfrequenz in den Lauflagen zu evaluieren und die daraus gewonnenen Daten als Frühwarnsystem für den Handel wahrzunehmen. Alle Daten können kostenfrei auf www.hystreet.com eingesehen werden.

Neben der Zeil, der Großen Bockenheimer Straße und der Goethestraße werden seit September 2021 Passantenfrequenzen nun auch in der Berger Straße, der Leipziger Straße und der Schweizer Straße - allesamt Ortsbezirkszentren gemäß Einzelhandels- und Zentrenkonzept - erfasst und ausgewertet. Weitere Standorte sind in Vorbereitung. Die Passantenfrequenzen an allen Messstandorten in Frankfurt haben sich im Mai 2022 sowohl im Vergleich zum Mai 2021 als auch im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2022 signifikant erhöht. Im Vergleich zum April 2022 weisen alle erfassten Standorte zweistellige Wachstumsraten auf: Die Zeil hat einen Zuwachs von 21 Prozent, die Große Bockenheimer Straße einen Zuwachs von 36 Prozent, die Goethestraße einen Zuwachs von 23 Prozent, die Berger Straße einen Zuwachs von 17 Prozent, die Leipziger Straße einen Zuwachs von zwölf Prozent und die Schweizer Straße einen Zuwachs von 19 Prozent. Auch wenn diese Entwicklung sehr positiv ist, geht es nicht allen Bereichen des Handels gut. Die Frequenzmessungen geben aber erste Anhaltspunkte. Die positive Entwicklung der Passantenzahlen zeigt eine deutliche Belebung der Innenstadt und der nahen Stadtteile.

(Zurufe)

Stadtverordnetenvorsteherin

Hilime Arslaner:

Die erste Zusatzfrage kommt vom Fragesteller. Herr Papke, bitte!

Stadtverordneter Sebastian Papke, FDP:

(Zusatzfrage)

Danke, Frau Stadträtin Wüst! Sie haben gesagt, dass Sie gemeinsam mit den Gewerbetreibenden Projekte über die Weiterentwicklung der Stadtteilstraßen initiieren und die Wirtschaftsförderung in die wissenschaftliche Begleitung der Frequenzen mit eingebunden ist. Beim Umbau des Oeder Wegs waren Sie die erste Dezernentin vor Ort, um sich die Situation anzuschauen. Welche Erkenntnisse liegen Ihnen aus den Gesprächen vor Ort vor?

Stadträtin Stephanie Wüst:

(fortfahrend)

Zuerst ist festzuhalten, dass die Situation auf dem Oeder Weg, zumindest was der Handel uns widergespiegelt hat, alarmierend war, weshalb ich mir bereits im November und auch jetzt, kurz vor Ostern, die Situation vor Ort angeschaut habe. Auf die verkehrliche Situation möchte ich gar nicht eingehen, denn dafür hat sich der Kollege Stadtrat Majer mit der Frankfurt University of Applied Sciences eingesetzt. Dort wird seit dem

  1. Mai eine wissenschaftliche Begleitung der verkehrlichen Situation durchgeführt, in die wir nun auch mit der Wirtschaftsförderung mit einbezogen sind. Das ist einfach eine sehr gute Zusammenarbeit aufgrund der alarmierenden Situation, die der Handel uns gespiegelt hat aus den Gesprächen. Wir haben viele Gespräche mit der Wirtschaftsförderung geführt, vor allen Dingen viele zielorientierte Gespräche über die Situation und wie der Handel sie wahrnimmt. Das sind keine repräsentativen Umfrageaussagen, die ich hier tätigen kann, aber tatsächlich ist es so, dass knapp drei Viertel der ansässigen Händler die Umbaumaßnahmen als nicht gut wahrnimmt. Über die Hälfte, spiegelt uns die Situation so wider, dass sie Umsatzeinbußen haben und die Frequenzen weniger geworden sind. Es ist tatsächlich so, dass alle Händlerinnen und Händler - ebenso wie Dienstleister und die Gastronomie, die zusätzlich befragt worden sind - uns gesagt haben, dass sie auf alle Bürgerinnen und Bürger, auf alle Arten von Verkehrsteilnehmenden angewiesen sind. Dazu gehören die Fußgänger, die den ÖPNV nutzen, um zum Oeder Weg zu gelangen, und auch die Fahrradfahrer - viele fahren in diesem Innenstadtbereich eben doch Fahrrad -, die zum Beispiel auf dem Heimweg am Blumenladen vorbeifahren und dort vielleicht einen Kübel entdecken, den sie später gerne mit dem Auto abholen würden. Deshalb haben wir gesagt, wir führen die wissenschaftliche Begleitung auch gemeinsam durch, um die Bedenken der Gewerbetreibenden vor Ort ernst zu nehmen und sie vor allem auch in die Umfragen mit einfließen zu lassen. Ich glaube, wir sind da auf einem guten Weg, gemeinsam Indikatoren zu entwickeln und zu überprüfen. Die baulichen Maßnahmen sind jetzt da, aber man kann immer noch nachsteuern, wenn zum Beispiel gesagt wird, dass Kurzzeitparkplätze fehlen, dass Ladezonen fehlen, dass Lieferzonen fehlen. Da haben wir immer noch die Möglichkeit, nachzusteuern, um den gesunden Mix, den wir gerade im Oeder Weg haben - dort gibt es viele Einzelhändler -, wahren zu können und nicht durch die Rahmenbedingungen, die die Politik vorgibt, einzudämmen. Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner: Vielen Dank! Die zweite Zusatzfrage kommt von Herrn Stadtverordneten Schwander von der CDU-Fraktion. Bitte! Stadtverordneter Yannick Schwander, CDU: (Zusatzfrage) Vielen Dank für die Antwort! Meine Zusatzfrage bezieht sich auf Ihre erste Antwort. Sie haben erwähnt, dass im Vergleich zum April 2022 und im Vergleich zum Mai 2021 die Zahlen gestiegen sind. Das mag wenige überraschen, denn gerade im Mai 2021 war auch die Coronapandemie noch lange nicht überwunden. Deshalb würde mich interessieren, ob es auch Zahlen gibt im Vergleich beispielsweise zu den Jahren 2018 und 2019? Vielen Dank! Stadträtin Stephanie Wüst: (fortfahrend) Lieber Herr Stadtverordneter Schwander, das ist eine sehr berechtigte Frage und ich finde es schade, dass ich Ihnen sagen muss, dass es die nicht gibt, weil es diese Messungen erst seit 2020 und an den Stellen Schweizer Straße, Leipziger Straße und Berger Straße erst seit 2021 gibt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 2. Juni 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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