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Am vorletzten Samstag begingen wir den traditionsreichen 1. Frankfurter Wasserhäuschentag, organisiert von Linie 11 e. V

Vorlagentyp: F
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Frage vom 24.08.2017, F 710 Am vorletzten Samstag begingen wir den traditionsreichen

  1. Frankfurter Wasserhäuschentag, organisiert von Linie 11 e. V. Beseelt von den Eindrücken dieses denkwürdigen Tages, frage ich: Wie stellt der Magistrat eine angemessene Förderung dieses einzigartig frankfurterischen urbanen Kulturgutes, das Kiez-Zusammenhalt, Trinkkultur und Lokalkolorit in einzigartiger und für diese Stadt werbender Synthese vereint, angesichts stärker werdenden ökonomischen und demoskopischen Drucks auf die auch von Gentrifizierung bedrohte Stadtkultur sicher - kurz: W ird es nach den Vorstellungen des Magistrates eine Wasserhäuschen-Kulturförderung geben, und wie wird diese personell, finanziell und vor allem - hier besonders wichtig - konzeptionell beschaffen sein? Antwort des Magistrats: Stadträtin Dr. Ina Hartwig: Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine Damen und Herren, sehr geehrter Herr Stadtverordneter Wehnemann! Der Magistrat geht davon aus, dass weder Gentrifizierung noch ökonomischer oder gar demoskopischer Druck - dieses Phänomen ist dem Magistrat bislang noch nicht begegnet -, ja nicht einmal demographischer Wandel der vorhandenen Wasserhäuschen-Kultur in Frankfurt etwas anhaben können. Bei der Wasserhäuschen-Kultur - zum Glück gibt es in den Häuschen nicht nur Wasser, sondern auch andere flüssige Stoffe - handelt es sich tatsächlich um ein einzigartiges urbanes Kulturgut, welchem eine eigene Kraft innewohnt, sodass hier nach Auffassung des Magistrates keine spezifische personelle, finanzielle und konzeptionelle Kulturförderung vonnöten ist. Gerne kann der Verein Linie 11 e. V., sofern er zur Ausübung seiner Vereinstätigkeiten jemals Räumlichkeiten fernab eines Wasserhäuschens benötigen sollte, Räume der Saalbau zu vergünstigten Vereinskonditionen anmieten. Vermutlich könnte eine besondere Betreuung des Kulturgutes "Wasserhäuschen" durch die Partei DIE PARTEI dazu beitragen, dass dieses Kulturgut zukünftig auch überparteilich eine noch stärkere Wahrnehmung als bisher erhält. (Beifall) Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler: Die erste Zusatzfrage kommt von Herrn Stadtverordneten Wehnemann von der FRAKTION. Bitte schön! Stadtverordneter Nico Wehnemann, FRAKTION: (Zusatzfrage) Der Presse war zu entnehmen, dass in der Nacht vom Montag das Wasserhäuschen Am Lindenbaum ausgebrannt ist. Wird es da eine schnelle unbürokratische Hilfe seitens der Stadt geben können? Stadträtin Dr. Ina Hartwig: (fortfahrend) Das will ich hoffen. (Beifall, Heiterkeit) Antragstellende Person(en): Stadtv. Nico Wehnemann

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. August 2017 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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