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Vom 29.05. auf den 30.05.2016 kam es durch heftige Regenfälle im Einzugsbereich des Eschbachs im bachnah bebauten Ortste

Vorlagentyp: F
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Frage vom 10.06.2016, F 63 Vom 29.05. auf den 30.05.2016 kam es durch heftige Regenfälle im Einzugsbereich des Eschbachs im bachnah bebauten Ortsteil von Harheim zu Überflutungen. Als Grund für die Überflutungen werden quer im Flussbett liegende umgestürzte Bäume und Treibholz aus dem naturnah ausgebildeten Uferbereich angesehen, die den Fluss an mehreren Stellen zum Stauen brachten. Ich frage den Magistrat, ob ihm ähnliche Situationen bei anderen Taunusbächen aufgrund heftiger Regenfälle bekannt sind und er bereit ist, innerhalb der Gemarkungsgrenzen Harheims und gegebenenfalls an anderen Taunusbächen zukünftig in kürzeren Abständen Bachschauen durchzuführen, um vom Umsturz gefährdete Bäume und vom Abbruch bedrohte Äste an den Uferbereichen rechtzeitig zu entfernen.

Antwort des Magistrats: Durch die starken Regenfälle am 29.05. und 30.05.2016 im Einzugsbereich des Eschbachs kam es zu erhöhten Abflüssen. Dadurch wurde Treibgut wie zum Beispiel Äste und Laub von den Uferböschungen abgespült. Diese Situation tritt regelmäßig bei starken Regenfällen an allen Bächen im Stadtgebiet Frankfurt am Main auf. Kritische Situationen durch Treibgut können sich vor allem an Brücken, an verrohrten Bachabschnitten und anderen Engstellen im Gewässerquerschnitt ergeben. Nach den Regenfällen am 29. beziehungsweise 30.05.2016 wurde die Stadtentwässerung von einer Anwohnerin informiert, dass an der Straßenbrücke im Zuge der Maßbornstraße eine abgebrochene Baumkrone und im Bereich der Korffstraße ein großer Ast angeschwemmt wurden. Diese Abflusshindernisse wurden noch am gleichen Tag durch Mitarbeiter der Stadtentwässerung entfernt. Generell werden die kritischen Gewässerabschnitte bei starken Regenfällen anlassbezogen durch Mitarbeiter der Stadtentwässerung kontrolliert und Abflusshindernisse beseitigt. Außerhalb der Arbeitszeit übernimmt die Rufbereitschaft diese Aufgabe. Naturgemäß kann diese Überwachung aber nicht zu jeder Zeit und flächendeckend erfolgen. Unabhängig von starken Niederschlägen wird der Zustand der Ufervegetation regelmäßig durch die SEF überprüft und Bäume, die bei einem Umsturz ein Abflusshindernis darstellen könnten, präventiv gefällt. Allerdings existiert bei dieser Beurteilung ein weiter Ermessensspielraum, da die Eingriffe in die naturnahe Ufervegetation möglichst gering gehalten werden sollen. Die Stadtentwässerung wird aber diesen Hinweis aufnehmen und am Eschbach eine zusätzliche Kontrolle durchführen, damit umsturzgefährdete Bäume und vom Abbruch bedrohte Äste möglichst frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Günther Quirin

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 10. Juni 2016 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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