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Obwohl die 2001 begonnene Schaffung einer Kulturmeile im Bereich Braubachstraße, Domstraße, Fahrgasse, Weckmarkt und Röm

Vorlagentyp: F
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Inhalt

Frage vom 16.02.2017, F 450 Obwohl die 2001 begonnene Schaffung einer Kulturmeile im Bereich Braubachstraße , Domstraße, Fahrgasse, Weckmarkt und Römerberg von Galeristen und Kunsthändlern unterstützt wurde und seitdem auf der kommunalpolitischen Agenda steht, hat die Kundenfrequenz aufgrund der Baustellensituation im Dom-Römer-Areal deutlich nachgelassen. Hierdurch mussten 2016 mehrere Galerien für immer schließen. Daher frage ich den Magistrat: Wie soll das Projekt Kulturmeile weiterentwickelt werden, und sind für die letzte Baustellenphase kurzfristige Sofortmaßnahmen zur Rettung der verbleibenden Galerien angedacht?

Antwort des Magistrats: Die Stadtverordnetenversammlung hat den Magistrat im Jahr 2000 mit der Durchführung des Projekts "Kulturmeile Braubachstraße" beauftragt. Das Projekt soll den historischen Straßenzug der Braubachstraße zwischen Dominikanergasse im Osten und Karmeliterkloster im Westen funktional ergänzen und gestalterisch aufwerten. Ziel ist eine Belebung des Altstadtbereichs durch vermehrte Ansiedlung kultureller und publikumsintensiver Nutzungen sowie eine Stärkung des Wohnens in den oberen Geschossen der angrenzenden Liegenschaften. Bedeutende fertiggestellte Maßnahmen sind die bauliche Aufwertung der Braubachstraße zwischen Paulsplatz und Fahrgasse, 2004, der Umbau des ehemaligen Zollamtes zum kirchlichen Kulturzentrum "Haus am Dom" mit MMK-Dependance, 2007, der Umbau des Gesundheitsamtes für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels, 2012, und die Sanierung der städtischen Häuser Braubachstraße 30-34 unter anderem für die Heussenstamm-Stiftung beziehungsweise das Fotografie Forum (2014). Die Neuordnung des Dom-Römer-Areals befindet sich derzeit noch in der Umsetzung. Das Projekt wird nach seiner Fertigstellung aufgrund der publikumsintensiven Nutzungen im Erdgeschoss beziehungsweise den Wohnungen in den Obergeschossen und wegen der attraktiven Gebäudearchitektur ebenfalls einen wichtigen Beitrag im Sinne des Kulturmeilen-Projekts leisten. Im Rahmen der Bauberatung für einzelne Liegenschaften beziehungsweise Ladenlokale wird der Magistrat auch künftig auf die Umsetzung der Ziele des Projekts Kulturmeile Braubachstraße hinwirken. Der Magistrat geht davon aus, dass die aktuell von der Baumaßnahme betroffenen Galeristen und Kunsthändler nach Abschluss der Arbeiten im Dom-Römer-Areal von der insgesamt höheren Attraktivität der Frankfurter Innenstadt profitieren können. Im engen Umkreis finden sich dann viele hochkarätige Kulturinstitutionen wie zum Beispiel das MMK, das Historische Museum, die Schirn, das Caricatura-Museum, das Dom-Museum, das Fotografie Forum Frankfurt, die Heussenstamm-Galerie und das zukünftig in der neuen Altstadt angesiedelte Stoltze-Museum und das Struwwelpeter-Museum. Insofern wird künftig sicherlich weniger von einer Kulturmeile Braubachstraße zu sprechen sein, sondern die neue Altstadt wird sich selbst und in ihrem näheren Umfeld auch gerade im Kontext von Kultur und Kunst präsentieren. Im Zusammenhang mit der Vermietung von Geschäfts- und Ladenflächen im Dom-Römer Quartier haben sich mehrere Galerien bei der Dom-Römer GmbH um Mietflächen beworben. Diese Bewerbungen werden derzeit in einem formalisierten Auswahlverfahren von der Dom-Römer GmbH bearbeitet. Es ist also davon auszugehen, dass sich hier Galerien ansiedeln werden. Im Herbst 2016 hat die Dom-Römer GmbH zur Verbesserung der Situation außerdem die Lage und Position von Baucontainern so modifiziert, dass Wege- und Sichtbeziehungen zu den Ladengeschäften auf der südlichen Weckmarktseite wiederhergestellt wurden. Zudem sind durch die Öffnung der Bendergasse und den Wegfall der Baustelleneinrichtung auf dem Domplatz die ursprünglichen Wegeverbindungen inzwischen wieder frei. Antragstellende Person(en): Stadtv. Verena David

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 16. Februar 2017 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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