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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenInhalt
Frage vom 24.02.2012, F 327 Auf dem Spielplatz im Carl-von-Weinberg-Park wurde von einem besorgten Vater eine ölige gräuliche Substanz auf den Spielgeräten festgestellt. Im Umweltausschuss wurde dieses Thema in der Bürgerfragestunde aufgeworfen. Weitere Bürger berichteten über Kerosingeruch in diesem Bereich. Laut Frau Stadträtin Dr. Rottmann gibt es darüber keine weiteren Erkenntnisse. Eine Anfrage beim Gesundheitsamt durch den besorgten Anwohner hat zu der Angabe geführt, man gehe nicht davon aus, dass die Substanz für Menschen schädlich sei.
Ich frage den Magistrat: Sind im Zusammenhang mit den erhöhten Flugbelastungen weitere Schadstoffvorfälle bekannt geworden, und wie gedenkt der Magistrat jetzt weiter vorzugehen?
Antwort des Magistrats: Stadträtin Dr. Manuela Rottmann: Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin, sehr geehrte Frau Thiele! Zunächst zu der Frage, ob es noch weitere Schadstoffvorfälle gibt, außer diesen Berichten, wie Sie sie eben geschildert haben, von Kerosingeruch und einer Substanz, ist an uns nichts Konkretes herangetragen worden. Die gemeldete ölig gräuliche Substanz auf den Spielgräten konnte bei einer Kontrolle des Grünflächenamtes nicht bestätigt werden. Spielgeräte werden bei uns in der Regel alle acht bis 14 Tage im Hinblick auf ihre Sicherheit durch das Grünflächenamt kontrolliert. Dabei wurden von unseren Mitarbeitern keine auffälligen Ölfilme festgestellt. In Bezug auf die Überprüfung der Luftqualität im Stadtgebiet Frankfurt am Main und etwaigen Belastungen durch Flugbewegungen kann Folgendes mitgeteilt werden: Insgesamt wird die Luftqualität im Ballungsraum Rhein-Main offiziell an elf Standorten ermittelt, sechs Standorte davon sind gesetzlich vorgeschrieben. Weitere Messstationen werden zum Beispiel durch die Fraport auf dem Flughafengelände oder im Industriepark Höchst durch Infraserv betrieben. Wir haben seit vielen Jahrzehnten direkt unter der Anfluggrundlinie in Raunheim eine Luftmessstation in Betrieb, im unmittelbaren Ein- beziehungsweise Abflugbereich der Nord- und Südbahn des Frankfurter Flughafens. Die Immissionssituation ist an dieser Station unauffällig, Grenzwerte werden eingehalten. Wir möchten aber natürlich den Wahrnehmungen von Kerosin und von Schadstoffpartikeln in der Luft, von denen die Bürger berichten, nachgehen, und befürworten deswegen auch eine umfangreiche Dokumentation von Luftdaten. Deshalb sind wir, das habe ich im Umweltausschuss auch schon berichtet, in Kontakt mit dem zuständigen Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie, um die Inbetriebnahme einer weiteren Luftmessstation im Frankfurter Süden zu prüfen und dann auch zu realisieren. Ansonsten kann ich den Bürgerinnen und Bürgern nur empfehlen, wenn es solche konkreten Wahrnehmungen wie einen Ölfilm gibt, sich einfach direkt an uns zu wenden, weil wir mit den Instrumenten des Umweltlabors, das wir in der AVA auch noch haben, zumindest feste Substanzen oft schon konkret untersuchen können. Antragstellende Person(en): Stadtv. Carmen Thiele
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. Februar 2012 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.