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Frage vom 11.12.2015, F 2575 Der Bau der Kita im Kuhwald wird immer wieder unterbrochen, ausgehobene Erde wird mit Planen abgedeckt und später abtransportiert. Die Bevölkerung in der Kuhwaldsiedlung äußert die Sorge, es könne sich um kontaminierte Erde handeln. Nachfragen der Bewohnerinnen und Bewohner bei verschiedenen Stellen der Stadt seien nicht beantwortet worden. Sie fragen sich, warum sie im Unklaren gelassen werden.
Ich frage den Magistrat: Ist die Erde kontaminiert, und wie werden die Sorgen der Bevölkerung ernst genommen?
Antwort des Magistrats: Die Sorgen der Bevölkerung im Europaviertel können wir nachvollziehen und nehmen diese ernst. Auf dem Gelände der Kita Am Dammgraben wurde belastetes Erdreich durch Mineralölkohlenwasserstoff gefunden. Als Schadensursache ist eine alte Versorgungsleitung aus der Vorkriegszeit zu nennen, welche nicht mehr in Betrieb ist. Die umfangreiche Entsorgung erfolgte Anfang September in enger Begleitung durch das Umweltamt. Dabei fand eine ständige Überwachung statt. Die Dauer für Aushub und Entsorgung sowie Wiederverfüllung betrug insgesamt sechs Wochen. Im letzten Monat wurde der Einbau der sehr tief liegenden Regenrückhaltung vorgenommen. Womöglich musste wegen der starken Regenfälle der Aushub vor Aufweichung mit Hilfe von Planen geschützt werden. An einer weiteren Stelle hatte die Firma Züblin eine vermeintliche Auffälligkeit bemerkt und sofort angemeldet. Diese wurde in Tagesfrist bewertet und konnte sofort und ohne Bedenken wieder freigegeben werden, da es sich lediglich um Decklehm und nicht um kontaminierte Erde handelte. Ein Zusammenhang mit dem sanierten Mineralölschaden ist nicht zu erkennen. Dies ergab die umwelttechnische Einstufung der Bodenprobe. Die beschädigte Leitung wurde ausgebaut. Bei den anschließenden Kontrollanalysen von Bodenproben der Baugrubenwände und -sohlen wurden keine erhöhten Mineralölbelastungen mehr festgestellt. Antragstellende Person(en): Stadtv. Anneliese Scheurich
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. Dezember 2015 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.