Das Jahr 2020 droht - aufgrund ausbleibender Niederschläge - zum dritten Mal in Folge zu einem außergewöhnlich trockenen
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Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main plant Maßnahmen zur Bewässerung von Grünflächen und Stadtbäumen aufgrund der drohenden Trockenheit im Jahr 2020. Ziel ist es, die Nutzung von Trinkwasser zu minimieren und stattdessen Brauchwasser zu verwenden, um die Belastung der Stadtbäume zu verringern.
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Hafenpark — 13 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.10.2026.
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- Boulderwand für Erwachsene im Hafenpark errichten14.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Hafenpark per E-MailFrage an den Magistrat
Das Jahr 2020 droht - aufgrund ausbleibender Niederschläge - zum dritten Mal in Folge zu einem außergewöhnlich trockenen Jahr zu werden. Das führt zu einer erneuten Belastung der für die Klimaanpassung wichtigen Grünanlagen und insbesondere der Stadtbäume. Presseberichten zufolge lies Umweltdezernentin Rosemarie Heilig dazu verlauten: "Wir können nur hoffen, dass es nicht wieder so wird wie 2018 oder 2019." Ich frage den Magistrat: Welche konkreten Vorkehrungen zur Bewässerung der Grünflächen und Stadtbäume hat der Magistrat für den Fall getroffen, dass auch in diesem Jahr das Prinzip Hoffnung meteorologisch nicht greift, und wie wird gewährleistet, dass nicht wieder kostbares Trinkwasser zu diesem Zweck verschwendet wird?
Antwort des Magistrats
Wie sich die Niederschlagsmengen im Jahr 2020 entwickeln, lässt sich derzeit nicht verlässlich vorhersagen. Während im Februar deutlich mehr Regen als im Monatsdurchschnitt gefallen ist - zweieinhalb Mal so viel wie normal -, war der März bezüglich Niederschlagsmenge durchschnittlich, der April insgesamt deutlich zu trocken. Aus den Erfahrungen der extrem trockenen Sommer 2018 und 2019 hat das Grünflächenamt konkrete Vorkehrungen hinsichtlich personeller und maschineller Infrastruktur zur Bewässerung getroffen: - Grünflächen werden nur dort bewässert, wo es automatische Beregnungsanlagen gibt. Hierbei wird zu circa 25 Prozent Wasser aus dem Main entnommen, im Hafenpark und am Mainufer, zu circa 75 Prozent Trinkwasser genutzt, im Rothschildpark und in den Wallanlagen. Testbohrungen für Grundwasserbrunnen in den Wallanlagen und innerstädtischen Parkanlagen haben immer schwefelhaltiges Grundwasser gefördert, dass aufgrund des Geruchs nicht für eine Beregnung der Grünflächen geeignet war. - Die Transportkapazität zur Bewässerung von Jungbäumen durch das Grünflächenamt wird durch die Beschaffung von entsprechenden Fahrzeugen erhöht. - Es wurden neue Gärtner*innenstellen mit den Hauptaufgaben Baumbewässerung, Baumkontrolle und Baumpflege geschaffen, die derzeit ausgeschrieben sind. - Es liegt eine Genehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt für die Entnahme von Mainwasser vor, das nun zur Baumbewässerung genutzt werden kann. - Es wurden stadtweit alle Brauchwasserentnahmestellen erfasst, derzeit 26, und 2020 wieder vollständig in Nutzung genommen. Damit wird der Anteil von Brauchwasser, um Bäume zu wässern, gegenüber der Verwendung von Trinkwasser gesteigert. - In den Jahren 2018 und 2019 wurde für die Bewässerung von Bäumen und Grünflächen circa 0,04 Prozent bis 0,05 Prozent des gesamten Trinkwasserverbrauchs der Stadt Frankfurt benötigt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. April 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.