Bei Grabungsarbeiten für eine Neugestaltung des Domplatzes wurden Reste der Michaelskapelle entdeckt, die seit 1288 beka
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Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Integration der archäologischen Funde der Michaelskapelle in die Neugestaltung des Domplatzes. Es wird vorgeschlagen, die Funde sichtbar zu machen, um das historische Erbe der Stadt zu würdigen. Das erwartete Ergebnis ist eine ansprechende Platzgestaltung, die die Geschichte der Michaelskapelle berücksichtigt.
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Neues zu Domplatz per E-MailFrage an den Magistrat
Bei Grabungsarbeiten für eine Neugestaltung des Domplatzes wurden Reste der Michaelskapelle entdeckt, die seit 1288 bekannt und womöglich noch älter ist. Eine Außenmauer des ehemaligen Beinhauses wurde bereits freigelegt. Ich frage daher den Magistrat: Lassen sich diese und eventuelle weitere Funde der Michaelskapelle für die Bevölkerung sichtbar in die Domplatzgestaltung integrieren?
Antwort des Magistrats
Auf Basis des Realisierungswettbewerbes aus dem Jahr 2018 hat die DomRömer GmbH mit dem Büro BierbaumAichele die Planung der Domplatzumgebung aufgenommen.
Bereits in den Auslobungsunterlagen waren Hinweise auf die Existenz der Michaelskapelle enthalten und demnach Gegenstand der Planungsüberlegungen.
Im März 2024 begleitete das Denkmalamt, Abt. Bodendenkmalpflege, die Öffnung von zwei Suchschnitten auf dem Domplatz. Gefunden wurden zwei Mauern, die der einstigen Michaelskapelle zugerechnet werden.
Die archäologischen Befunde wurden eingemessen, die Suchschnitte vorläufig wieder verfüllt.
Die beiden angetroffenen Befunde lassen zwar auf eine gute Erhaltung der Michaelskapelle hoffen, sichere Aussagen sind jedoch erst möglich, wenn die Ausgrabung großflächig durchgeführt wird.
Dies wird im Zuge der Baumaßnahme erfolgen.
Ob eine Sichtbarmachung der Befunde oder eine Visualisierung des Kapellengrundrisses im Oberflächenbelag im Rahmen der Platzgestaltung möglich ist, wird mit dem Denkmalamt und den weiteren Planungsbeteiligten im Rahmen der weiteren Platzgestaltung untersucht.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. März 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.