Das Haus Marktstraße 86 in Bergen-Enkheim verfällt seit Jahren. Von 1921 bis 1932 gehörte es dem jüdischen Arzt Dr. Rudo
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Zusammenfassung
Es wird vorgeschlagen, das leerstehende Gebäude in der Marktstraße 86 in Bergen-Enkheim zu einem "Haus der Begegnung und Erinnerung" umzubauen. Dies soll an die Zeit des guten Zusammenlebens der christlichen und jüdischen Bewohner vor dem Nationalsozialismus erinnern. Das erwartete Ergebnis ist die Schaffung eines Ortes der Erinnerung und Begegnung.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Marktstraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 10.10.2026.
- Dauerhafte Linienänderung der Buslinie M43 – Beibehaltung der jetzigen baustellenbedingten Linienführung10.10.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Generalverkehrsplan für Bergen-Enkheim18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Ampelregelung am Alten Rathaus auch nach Beendigung der Baumaßnahmen beibehalten03.12.2024 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Marktstraße per E-MailFrage an den Magistrat
Das Haus Marktstraße 86 in Bergen-Enkheim verfällt seit Jahren. Von 1921 bis 1932 gehörte es dem jüdischen Arzt Dr. Rudolf Freudenberger, der dort mit seiner Familie wohnte und praktizierte. So entstand im Stadtteil die Idee, das leerstehende Gebäude - mit Unterstützung der Stadt - zu einem "Haus der Begegnung und Erinnerung" umzubauen, in dem an die Zeit des selbstverständlichen guten Zusammenlebens der christlichen und jüdischen Bewohner im Stadtteil vor dem Aufkommen des Nationalsozialismus erinnert wird. Der dazu noch in der Amtszeit von OB Peter Feldmann erarbeitete Entwurf einer Magistratsvorlage ist bis heute nicht in den Geschäftsgang gelangt.
Ich frage den Magistrat:
Wie ist der aktuelle Sachstand in dieser Angelegenheit?
Antwort des Magistrats
Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Pfeiffer!
Der Magistrat unterstützt die Initiative und prüft Möglichkeiten zur Umsetzung. Aufgrund der Komplexität des Projekts und der Vielzahl anderer Aufgaben konnte eine entsprechende Magistratsvorlage bedauerlicherweise noch nicht zur Entscheidungsreife entwickelt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 7. Dezember 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.