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Zusammenfassung
Um den Herausforderungen des Klimawandels und der Überhitzung in den Innenstädten zu begegnen, werden Maßnahmen zur Verbesserung der Bepflanzung und Beschattung vorgeschlagen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen zu erhöhen und die städtische Flora durch gezielte Bewässerung zu erhalten.
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Rennbahnpark — 12 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 25.09.2026.
- Parkplatzsituation am Rennbahnpark/Rennbahnstraße in Niederrad25.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Gestaltung des Mainova-Pavillons an der Niederräder Landstraße / Buchenrodestraße11.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Erhalt der Parkplätze im Bereich der Triftstraße04.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Rennbahnpark per E-MailFrage an den Magistrat
Die Sommer werden immer heißer, was sich vor allem in den Innenstädten bemerkbar macht. Die Bepflanzung ist oft unzureichend oder vertrocknet aufgrund von Wassermangel und direkter Sonneneinstrahlung. Ich frage den Magistrat: Welche Maßnahmen sind kurzfristig geplant, um für das nächste Jahr gerüstet zu sein und die Beschattung durch geeignete Segel auf großen Plätzen sowie die Bewässerung innerstädtischer Pflanzen sicherzustellen?
Antwort des Magistrats
Der Klimawandel stellt das städtische Grün im Stadtgebiet vor große Herausforderungen. Trockenere Jahreszeiten, geringere Niederschläge und hohe Temperaturen, aber auch Stürme und Starkregenereignisse führen zu großen Problemen bei Flora und Fauna.
In der Folge ist ein zunehmender Aufwand für den Erhalt und die Pflege der städtischen Parks, Grünanlagen und beim Baumbestand zu erbringen. Nicht bewässerte Rasenflächen im innerstädtischen Bereich können aufgrund ihrer Austrocknung nicht mehr zur Kühlung des Stadtklimas beitragen. Sie verhalten sich wie versiegelte Straßen und Plätze, die die Wärme aufnehmen und reflektieren. Rasen- und Gehölzflächen dienen nicht mehr als Nahrungs- und Feuchtigkeitsquelle für die meisten dort lebenden Bodenlebewesen, Insekten und Tierarten. Bäume, die im Bereich angrenzender Rasenflächen stehen, die jetzt nicht mehr bewässert werden, sind mit ihrem Wurzelsystem nur unzureichend auf die plötzlich auftretenden Trockenperioden vorbereitet und werden kurz- bis mittelfristig mit ihren oberirdischen Stamm- und Kronenteilen negativ reagieren.
Bäume, Sträucher, Stauden, Rasen- und Wiesenflächen stellen die natürliche Klimaanlage der Stadt dar, die gegen die Überhitzung der Stadt arbeitet und ohne zusätzliche Bewässerung in Zukunft nicht mehr funktionieren wird.
In der Regel werden Bäume in den ersten Standjahren gewässert, bis diese so weit eingewachsen sind, dass sie sich selbst ausreichend versorgen können. Hierzu wurden die personellen und logistischen Voraussetzungen - Fahrzeuge, Wasserfässer - verbessert, um das Wässern durchführen zu können. Bei Bedarf werden zusätzlich Dienstleister beauftragt, die das Fachamt bei den Wässerungsarbeiten unterstützen.
Trinkwasser wird bereits vielfach durch Brauchwasser ersetzt. Bei der Bewässerung des Mainufers, des Hafenparks und der Bewässerung von Bäumen wird verstärkt auf Mainwasser zurückgegriffen. Ein Antrag auf Nutzung von Schwimmbadwasser und Brauchwasser aus den städtischen Wasserspielanlagen ist beim Regierungspräsidium Darmstadt beantragt. Vorgesehen ist weiterhin die Planung und der Neubau von Zisternen bei Neubaumaßnahmen in oder angrenzend an öffentliche Grünanlagen. Die potenzielle Reaktivierung von bereits vorhandenen Zisternen oder Speichern der Stadtentwässerung wird geprüft.
Um die Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen und Spielplätzen zu verbessern, wurden aus den sogenannten Klimatöpfen 30 Sonnenschirme bestellt, die an verschiedenen Standorten - zum Beispiel Rennbahnpark, Europapark - über den Winter eingebaut werden. Auch wurden weitere "Grüne Zimmer" bestellt, die sukzessive in den nächsten Jahren in allen Stadtteilen nach Abstimmung mit den jeweiligen Ortsbeiräten aufgestellt werden sollen. Zwei Grüne Zimmer kamen in diesem Sommer am Atzelbergplatz erstmals zum Einsatz.
Zudem wird im Rahmen der Umgestaltung verschiedener Plätze der Einbau von Pergolen geplant. Auf dem Paul-Arnsberg-Platz ist eine Pergola bereits errichtet worden.
Beim Neubau von Spielplätzen werden Beschattungselemente grundsätzlich geplant, sofern kein ausreichender Baumschatten vorhanden ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Oktober 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.