In Frankfurt gibt es neben den bereits bestehenden .Urban Gardening.-Projekten am Danziger Platz, am Ginnheimer und am B
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Danziger Platz — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 22.09.2026.
- Sichere Fußgängerüberwege am Danziger Platz umgehend gewährleisten22.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Errichtung von weiteren Trinkbrunnen in Bornheim und Ostend18.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Erwartete Auswirkungen der Baustelleneinrichtung der S-BahnStation am Danziger Platz auf den Verkehr und die angrenzenden Quartiere darlegen23.01.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Danziger Platz per E-MailInhalt
Frage vom 23.01.2015, F 1959 In Frankfurt gibt es neben den bereits bestehenden "Urban Gardening"-Projekten am Danziger Platz, am Ginnheimer und am Bockenheimer Kirchplatz sowie am Rödelheimer Bahnhof zunehmend Interesse an gemeinschaftlichem "innerstädtischem Gärtnern".
Ich frage den Magistrat: In welcher Form unterstützt der Magistrat Interessengruppen, die solche Flächen übernehmen möchten, um weitere "Urban Gardening" -Projekte zu realisieren?
Antwort des Magistrats: Der Magistrat begrüßt Urban Gardening -Projekte ausdrücklich und hat aufgrund zunehmender Anfragen eine Fachstelle eingerichtet, die eine entsprechende Beratung beziehungsweise Vermittlung von infrage kommenden Flächen vornimmt. Eine Mitarbeiterin des Grünflächenamtes ist daher seit 2013 mit der Bearbeitung aller Anfragen beauftragt. Diese berät in einem telefonischen oder persönlichen Gespräch zunächst hinsichtlich der Ausgangssituation und klärt folgende Fragen: Wie steht es um die prinzipielle Verfügbarkeit und Eignung der angefragten Fläche für ein Urban-Gardening-Projekt? Zum Beispiel ist unter anderem zu klären, ob sich die Fläche überhaupt im städtischen Besitz befindet oder auch ob es zeitnah anstehende Bauvorhaben auf der Fläche gibt, die dem Gartenprojekt entgegenstehen könnten. Welche Form ist für das Gartenprojekt vorgesehen? Wie setzt sich die Gruppe zusammen? Wer sind die Projektverantwortlichen? Soll im vorhandenen Boden oder in Pflanzkübeln/Gabionen gegärtnert werden? Welche Möglichkeiten der Partizipation gibt es: Wer kann oder soll aus Sicht des Interessenten teilnehmen? Gibt es einen offenen oder bereits feststehenden Teilnehmerkreis? Wie soll die Öffentlichkeitsarbeit aussehen, um Nachbarn zu informieren und weitere Interessierte zu gewinnen? Was muss bei der Wasserversorgung oder der Pflanzsubstratbeschaffung bedacht werden? Bei Eignung der Fläche wird gemeinsam die für das Projekt optimale Lösung der Flächenüberlassung gesucht. Möglich sind die Gründung eines Vereins durch die Garteninitiative, die Übernahme einer Patenschaft für einzelne Pflanzgefäße oder der Anschluss an eine andere juristische Person, zum Beispiel einen anderen Verein. Eine Überlassung der Flächen an Privatpersonen ist rechtlich nicht möglich. Zudem wird in den Verträgen auch die Frage der Haftpflicht geregelt sowie die Verkehrssicherungspflicht für die Fläche. Hierbei wird immer besonderer Wert auf eine möglichst transparente und einfache Lösung gelegt. Die Überlassung der Fläche ist kostenlos und das Fachamt übernimmt alle ggf. notwendigen weiteren Gespräche, Abstimmungen und Formalitäten mit anderen Ämtern, zum Beispiel Branddirektion, Straßenverkehrsamt, beziehungsweise bietet hierbei auf Wunsch seine Unterstützung an. Auf ausdrückliche Anfrage der Initiativen hin nimmt das Fachamt an Workshops und anderen Gesprächsrunden teil, stellt Planungsgrundlagen in Form von maßstabsgetreuen Plänen zur Verfügung oder berät bei der planerischen Anordnung der Pflanzgefäße und der Art der Bepflanzung. Bei der konkreten Umsetzung unterstützt das Fachamt durch logistische Hilfeleistungen, zum Beispiel durch die kostenlose Anlieferung von Pflanzsubstrat, von Pflanzkübeln oder durch die Bereitstellung von Sachmitteln, zum Beispiel Bänken oder gebrauchten bzw. recycelten Pflanzkübeln. Zudem verbleibt die Verkehrssicherungspflicht für ggf. auf der Fläche vorhandene Bäume in jedem Fall weiterhin beim Fachamt. In Einzelfällen organisierte das Fachamt auch den Einsatz seiner Auszubildenden, wie zum Beispiel in Ginnheim und Bockenheim. Jedes Projekt wird entsprechend der jeweiligen Ausganglage individuell betreut, einen allgemeingültigen "Leitfaden" gibt es nicht. Das Fachamt bemüht sich außerdem um einen Austausch zwischen den einzelnen Projekten hinsichtlich Materialverfügbarkeit und fachlicher Kommunikation. Insgesamt wurden seit 2013 wurden acht Projekte begonnen: Ginnheimer Kirchplatzgärtchen, Frankfurter Garten, Griesheimer Bahnhofsgärtchen, Höchst Kurmainzer Straße, Bockenheimer Garten, Projekt der GFFB Frankfurter Berg, Riederwald und FAPRIK im Gallus. Antragstellende Person(en): Stadtv. Helga Dörhöfer
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2015 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.