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Der brutale Überfall auf eine 85-jährige Frau in der Praunheimer Heinrich-Lübke-Straße durch zwei Gewalttäter mit .südlä

Vorlagentyp: F
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Inhalt

Frage vom 14.11.2014, F 1853 Der brutale Überfall auf eine 85-jährige Frau in der Praunheimer Heinrich-Lübke-Straße durch zwei Gewalttäter mit "südländischem" Aussehen empört viele Menschen.

Ich frage den Magistrat: Was unternehmen die Stadt Frankfurt und die Polizei, um alte Menschen vor Gewaltkriminalität besser zu schützen?

Antwort des Magistrats: Stadtrat Markus Frank: Herr Vorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren! Zunächst muss ich Ihnen sagen, dass der Magistrat solche feigen Gewalttaten verurteilt.

(Beifall) Ich muss hinzufügen, wir verurteilen solche Gewalttaten unabhängig davon, wie die Täter aussehen. Gewalt ist nie ein Mittel.

(Beifall) Es war eine besonders perfide und gemeine Tat, denn die Täter haben in diesem Fall das Opfer stundenlang verfolgt, um es dann vor der Haustür zu überfallen. Wir haben vor zwei Jahren zum Thema Seniorensicherheit mit dem Präventionsrat eine Offensive mit einem Maßnahmenpaket in den Stadtteilen gestartet. Es geht insbesondere um die Weitergabe von Informationen. Wir haben neue Module nachhaltiger Beratung und Aufklärung in enger Kooperation mit unserer Landespolizei, mit dem Bürgerinstitut und selbstverständlich auch mit dem Ordnungsamt auf den Weg gebracht. Ich möchte stakkatoartig ein paar Beispiele nennen: Lokale Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen, Informationsstände auch auf Stadtteilfesten, Altennachmittagen und Altenfesten, Vorträge in Seniorenheimen sowie Einladungen zu sogenannten Sicherheitsfrühstücken an Markttagen. Darüber hinaus haben wir eine lokale Sicherheitsmatrix gestartet. Das bedeutet, dass wir vorhandene Beratungsprojekte in den Stadtteilen auflisten und noch enger miteinander vernetzen, um Defizite in der Sicherheitsberatung zu bekämpfen. Einige Regionalräte, meine Damen und Herren, haben die Seniorensicherheit ganz besonders auf ihre Agenda geschrieben. So gibt es im Gallus den Arbeitskreis 50Plus. Der Regionalrat Oberrad hat ebenfalls ein gesondertes Themenprogramm auf den Weg gebracht. Ein besonderes Präventionsprojekt möchte ich Ihnen vorstellen, nämlich die Bustour für Senioren. Wir haben die Bustouren weiterentwickelt und laden Senioren zu einer Stadtrundfahrt und nettem Beisammensein ein. Die Tour endet dann eben nicht mit einer Kaufhandlung von irgendwelchen Dingen, sondern mit einer Sicherheitsberatung. Diese Senioren-Bustouren kommen hervorragend an. Das war nur ein kleiner Ausschnitt der Maßnahmen, die wir als Stadt Frankfurt auf den Weg gebracht haben. Wenn Sie Interesse haben, Frau Moussa, kann ich das auch mit Aktionen unserer Landespolizei fortsetzen.

(Beifall) Stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Baier: Die erste Zusatzfrage kommt von Frau Moussa, der Fragestellerin. Bitte! Stadtverordnete Martha Moussa, FREIE WÄHLER: (Zusatzfrage) Liegen dem Magistrat Kenntnisse vor, wie es dem Opfer geht? Stadtrat Markus Frank: (fortfahrend)

Ich persönlich habe davon keine Kenntnis, aber unsere Behörden wissen darüber sicherlich Bescheid. Antragstellende Person(en): Stadtv. Martha Moussa

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. November 2014 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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