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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Frage vom 23.09.2011, F 179 Die Unternehmen im Frankfurter Hafen fordern seit Längerem dringend Abstellplätze für ihre Lkw, um Wartezeiten, zum Beispiel an Wochenenden, überbrücken zu können. Die Gemeinschaft der Frankfurter Hafenanlieger geht davon aus, dass geeignete Grundstücke zur Einrichtung eines Lkw-Standplatzes in Frankfurt vorhanden sind.
Ich frage den Magistrat: Was kann der Magistrat tun, um den Unternehmen verkehrlich gute Bedingungen zu bieten?
Antwort des Magistrats: Grundsätzlich setzt sich der Magistrat dafür ein, für ansässige Unternehmen aller Branchen optimale Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Erfolg unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten zu schaffen. Das Thema Lkw-Stellplätze innerhalb der Hafengebiete wurde zwischen der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt und Vertretern der Gemeinschaft Frankfurter Hafenanlieger, GFH, in der Vergangenheit ausgiebig besprochen. Zur Situation im Hafen ist auszuführen, dass die HFM im Bereich des Osthafens 1 einige entgeltfreie LKW-Stellplätze in der Lindleystraße und der Schmickstraße ausgewiesen hat. Grundsätzlich ist der Hafen jedoch so angelegt und strukturiert, dass er auf trimodale Weise Verkehrswege von und zu den ansässigen Betrieben zur Verfügung stellt. Die Straßen und Wege ohne Entgelt, die Umschläge und Nutzungen bei Bahn und Schiff gegen Entgelt. Die ansässigen Firmen haben dabei ihre Verkehre und Umschläge auf den eigenen gemieteten Flächen abzuwickeln und insbesondere auch ausreichend eigene Verkehrsflächen auf diesen Flächen darzustellen. Sicher gibt es dabei den einen oder anderen Engpass, wenn zu bestimmten Stoßzeiten sehr viel Verkehr insbesondere auf den hafeneigenen Straßen gleichzeitig stattfindet. Die Errichtung und das Betreiben eines hafeneigenen Lkw-Hofes gehört nicht zur zentralen Aufgabe der Förderung und Vorhaltung von Umschlagsflächen für Logistikbetriebe. Es bleibt den betroffenen Betrieben oder der GFH unbenommen, je nach Bedarf eigene Lkw-Stellflächen auf eigene Kosten zu errichten und den Anliegern zur Verfügung zu stellen. In Kenntnis der Gegebenheiten, insbesondere der teils sehr dicht bebauten Flächen stellt die HFM jedoch bereits seit geraumer Zeit entsprechend befestigte Flächen im Bereich des Ratswegkreisels an interessierte Betriebe zur Anmietung zur Verfügung. Antragstellende Person(en): Stadtv. Christiane Loizides
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. September 2011 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.