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Zusammenfassung
Das Rosen- und Lichterfest im Palmengarten wurde aufgrund von Nachhaltigkeitsüberlegungen und Brandschutzgründen abgesagt. Der Magistrat plant, alternative Konzepte zu prüfen und weiterhin ein familienfreundliches Programm anzubieten. Ziel ist es, den Palmengarten als Ort für alle Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.
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Mit großer Verwunderung und einiger Enttäuschung haben viele Frankfurterinnen und Frankfurter das verkündete Aus des Rosen- und Lichterfests im Palmengarten vernommen. Das beliebte Fest war über viele Jahre ein Anlaufpunkt für Familien und Freundeskreise. Allem Anschein nach hat das Aus des Festes mit einer Neuausrichtung des Palmengartens zu tun. Es reiht sich jedoch in die Reihe abgesagter und nicht mehr stattfindender Feste in Frankfurt ein.
Ich frage den Magistrat:
Wieso hat der Magistrat keine alternativen Lichterkonzepte geprüft, und wird der Palmengarten auch zukünftig ein niederschwelliges Programm für alle Bürgerinnen und Bürger bieten?
Antwort des Magistrats
Stadträtin Rosemarie Heilig:
Ich stelle das Mikrofon ein bisschen herunter, damit Sie mehr von mir sehen als nur meine Augen.
Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Schwander!
Das mit Recht bei den Frankfurterinnen und Frankfurtern und auch Auswärtigen so beliebte Fest zum Thema Rosen hat auch in diesem Jahr wieder erfolgreich stattgefunden. Insgesamt 28.000 Gäste haben die Rosenwoche mit einer Vielzahl verschiedener Veranstaltungen für alle Altersgruppen und einer günstigen Preisgestaltung zu regulären Eintrittspreisen besucht und damit gezeigt, dass sie das Fest auch in seiner Neugestaltung als Familien-Gartenfest mit Musik, Kunst, Schauspiel, Lesungen, Aktionsständen, pädagogischem Vermittlungsprogramm, einer Vielfalt an gastronomischen Angeboten und Picknick-Möglichkeiten auf ausgeschilderten Rasenflächen inmitten der Rosen nach wie vor sehr zu schätzen wissen.
Eine Neuausrichtung des Rosenfestes in Form einer Entkopplung vom Lichterfest ist erforderlich geworden, da sich das traditionelle Lichterlegen mit Teelichtern in Aluschälchen und einem Feuerwerk nicht mit dem Nachhaltigkeits- und Klimaschutzgedanken vereinbaren lässt, dem sich der Palmengarten als öffentliche Einrichtung und als botanischer Garten zum Wohl der Pflanzen verpflichtet hat.
Angesichts der immer trockeneren Sommer - wir können ein Lied davon singen - sind offene Lichter auch aus Brandschutzgründen kein Illuminationsmittel der Wahl mehr. Alternative Lichtkonzepte wie LED-Lichter, Lasershows und Lichtinstallationen wurden eingehend geprüft. Sie könnten im Juni nur in den späten Abendstunden gezeigt werden, was im Aufwand-Nutzen-Verhältnis in Hinblick auf Energie- und Personaleinsatz nicht sinnvoll erscheint, inmitten einer Hochzeit, in der Insekten, Vögel und andere Arten möglichst wenig Licht- und Geräuschemissionen ausgesetzt sein sollten, um ihr Überleben nicht noch stärker zu gefährden. Denn auch für unser aller Wohl sind diese Arten unverzichtbar und ihr Schutz daher unerlässlich.
Dass das bisherige unter dem Namen Rosen- und Lichterfest bekannte Gartenfest nicht mehr in der bekannten Form gefeiert wird, wurde bereits im vergangenen Jahr, in 2022, vorgestellt und die gerade benannten Gründe hierfür auch über Medienberichte vielfach transparent gemacht. Die Änderungen sind also keineswegs neu. Die beim Publikum sehr beliebte Veranstaltung "Winterlichter" wird es als Lichterfest weiterhin geben.
Auch künftig wird der Palmengarten ein familienfreundliches und kostengünstiges Programmangebot zu jeder Jahreszeit bereithalten, wie ein Blick in den Veranstaltungskalender zeigt. Der Palmengarten adaptiert sein Programm jeweils im erforderlichen Maße, um den aktuell unter anderem durch den Klimawandel bedingten Herausforderungen adäquat zu begegnen und den Garten auf Dauer für seine Gäste und die Stadtgesellschaft erhalten zu können.
So weit von mir.
(Beifall)
Stellvertretende
Stadtverordnetenvorsteherin
Claudia Korenke:
Vielen Dank, Frau Stadträtin! Es gibt eine Zusatzfrage von Herrn Müller, aber zuerst hat noch einmal Herr Schwander das Wort zur ersten Zusatzfrage. Bitte!
Stadtverordneter Yannick Schwander, CDU:
(Zusatzfrage)
Vielen Dank, Frau Heilig für die Ausführungen! Eine Zusatzfrage habe ich, weil Sie gesagt haben, es wird für die Frankfurterinnen und Frankfurter weiterhin die Möglichkeit geben, ein breites Programm im Palmengarten nutzen zu können. Jetzt haben wir aber mit dem Versandpaket gestern das Haushaltssicherungskonzept bekommen und da steht auch drin, dass es eine Idee wäre, die Eintrittspreise im Palmengarten zu erhöhen. Wie verträgt sich das mit dieser Aussage?
Stadträtin Rosemarie Heilig:
(fortfahrend)
Ich sehe da zu dieser Aussage keinen Widerspruch. Die Eintrittspreise im Palmengarten sind sehr moderat, das wissen Sie. Wissen Sie, was Sie als Erwachsener zahlen, wenn Sie reingehen, Herr Schwander?
(Zurufe)
Sie können sich keinen Eintritt in den Palmengarten leisten?
(Zurufe)
Sie zahlen nicht?
(Zurufe)
Aber trotzdem könnte es sein, dass Sie wissen, was ein Erwachsener zahlt. Der Palmengarten ist im Vergleich zu vielen anderen Einrichtungen eine der günstigsten Einrichtungen im Moment. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt sieben Euro. Für sieben Euro bekommen Sie nicht einmal ein gescheites Glas Wein hier unten auf dem Römerberg. Also ich finde, das sind Preise, die sehr moderat sind und ich finde es auch in Ordnung, wenn man die Preise moderat, familienfreundlich und sozial anheben wird. Ich sehe auch keine Verbindung zu dem Rosen- und Lichterfest und den Eintrittspreisen.
(Beifall)
Stellvertretende
Stadtverordnetenvorsteherin
Claudia Korenke:
Die zweite Zusatzfrage stellt Herr Müller. Bitte schön!
Stadtverordneter Michael Müller, LINKE.:
(Zusatzfrage)
Frau Dezernentin, sind Sie wirklich der Meinung, dass die Erhöhung der Eintrittspreise für den Palmengarten weiterhin familienfreundlich ist, wenn doch Familien auch höhere Eintrittspreise für Zoo und Museen und teilweise auch für den RMV zahlen müssen? Wir haben eine Häufung von Erhöhungen. Ist es also in der Summe für Sie alles immer noch verträglich?
Stadträtin Rosemarie Heilig:
(fortfahrend)
Diese Anmerkung ist durchaus berechtigt. Es ist so, dass wir viele Preise anheben müssen und es ist mit Sicherheit auch nicht unbedingt so, dass wir das leichtfertig tun. Wir machen das im Angesicht der Tatsache, wie unser Haushalt sich im Moment darstellt und welche Möglichkeiten das Umweltdezernat bietet, um die Einnahmen zu erhöhen. Da haben wir vorgeschlagen - es ist ein Vorschlag, den Sie auch als Parlament noch diskutieren werden -, dass es auch durchaus möglich ist, moderat die Eintrittspreise zu erhöhen. Wir werden das sozial und familiengerecht tun.
(Beifall)
Aktuelle Stunde zur Frage Nr. 1665
Stadtverordneter Yannick Schwander, CDU:
Sehr geehrte Frau Vorsteherin,
liebe Kolleginnen und Kollegen!
Ich bin überrascht. Ich dachte, es gibt vielleicht noch weitere Wortmeldungen, aber gut. Kommen wir zu unserer Aktuellen Stunde. Es ist schade, dass der Lichterteil des Rosen- und Lichterfestes im Palmengarten abgesagt werden musste, und viele Besucherinnen und Besucher der letzten Jahre haben uns darauf auch angesprochen und ihr Bedauern darüber geäußert. Ich kann die Ausführungen von Frau Dezernentin Heilig verstehen, dass es Zwänge gab, warum es nicht mehr so durchgeführt werden kann, aber die wurden anscheinend nicht gut genug vermittelt, denn die Leute, die von dieser Absage erfahren haben, waren überrascht, das muss man einfach so sagen.
Was uns besonders geärgert hat, sind einige Aussagen, die aufgrund der Absage in den letzten Tagen und Wochen in der Presse zu lesen waren. Wenn man sich das nämlich durchliest, was da so gesagt wurde, dann hätte man denken können, in den letzten Jahren waren vor allem bei diesem Lichterteil des Rosen- und Lichterfestes grölende Partymassen im Palmengarten, die da durchgezogen sind und diesen verwüstet hinterlassen haben. Dass da natürlich Müll angefallen ist und dass sicherlich das eine oder andere Negative vorgefallen ist, verhehlt niemand. Aber so mit Leuten umzugehen, die ganz bewusst dieses Lichterfest ausgewählt haben, um eine schöne Zeit mit diesem Symbol "Licht" zu haben, das finden wir nicht passend.
Meine Damen, meine Herren, es hätte Möglichkeiten gegeben. Frau Heilig hat das ja schon gesagt. Es hätte Möglichkeiten gegeben, dass man beispielsweise nicht mit eigenen Teelichtern in den Palmengarten gekommen wäre, dass man mit LED-Lichtern gearbeitet hätte, dass man vielleicht mit Untersetzern, die man ausgegeben hätte, hätte arbeiten können. All solche Dinge wären gegangen, und auch wenn man dann vielleicht später hätte anfangen müssen, wäre das eine Möglichkeit gewesen, dieses sehr beliebte Fest in die Zukunft zu transformieren, wenn man so will, und neue Ideen zu adaptieren.
Deshalb wäre auch klar gewesen, man hätte auch mit kleineren Flächen arbeiten können. Man hätte eine Aufklärungskampagne bezüglich des Warums für diese kleineren Flächen starten können und weshalb diese wichtig gewesen wären, auch gerade vor dem Hintergrund, dass der Palmengarten eine wichtige Institution in unserer Stadt ist. All das wurde nicht getan, und das ist schade, und deshalb ist diese Absage nur eine weitere Absage in der Reihe abgesagter und nicht stattfindender Feste in unserer Stadt, und das ist schade für die Bürgerinnen und Bürger.
(Beifall)
Liebe Frau Stadträtin Heilig, auch wenn Sie das jetzt vorhin so ein bisschen abtun wollten und mich gefragt haben, wie viel der Eintritt kostet und so weiter und so fort: Die Erhöhung der Eintrittspreise, die im Haushaltssicherungskonzept vorgeschlagen ist, bedeutet wieder eine Mehrbelastung für Familien in unserer Stadt. Diese Mehrbelastung kommt ja nicht nur beim Palmengarten, sie wird beim Zoo kommen, sie wird bei den Museen kommen, sie wird in vielen verschiedenen kulturellen Einrichtungen kommen. Wir als CDU sind keineswegs für einen kostenlosen Eintritt, "überall rein" und eine Freibiermentalität, das ist keine Frage, aber die ersten Dinge, die bei Familien gestrichen werden, wenn alles teurer wird - und es wird alles teurer -, sind solche Besuche, und das kann sich die Stadt Frankfurt, das kann sich der Palmengarten nicht erlauben, und deshalb finden wir es falsch, dass das gemacht wurde.
(Beifall)
Und auch wenn wir die Notwendigkeit des wissenschaftlichen Aspekts und des Forschungsansatzes im Palmengarten verstehen und ihn teilen: Der Palmengarten als eigentlich populärer Ort in unserer Stadt darf nicht rein für die Leute zur Verfügung stehen, die immer nur einen wissenschaftlichen - ich sag das jetzt bewusst in Anführungszeichen, bitte verstehen sie mich nicht falsch -, einen "elitären" Ansatz haben. Er muss auch weiterhin ein Ort für alle Menschen in unserer Stadt, ein Ort für die Familien unserer Stadt sein, und wir fürchten, dass bei einer Neuausrichtung des Palmengartens dieser Charakter verloren geht.
(Beifall)
Stellvertretende
Stadtverordnetenvorsteherin
Claudia Korenke:
Herr Schwander, bitte kommen sie zum Schluss.
Stadtverordneter Yannick Schwander, CDU:
(fortfahrend)
Liebe Frau Vorsteherin, das Zeichen kommt zu Recht. Ich bin sowieso am Ende. Abschließend noch: Wir hoffen, dass die Absage des Lichterfests nicht symbolisch war und die Lichter im Palmengarten an bleiben.
Vielen Dank!
(Beifall)
Stellvertretende
Stadtverordnetenvorsteherin
Claudia Korenke:
Als Nächstes spricht Frau Dalhoff von der LINKEN.-Fraktion. Bitte schön!
Stadtverordnete Ayse Zora Marie Dalhoff, LINKE.:
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Stadtverordnetenvorsteherin!
Dass das beliebte Lichterfest im Palmengarten einfach abgeschafft wurde und damit vielen Familien und gerade Kindern ein tolles Erlebnis genommen wurde, ist mehr als bedauerlich, denn es war eine hervorragende Möglichkeit, vielen Menschen den Palmengarten mit seinen Pflanzen näherzubringen und damit zu erschließen. Dieses Angebot ist jetzt leider vorbei. Als Grund wird angeführt, dass das Lichterfest aus der Zeit gefallen sei. Der Ansturm sei so groß, das wurde letztes Jahr auch schon gesagt, und das Lichterfest ist an seinem eigenen Erfolg gescheitert. Und wie wird man den Großteil der Menschen wieder los? Man schafft das Highlight für die Kinder ab. Damit wird das Fest für Familien weniger attraktiv.
Dass das Fest neu gestaltet wird und der Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz gelegt wird, ist durchaus nachvollziehbar und richtig. Aber warum wurden keine Alternativen gesucht und gefunden, um den Kern zu erhalten? Ein Lichterfest lässt sich auch mit anderen Lichtquellen außer Kerzen veranstalten, und dabei kann man auch wunderbar die Themen Umweltschutz, erneuerbare Energien oder Lichtverschmutzung miteinander verknüpfen und den Kindern und Familien näherbringen. Aber man hat es sich, wie bereits erwähnt, nur einfach gemacht. Und das ist eine weitere Maßnahme gegen die Familien in dieser Stadt. Passend hierzu wird vom Magistrat geplant, den Eintrittspreis für den Palmengarten zu erhöhen. So wird man noch mehr Menschen und gerade Familien los, die sich die Preise nicht mehr leisten können.
Und was Sie gesagt haben, Frau Heilig: Sie wollen sozial und familienfreundlich die Preise erhöhen, das ist ein Widerspruch in sich. Eine Preiserhöhung kann nicht sozial sein. Ich weiß, Sie tun jetzt so, als ob Sie es nicht hören würden, Frau Heilig, aber das ist einfach nicht sozial, weil es ein Widerspruch ist. Aber ich kann damit leben.
Es wurde auch schon gesagt, dass die Preise für den Zoo angehoben werden sollen. Wen trifft das? Natürlich wieder die Familien, die eh schon unter der Coronapandemie mehr als gelitten haben. Was kann ich noch sagen? Ich kann noch dazu sagen, dass ich bezüglich des Haushaltssicherungskonzepts enttäuscht und wütend bin, dass es wie immer die Schwachen in dieser Gesellschaft trifft, dass es die Leute trifft, die am meisten gelitten haben, und ich finde, das ist eine unsoziale Politik in dieser Stadt, und das sollte man einfach in Zukunft überdenken.
Vielen Dank!
(Beifall)
Stellvertretende
Stadtverordnetenvorsteherin
Claudia Korenke:
Vielen Dank, Frau Dalhoff! Als Nächstes spricht Herr Sitki von der SPD-Fraktion. Bitte schön!
Stadtverordneter Hüseyin Sitki, SPD:
Sehr verehrte Frau Vorsteherin,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Frau Stadträtin Heilig!
Wir sind uns in der Zielsetzung einig: Der Palmengarten sollte gerade in puncto Nachhaltigkeit und schonender Umgang mit der Natur mit gutem Beispiel vorangehen. Dass eine Veranstaltung wie das Rosen- und Lichterfest vor diesem Hintergrund auf den Prüfstand gestellt wird, ist gut und sinnvoll. Es ist dagegen überaus bedauerlich, dass dieses große Volksfest im Palmengarten mit dem neuen Konzept derart beschnitten wird. Ich bin mir sicher, dass die kreativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Palmengartens zeitgenössische Alternativen zu Teelichtern und Feuerwerk finden könnten. Natürlich ist es eine Herausforderung, eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern im Palmengarten zu empfangen und gleichzeitig die Pflanzen zu schützen, aber es ist keine unlösbare Herausforderung. Dass man stattdessen versucht, die Zahl der Besucherinnen und Besucher möglichst zu beschränken, kann keine gute Lösung sein.
Auch die Tatsache, dass das Rosen- und Lichterfest in seiner bisherigen Form abschätzig als Partymeile bezeichnet wird, steht Frankfurt nicht so gut zu Gesicht. Die Formulierung erinnert eher an die fragwürdige Feierkultur mancher Mallorcabesucher als an dieses schöne Fest, das viele Menschen in dieser Stadt in guter Erinnerung haben. Muss es nicht unser vorderstes Interesse sein, möglichst viele Frankfurterinnen und Frankfurter in ihren Palmengarten zu bringen? Bieten nicht gerade Anlässe wie das Rosen- und Lichterfest die Möglichkeit, viele Menschen zu erreichen und für Themen wie Nachhaltigkeit zu sensibilisieren? Die Frankfurterinnen und Frankfurter sind zu Recht stolz auf ihre Museen, Grünanlagen und den Zoo.
Der Gedanke, dass diese öffentlichen Einrichtungen den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt gehören, ist in Frankfurt Tradition. Wir haben diese Verbundenheit in den letzten Jahren mit dem kostenlosen Eintritt in die städtischen Museen für unter Achtzehnjährige und dem Kultur- und Freizeitticket noch einmal gestärkt. Und auch der traditionsreiche Palmengarten ist für viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ein Ort, der Identität stiftet und den man gern besucht, obwohl er leider nicht gebührenfrei für Kinder und Jugendliche zugänglich ist. Das Rosen- und Lichterfest war in den letzten Jahren für viele eine wichtige Gelegenheit, ihren Palmengarten zu besuchen.
Stellvertretende
Stadtverordnetenvorsteherin
Claudia Korenke:
Herr Sitki, ihre Redezeit ist abgelaufen.
Stadtverordneter Hüseyin Sitki, SPD:
(fortfahrend)
Ein letzter Satz. Wir sollten uns alle Mühe geben, diesen Menschen in Zukunft ein attraktives Fest anzubieten, das in moderner Form an die beliebte Tradition anschließt und möglichst viele Besucherinnen und Besucher in den Palmengarten lockt. Ich hoffe sehr, dass diese Chance genutzt wird, hier nachzuschärfen und das Konzept für das nächste Jahr noch einmal anzupassen.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
(Beifall)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. Juni 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.