Wohnungslose Frauen in prekären Lebenslagen sind oftmals besonders gefährdet und bedürfen eines speziellen Schutzes. Die
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Zusammenfassung
Die Frage befasst sich mit der aktuellen Auslastung der Plätze für wohnungslose Frauen in Frankfurt und den speziellen Herausforderungen, die diese Frauen in der Unterbringung erleben. Ziel ist es, die Situation zu verbessern und den besonderen Bedürfnissen dieser vulnerablen Gruppe gerecht zu werden.
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Neues zu Eschenheimer Tor per E-MailFrage an den Magistrat
Wohnungslose Frauen in prekären Lebenslagen sind oftmals besonders gefährdet und bedürfen eines speziellen Schutzes. Die Versorgungslage für Plätze für Frauen in den Obdachlosenunterkünften in der Stadt Frankfurt gilt jedoch immer wieder als kritisch.
Daher frage ich den Magistrat:
Wie hoch ist die aktuelle Auslastung der Plätze für Frauen in den Obdachlosenunterkünften, und welche speziellen weiteren Probleme gibt es zurzeit in der Unterbringung von weiblichen Obdachlosen?
Antwort des Magistrats
Zur aktuellen Platzsituation:
Die zehn Plätze im Notbettenbereich im Haus Hannah des Diakonischen Werkes hatten bis dato eine Auslastung von 90 Prozent.
Die Winterübernachtung nur für Frauen der Diakonie im Tagestreff 17 Ost bietet zehn bis zwölf Plätze an. Derzeit sind drei belegt.
In der Übernachtungsstätte Ostpark gibt es keine speziellen Plätze nur für Frauen. Es leben aktuell, Stand 10.12.2022, 57 Frauen in der Unterkunft. Die Frauen wohnen in der Regel alleine, Doppelzimmer sind die Ausnahme. Die Bereiche zur Unterbringung für Frauen sind in räumlicher Nähe der Funktionsräume - Personal - angesiedelt.
In der Notübernachtung am Eschenheimer Tor übernachten derzeit 24 Frauen. Auch hier gibt es keine speziellen Plätze. Die Frauen werden, wenn sie nicht im Familienverbund oder einer Gruppe übernachten, im vorderen Bereich - in unmittelbarer Nähe zu den Mitarbeitenden der Übernachtungsstätte, untergebracht.
Grundsätzliche Herausforderungen:
Obdachlos lebende Frauen sind erfahrungemäß mehrfach beeinträchtigt und für Hilfen schwerer erreichbar. Die Zeiträume, in denen Kontakt und Vertrauen aufgebaut werden, sind häufig sehr lange. Die Aufsuchende Sozialarbeit der verschiedenen Einrichtungen und das Team des Kältebusses sind sich der besonderen Problematiken der Frauen - sowohl der Frauen in Familienverbänden, der Frauen in gewaltgeprägten Beziehungen und der alleinstehenden Frauen - sehr bewusst. Motivierende Ansprache zur Inanspruchnahme von Hilfen erfolgt deshalb täglich, situativ angemessen und einrichtungsübergreifend.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 8. Dezember 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.