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Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit…

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Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund in Höchst

Vorlagentyp: EPiraten
18 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Thema Senioren verfolgen

Begründung

Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund in Höchst Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 42 vom 10.02.2012, Haushalt 2012 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2012 - 2015. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 31.05.2012, § 1720, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Die Einrichtung einer internationalen Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund in Höchst wird finanziell und planerisch begleitet.
  2. Der Magistrat stellt Räumlichkeiten für die neue Begegnungsstätte in Höchst zur Verfügung. Begründung: Laut der im Auftrag der Stadt Frankfurt im Jahr 2005 erstellten Studie der INBAS-Sozialforschung liegt der Anteil von Migrantinnen und Migranten unter den Besucherinnen und Besuchern von Altenbegegnungsstätten und Seniorenclubs bei weniger als 20%. Dies spiegelt nicht die gesellschaftliche Realität in Frankfurt wider. Um dies zu ändern, müssen die Angebote, die sich besonders an Migrantinnen und Migranten wenden, gefördert werden. Das Ende der Erwerbstätigkeit hat bei vielen älteren Menschen zur Folge, dass ihr aktives und soziales Leben nachlässt. Eine Anlaufstelle für ältere Migrantinnen und Migranten in Frankfurt ist daher notwendig, wobei die Bekämpfung von Isolation und Passivität den absoluten Vorrang haben. Im Stadtteil Höchst betrug laut Statistischem Jahrbuch Frankfurt am Main 2011 der Anteil der Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit am
  3. Dezember 2010 35,2%. Dieser Anteil berücksichtigt nicht die deutschen Staatsbürger mit Migrationshintergrund, welche im Alter zum Beispiel aufgrund von Demenz in ihre Muttersprache zurückfallen können. Die neue Begegnungsstätte soll im bestehenden Altenhilfesystem vernetzt werden und die Kontakte zwischen Seniorinnen und Senioren verschiedener Nationalitäten fördern. Der Isolation der älteren Frankfurter Bevölkerung soll auf diese Weise entgegengewirkt werden. Für die Trägerschaft dieser internationalen Begegnungsstätte werden der ACC e.V., AFI Höchst e.V., CENTRO SARDO e.V. und FAIM e.V. vorgeschlagen.

Inhalt

Etatantrag vom 26.04.2012, E 98

Betreff: Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund in Höchst Vorgang: H i n w e i s: Es handelt sich um eine Vorlage zum Vortrag des Magistrats, M 42 vom 10.02.2012, Haushalt 2012 mit Finanzplanung und eingearbeitetem Investitionsprogramm 2012 - 2015. Das Ergebnis ist im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 31.05.2012, § 1720, dokumentiert. Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Die Einrichtung einer internationalen Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund in Höchst wird finanziell und planerisch begleitet.
  2. Der Magistrat stellt Räumlichkeiten für die neue Begegnungsstätte in Höchst zur Verfügung. Begründung: Laut der im Auftrag der Stadt Frankfurt im Jahr 2005 erstellten Studie der INBAS-Sozialforschung liegt der Anteil von Migrantinnen und Migranten unter den Besucherinnen und Besuchern von Altenbegegnungsstätten und Seniorenclubs bei weniger als 20%. Dies spiegelt nicht die gesellschaftliche Realität in Frankfurt wider. Um dies zu ändern, müssen die Angebote, die sich besonders an Migrantinnen und Migranten wenden, gefördert werden. Das Ende der Erwerbstätigkeit hat bei vielen älteren Menschen zur Folge, dass ihr aktives und soziales Leben nachlässt. Eine Anlaufstelle für ältere Migrantinnen und Migranten in Frankfurt ist daher notwendig, wobei die Bekämpfung von Isolation und Passivität den absoluten Vorrang haben. Im Stadtteil Höchst betrug laut Statistischem Jahrbuch Frankfurt am Main 2011 der Anteil der Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit am
  3. Dezember 2010 35,2%. Dieser Anteil berücksichtigt nicht die deutschen Staatsbürger mit Migrationshintergrund, welche im Alter zum Beispiel aufgrund von Demenz in ihre Muttersprache zurückfallen können. Die neue Begegnungsstätte soll im bestehenden Altenhilfesystem vernetzt werden und die Kontakte zwischen Seniorinnen und Senioren verschiedener Nationalitäten fördern. Der Isolation der älteren Frankfurter Bevölkerung soll auf diese Weise entgegengewirkt werden. Für die Trägerschaft dieser internationalen Begegnungsstätte werden der ACC e.V., AFI Höchst e.V., CENTRO SARDO e.V. und FAIM e.V. vorgeschlagen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. April 2012Sie sind hier
    EE 98Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund in Höchst
    Etatantrag · Piraten
  2. 31. August 2012Antwort des Magistrats · nach 18 WochenBB 402Internationale Begegnungsstätte für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund in HöchstMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes

Ausgaben 2025: 1.452 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 6
Sitzung 11 · 15.05.2012
TO I, TOP 30
Zur Kenntnis
Die Vorlage E 98 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 10 · 21.05.2012
TO I, TOP 28
Beraten
Die Vorlage E 98 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPD
Ablehnung:
LinkePiratenFDP
Sonstige:
Freie Wähler (Ablehnung)ÖkoLinX-ARL (Annahme)Stv. Ochs (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE. und Piraten (= Annahme) sowie FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Ablehnung) ÖkoLinX-ARL (= Annahme) Stv. Ochs (= Prüfung und Berichterstattung)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 10 · 24.05.2012
TO I, TOP 20
Beraten
Die Vorlage E 98 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPD
Ablehnung:
LinkePiratenFDPFreie Wähler
Sonstige:
ÖkoLinX-ARL (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE. und Piraten (= Annahme) sowie FDP und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)

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