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Produktbereich: 17 Wohnen, Produktgruppe: 17.01 Wohnen (Mietrecht und Mieterschutz)

Vorlagentyp: EGRÜNESPDFDPVolt
18 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag sieht die Erweiterung der Beratungstätigkeit der genossenschaftlichen Immobilienagentur GIMA vor, um mehr bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt zu sichern. Dies ist notwendig aufgrund des angespannten Mietwohnungsmarktes und der hohen Mieten, die viele Haushalte belasten. Die erwartete Wirkung ist eine Verbesserung der Wohnsituation für viele Bürger:innen.

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Thema Wohnen verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Frankfurts genossenschaftliche Immobilienagentur GIMA wurde erst 2022 gegründet und konnte trotz sehr bescheidener personeller Ausstattung schon einige Objekte vermitteln und so der gewinnmaximierten Spekulation entziehen. Ein hohes Potenzial für die Akquirierung neuer Vermittlungsobjekte wird in der gezielten Beratung von älteren Menschen mit Grundbesitz z.B. über die Möglichkeiten von Leibrentenmodellen und die Sicherung von Pflegeplätzen gesehen.

Für den Ausbau dieser Beratungstätigkeit werden in den Haushaltsplan 2024/25 für das Haushaltsjahr 2025 90.000 Euro.

Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in den Haushaltsjahren 2024/2025 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.

Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2024/2025 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Die Stadt Frankfurt am Main sieht sich schon lange mit einem angespannten Mietwohnungsmarkt konfrontiert. Dies hat zur Folge, dass bezahlbarer Wohnraum in Frankfurt knapp ist und viele Haushalte einen zu hohen Prozentsatz ihres Einkommens für die Miete ausgeben müssen. Zudem werden jährlich eine Vielzahl von Mietshäusern auf dem freien Markt veräußert. Häufig gehen damit Umwandlungen in Einzeleigentum und Luxusmodernisierungen einher. Mieterhöhungen und damit die Verdrängung der dort lebenden Menschen und deren Vereinzelung sind häufig die Folgen. Eine bedeutende Anzahl an Mietparteien in innerstädtischen Quartieren Frankfurts ist auf dauerhaft bezahlbaren Wohnraum angewiesen. Oft existiert ein gewachsenes und lebendiges Verhältnis zwischen den Mietenden im Haus und der Nachbarschaft im Quartier, sowie zu den Vermieter:innen. Durch langfristige Mietverhältnisse ist ein sozialverträgliches Mietniveau etabliert. Viele Eigentümer:innen wollen bei der Veräußerung Ihres Hauses nicht nur einen fairen Preis erzielen, sondern auch langfristig die Mietverhältnisse Ihrer Mieter:innen sichern. Mit der GIMA gibt es seit 2022 auch in Frankfurt einen Ansprechpartner und Mittler für sozialverantwortliche Veräußerungen. Es ist zu erwarten, dass eine Erweiterung der Beratungstätigkeit für Eigentümer:innen zur Sicherung von mehr preiswertem Wohnraum führen wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 6. Juni 2024Sie sind hier
    EE 68Produktbereich: 17 Wohnen Produktgruppe: 17.01 Wohnen (Mietrecht und Mieterschutz) Beratungstätigkeit der genossenschaftliche Immobilienagentur GIMA ausbauen
    Etatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 11. Oktober 2024Antwort des Magistrats · nach 18 WochenBB 397Beratungstätigkeit der genossenschaftlichen Immobilienagentur GIMA ausbauenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

17.01 Wohnen

Ausgaben 2025: 30 Mio € · im Antragsjahr 2024 29 Mio € — preisbereinigt +1 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 28 · 02.07.2024
TO I, TOP 11
Angenommen
Der Vorlage E 68 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltÖkoLinX-ELFBFF-BIGFRAKTION
Ablehnung:
CDULinkeAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) und Linke (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD (= Ablehnung) FRAKTION (= Annahme)

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