Produktbereich: 16 Nahverkehr und ÖPNV Produktgruppe: 16.03 Verkehrsanlagen Fahrradparkhäuser für Frankfurt
Zusammenfassung
Im Rahmen des Etatantrags wird vorgeschlagen, 20.000 € für eine Machbarkeitsstudie zur Schaffung von Fahrradparkhäusern in Frankfurt bereitzustellen. Dies soll die Förderung des Radverkehrs unterstützen und den Bedarf an sicheren Parkmöglichkeiten für Pendler:innen decken. Ziel ist es, die Fahrradparkhäuser bis 2026 zu realisieren und Fördermittel der Bundesregierung zu erhalten.
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Thema Fahrradfahren verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Zur weiteren Förderung des Radverkehrs werden im Haushalt 2023 zusätzlich 20.000 € für die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie zur Schaffung von Fahrradparkhäusern an wichtigen Mobilitätsknotenpunkten wie z.B. dem Südbahnhof und dem Bahnhof Höchst eingestellt.
Die Machbarkeitsstudie ist zügig umzusetzen, um finanzielle Mittel aus dem Förderaufruf "Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen" vom 06.3.2023 der Bundesregierung zu erhalten. Die Förderung erfolgt, wenn die Fahrradparkhäuser bis 2026 fertiggestellt sind.
Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig.
Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushalts 2023 regelmäßig halbjährlich in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
Bislang existiert in Frankfurt erst ein Fahrradparkhaus für Pendler:innen am Frankfurter Hauptbahnhof, hier besteht dringender Handlungsbedarf nach sicheren Parkmöglichkeiten für Menschen, die z.B. mit dem ÖPNV einpendeln und dann auf das Rad umsteigen. Möglicherweise lassen sich auch Teile bestehender Parkhäuser für Kraftfahrzeuge nutzen. Die Studie "Fahrradparken an Bahnhöfen" (2019) hat für das Jahr 2030 allein an Bahnhöfen einen Bedarf von bis zu 1,5 Millionen zusätzlichen Fahrradstellplätzen ermittelt. Um es mehr Bus- und Bahnreisenden zu ermöglichen, ihr Fahrrad am Bahnhof bzw. der ÖPNV-Station sicher abzustellen, müssen also deutlich mehr und zugleich wettergeschützte, bahn- und bussteignahe, gesicherte und damit attraktive Fahrradparkhäuser und Fahrradabstellanlagen geschaffen werden. Daher wird dringend empfohlen, die vom Bundestag verabschiedeten Fördermittel zu beantragen und somit auch diesen Bedarf in Frankfurt zunächst zu ermitteln und dann zu beheben.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 16. Juni 2023Sie sind hierEE 47Produktbereich: 16 Nahverkehr und ÖPNV Produktgruppe: 16.03 Verkehrsanlagen Fahrradparkhäuser für FrankfurtEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 18. Dezember 2023BB 471Fahrradparkhäuser für FrankfurtMagistratsbericht
- 27. Mai 2024Antwort des Magistrats · nach 49 WochenBB 203Fahrradparkhäuser für FrankfurtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
16.03 Verkehrsanlagen
Ausgaben 2025: 168 Mio € · im Antragsjahr 2023 139 Mio € — preisbereinigt +16 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie AfD und FRAKTION (= Ablehnung)