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Produktbereich: 21 Kultur, Freizeit und Sport Produktgruppe: 21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte Förderung Neues Theater Höchst

Vorlagentyp: EBFF
2 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Im Rahmen des Etatantrags wird vorgeschlagen, die Fördermittel für das Neue Theater Höchst um einmalig 81.500 Euro zu erhöhen. Dies ist notwendig, um die finanzielle Stabilität des Theaters zu sichern und dessen bedeutende Rolle in der Kulturförderung des Frankfurter Westens zu unterstützen.

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Emmerich-Josef-Straße — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 11.08.2026.

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Neues zu Emmerich-Josef-Straße per E-Mail

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird beauftragt, die bereits in den Produkthaushalt 2026 eingestellten Fördermittel für das Neue Theater Höchst in Höhe von EUR 268.500 für das Jahr 2026 um einmalig 81.500 EUR zu erhöhen.

Begründung

Das Neue Theater Höchst nimmt in der kulturellen Landschaft des Frankfurter Westens und insbesondere des Stadtteils Höchst eine herausragende und unverzichtbare Rolle ein. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 hat es sich - getragen vom Bund für Volksbildung Frankfurt am Main Höchst e.V. - zu einer der renommiertesten und traditionsreichsten Kleinkunstbühnen Hessens entwickelt und gilt als eines der ältesten Varieté-Theater Deutschlands.

In dem charmanten, ehemaligen Kinosaal in der Emmerich-Josef-Straße finden jährlich Hunderte von Veranstaltungen statt: von hochkarätigem Kabarett, Comedy und Musik über Lesungen bis hin zu den zweimal jährlich (März und November) stattfindenden, vierwöchigen Eigenproduktionen im Varieté-Genre, die mit internationalen Artisten, preisgekrönten Akrobaten, Magiern und Musikern ein breites Publikum aller Generationen begeistern.

Diese lebendige Institution dient nicht nur als kultureller Treffpunkt und Identifikationsort für den Stadtteil Höchst, sondern strahlt weit in den gesamten Frankfurter Westen aus - sie fördert soziale Teilhabe, künstlerische Vielfalt und generationsübergreifenden Austausch in einer Zeit, in der solche nahbaren, unabhängigen Bühnen besonders wertvoll sind. Die anhaltenden Kostensteigerungen - etwa bei Energie, Technik, Gagen, Materialien und Betriebskosten - belasten das Theater jedoch zunehmend schwer. Trotz der verständlichen und notwendigen Anpassung der Eintrittspreise sowie der Vorverkaufsgebühren (wie jüngst ab Januar 2026 um ca. 5 % bzw. durchschnittlich 1,30 €), lassen sich die entstehenden Defizite aus dem laufenden Spielbetrieb allein nicht mehr vollständig ausgleichen. Eine einmalige, gezielte Erhöhung der städtischen Förderung würde daher einen entscheidenden Beitrag leisten: Sie ermöglicht es, das aus dem Betrieb resultierende Defizit spürbar zu reduzieren, die finanzielle Stabilität des Hauses nachhaltig zu stärken und den Fortbestand dieser einzigartigen kulturellen Perle auch in den kommenden Jahren zu sichern.

Eine solche Unterstützung stellt zudem nicht nur eine Wertschätzung für die langjährige, qualitativ hochwertige Arbeit des Teams und des Fördervereins dar, sondern ist zugleich eine kluge Investition in die kulturelle Lebendigkeit und Attraktivität des Frankfurter Westens - zum Wohl aller Bürger, die im Neuen Theater Höchst nicht nur hochwertige Unterhaltung, sondern auch ein Stück Heimat finden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 26. Januar 2026 brachte BFF-BIG diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 26.02.2026 im Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

21.01 Kulturelle Dienstleistungen und Projekte

Ausgaben 2025: 91 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 6
Sitzung 45 · 24.02.2026
TO I, TOP 61
Angenommen
Der Vorlage E 405 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD und Linke (= Ablehnung)

Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 42 · 26.02.2026
TO I, TOP 107
Abgelehnt
Die Vorlage E 405 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltLinkeÖkoLinX-ELFFRAKTIONStadtv. Bäppler-Wolf
Ablehnung:
CDUBFF-BIGAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) BFF-BIG und AfD (= Annahme)

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