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Produktbereich: 20 Bildung, Produktgruppe: 20.04 Jugend- und Erwachsenenbildung Finanzierung eines Dokumentarfilms "Anne Frank in Frankfurt"

Vorlagentyp: ECDU
2 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag sieht die Erstellung eines Dokumentarfilms über Anne Frank anlässlich ihres 95. Geburtstags vor, der in ein Bildungsprojekt für Schulen integriert werden soll. Dies geschieht zur Aufklärung über Antisemitismus und Rassismus, insbesondere nach den Terroranschlägen auf jüdisches Leben im Oktober 2023. Die Stadt Frankfurt möchte damit das Schicksal von Anne Frank und die Bedeutung ihrer Geschichte für die heutige Gesellschaft hervorheben.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

Anlässlich des 95. Geburtstages von Anne Frank im Jahr 2024 wird ein Dokumentarfilm zum Leben der Anne Frank in Frankfurt erstellt und in ein mehrstufiges Bildungsprojekt für Schulen und andere Bildungseinrichtungen eingebunden. Die Koordination und Umsetzung des Projektes erfolgt über die Bildungsstätte Anne Frank. Zur Finanzierung der Produktion einer filmischen Dokumentation, einer Website und entsprechender Lernmaterialien werden dafür in der Produktgruppe 20.04 ("Jugend- und Erwachsenenbildung") Projektmittel in Höhe von

295.000 €

in den Haushalt 2024 eingestellt.

Die Gegenfinanzierung erfolgt aus den mit der Aufhebung des Beschlusses § 3273 vom 11.05.2023 frei gewordenen Mitteln des Produktbereichs 20. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im Haushaltsjahr 2024 erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.

Begründung

Die menschenverachtenden Terroranschläge auf jüdisches Leben vom 7. Oktober 2023 haben einmal mehr die Notwendigkeit von Aufklärung und Bildungsarbeit gegen Antisemitismus und Hass verdeutlicht. Die Stadt Frankfurt hat sich seitdem an einer Vielzahl von Aktionen gegen Rassismus und Antisemitismus beteiligt. Doch nichts wirkt so gut gegen Vorurteile wie das Erkennen des Eigenen im Anderen. Frankfurt war die Heimat von Anne Frank, deren Schicksal weltweit bekannt ist und kaum einen Menschen unberührt lässt. Nicht zuletzt steht das Schicksal Anne Franks symbolisch für alle Kinder, die Opfer von Antisemitismus, Rassismus und Völkermord sind - für Kinder, die sich in Hinterhäusern verstecken müssen, die in Tunneln als Geiseln gehalten werden oder mit ihren Schulklassen verschleppt werden. Die weltweite Bedeutung von Anne Frank beruht auf der Veröffentlichung ihres Tagebuches durch Otto Frank, dem Vater und einzigem Überlebenden der Familie. Während dadurch das Hinterhaus in der Amsterdamer Prinsengracht in den Mittelpunkt der öffentlichen Rezeption gerät, ist die frühe Kindheit von Anne, ihrer Schwester Margot und auch des Industriellen Otto Frank ebenso wenig bekannt wie die unterschiedlichen Frankfurter Wohnorte von Marbachweg bis Ganghoferstrasse und dem Westendplatz. Frankfurt hat damit die Möglichkeit, den Holocaust am Beispiel des tragischen Schicksals der Familie Frank für Frankfurterinnen und Frankfurter auf ganz besondere Art und Weise persönlich erfahrbar zu machen. Die Bildungsstätte Anne Frank hat bereits einen YouTube Clip zu diesem Thema vorgelegt, verfügt über weitere Materialien und ist bereit und in der Lage für die Planung und Erstellung eines Dokumentarfilms mit entsprechenden pädagogischen Begleitmaterialien federführend verantwortlich zu sein. Eine solche Produktion könnte - gerade durch den Bezug zu Frankfurt - einen wichtigen Baustein für Unterrichtsreihen an Frankfurter Schulen bilden und würde mit Sicherheit auch weit über die Stadtgrenzen hinaus auf Interesse stoßen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. Mai 2024 brachte CDU diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 04.07.2024 im Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

20.04 Jugend- und Erwachsenenbildung, Kinderbüro

Ausgaben 2025: 20 Mio € · im Antragsjahr 2024 20 Mio € — preisbereinigt -2 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Schulbau
Sitzung 28 · 01.07.2024
TO I, TOP 35
Abgelehnt
Die Vorlage E 302 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPBFF-BIGVolt
Ablehnung:
CDULinkeAfDÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und BFF-BIG gegen CDU, Linke, AfD, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Ablehnung)

Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 28 · 04.07.2024
TO I, TOP 68
Abgelehnt
Die Vorlage E 302 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVoltBFF-BIG
Ablehnung:
CDULinkeAfDÖkoLinX-ELFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und BFF-BIG gegen CDU und Linke (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme)

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