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Produktbereich: 16 Nahverkehr und ÖPNV Produktgruppe: 16.10 traffiQ (Treuhandbereich)

Vorlagentyp: ELINKE
3 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, einen Haushaltstitel zur Befreiung der Straßen vom motorisierten Individualverkehr einzuführen, um die Lebensqualität in den Stadtteilen zu verbessern. Dies soll durch die Umgestaltung von Straßen zugunsten des Umweltverbunds geschehen. Das erwartete Ergebnis ist eine nachhaltigere und lebenswertere Stadt.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Zu dieser Straße geht es weiter

Schopenhauerstraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.06.2026.

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Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

In den Haushalt 2023 ff. wird ein Haushaltstitel "Befreiung der Straßen vom motorisierten Individualverkehr (Autokorrektur)" eingeführt, der Mittel und Personalressourcen vorhält, um in den Stadtteilen geeignete Straßen zugunsten des Umweltverbunds aus ÖPNV, Rad- und Fußverkehr und zulasten des Autoverkehrs flächengerechter umzugestalten.

Begründung

Im Sommer 2023 wird der Mainkai wieder für die Menschen geöffnet. In den Stadtteilen kann von ähnlichen Projekten leider nicht die Rede sein. Das Projekt der Frankfurter Sommerstraßen scheint sang- und klanglos eingeschlafen. Von der Idee einer autofreien Innenstadt und verkehrsärmerer Stadtteile scheint sich die Stadtregierung verabschiedet zu haben. In der Praxis wird Initiativen, die sich für autofreie Einkaufsstraßen, Verkehrsberuhigung, (temporäre) Spiel- und Fahrradstraßen einsetzen, schon lange und immer wieder der Wind aus den Segeln genommen. Einmal fehlt es an Geld, dann an der Priorität und wenn kein anderes Argument mehr bei der Hand ist, wird auf den ominösen Parkdruck verwiesen, weswegen beispielsweise eine Reduzierung von Autostellplätzen keinesfalls in Frage kommen kann. Dabei geht es de facto oftmals nur um einige Schilder und Schranken, Poller oder abgesenkte Bordsteine. Erst im vergangenen Jahr wurde der Initiative für die bestehende temporäre Spielstraße in der Heidestraße die Mittel gekürzt. Geld gibt es auch keines für die Planung und den Umbau von Straßen zu verkehrsberuhigten Zonen oder Fahrradstraßen am Heideplatz, in der Schleiermacher- und der Schopenhauerstraße. Und auch die zahlreichen Ortsbeiratsinitiativen für eine autofreie Berger Straße oder die autofreie Leipziger Straße werden immer wieder ausgebremst. Wegen der Klimaproblematik und für die Lebensqualität der Menschen in den Stadtteilen braucht es eine deutliche Vermehrung verkehrsberuhigter bis autobefreiter Kernbereiche in den Quartierszentren. Fußgängerzonen müssen ausgeweitet, Parkplätze reduziert und schrittweise weitere Straßen für den Fuß- und Radverkehr und für die Freizeitnutzung umgewidmet werden. Freiwerdende Flächen können mit Erholungsräumen und Grünflächen attraktiv gestaltet werden. Ausnahmen soll es für Anwohner*innen- und Lieferverkehr sowie für Behörden- und Rettungsfahrzeuge, Handwerker*innen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geben. All das muss gemeinsam mit den Menschen vor Ort geplant und umgesetzt werden. Daher braucht es einen Haushaltstitel, der die bestehenden und neuen Verkehrswende-Initiativen bei der Befreiung und Umverteilung des öffentlichen Raums und der Umwidmung von Straßen finanziell unterstützt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. Juni 2023 brachte LINKE. diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 11.07.2023 im OBR 4 abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

16.10 traffiQ (Treuhandbereich)

Ausgaben 2025: 87 Mio € · im Antragsjahr 2023 92 Mio € — preisbereinigt -9 % bis heute

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 2
Sitzung 22 · 10.07.2023
TO I, TOP 57
Zur Kenntnis
Die Vorlage E 267 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
3 Grüne2 SPDLinkeÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDUFDPBFF
Enthaltung:
3 Grüne1 SPD
Abstimmung im Original

Abstimmung: 3 GRÜNE, 2 SPD, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, FDP und BFF (= Zurückweisung); 3 GRÜNE und 1 SPD (= Enthaltung)

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 19 · 10.07.2023
TO I, TOP 40
Abgelehnt
Die Vorlage E 267 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDVoltBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeFRAKTIONÖkoLinX-ELF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ELF (= Annahme)

OBR 4
Sitzung 22 · 11.07.2023
TO II, TOP 7
Abgelehnt
Die Vorlage E 267 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDCDUFDPVoltdFfm
Ablehnung:
Linke
Enthaltung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, CDU, FDP, Volt und dFfm gegen LINKE. (= Annahme); BFF (= Enthaltung)

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Ortsbeiratssitzung