Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Weiterführung eines Gedenktages am 19. Februar "Tag des Antirassismus"
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Zusammenfassung
Der Antrag sieht vor, zum Gedenken an die Opfer des rassistischen Terroranschlags in Hanau einen Gedenktag zum "Tag des Antirassismus" am 19. Februar zu finanzieren. Die vorgesehenen 65.000 Euro sollen für eine Gedenkfeier, Illumination der Paulskirche sowie für Bildungsprojekte verwendet werden. Dies dient dem Ziel, strukturellem Rassismus entgegenzuwirken und das Erinnern an die Opfer lebendig zu halten.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Unter der Friedensbrücke — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 26.05.2026.
- Zementreste auf der Straße Unter der Friedensbrücke26.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Fortführung des Gedenktages 19. Februar als „Tag des Antirassismus“ - Strukturellen Rassismus strukturell bekämpfen27.02.2026 · B (Bericht des Magistrats)
- Reste von Zement auf der Straße Unter der Friedensbrücke beseitigen13.06.2025 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Unter der Friedensbrücke per E-MailAntrag
Zur Weiterführung des Gedenktages zum Tag des Antirassismus werden einmalig in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 65.000 Euro eingestellt. An diesem Tag sollen:
- eine städtische Gedenkfeier mit Kranzniederlegung vor dem Mahnmal unter der Friedensbrücke stattfinden,
- eine Illumination der Frankfurter Paulskirche wie im Jahre 2022 stattfinden,
- Haushaltsmittel in Höhe von 10.000 Euro dem Stadtschüler:innenrat zur Verfügung gestellt werden, die von Schulen abgerufen werden können, um gemeinsam mit der Initiative Ferhat Unvar Bildungsprojekte zu entwickeln.
- Im Haushalt 2026 Mittel in Höhe von 55.000 Euro für stadtweite Lesungen mit antirassistischen Autor*innen und Künstler*innen bereitgestellt werden.
Der Magistrat informiert unverzüglich nach Beschluss des Haushaltsplans 2026 in der Stadtverordnetenversammlung die Zuwendungsempfangenden über den Zuwendungsgrund und Zuwendungsbetrag des Etatantrags. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.
Begründung
Erinnern heißt Verändern. Nach dem rassistischen Terroranschlag in unserer Nachbarstadt Hanau an Ferhat Unvar, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Vili-Viorel Păun, Said Nesar Hashemi und Fatih Saraçoğlu hat die Bundesregierung versprochen strukturellen Rassismus und Rechtsextremismus in unserem Land zu bekämpfen. Die Hinterbliebenen der Ermordeten vom 19. Februar haben schließlich geschworen den Kampf gegen Rassismus selbst in die Hand zu nehmen. Die Initiative 19. Februar sowie die Bildungsinitiative Ferhat Unvar haben es sich zum Ziel gesetzt, gesellschaftliche Strukturen zu verändern und alles dafür zu tun, dass sich dieser rassistische Terroranschlag niemals wiederholen soll. Ihre Antwort auf strukturellen Rassismus ist struktureller Antirassismus, den sie durch ihre Bildungsarbeit für unsere Gesellschaft leisten. Dabei ist ihr Credo stets: Unsere Kinder sind nicht umsonst gestorben, ihr Tod soll eine Veränderung in unserer Gesellschaft mit sich ziehen. Wir sind es den Ermordeten von Hanau und ihren Angehörigen schuldig, strukturellen Rassismus in unserer Gesellschaft den Kampf anzusagen. Mit diesen umfassenden Maßnahmen soll sowohl den Ermordeten vom 19. Februar gedacht werden als auch Lehren gezogen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Januar 2026 brachten GRÜNE, SPD, Volt diesen Etatantrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 03.03.2026 im Haupt- und Finanzausschusses angenommen.
20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben
Ausgaben 2025: 420 Mio €
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: FDP und AfD gegen FRAKTION (= Annahme); GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung CDU
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP, BFF-BIG und AfD (= Ablehnung)