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Förderung von Präventions- und Beratungsangeboten "Suizidalität im Alter und in palliativen Lebenssituationen"

Vorlagentyp: EGRÜNESPDVolt
23 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Etatantrag fordert die Bereitstellung von 15.000 Euro für die Förderung von Präventions- und Beratungsangeboten, die sich mit Suizidalität im Alter und in palliativen Lebenssituationen beschäftigen. Dies ist notwendig, um die Unterstützung für betroffene Menschen zu verbessern und präventive Maßnahmen auszubauen.

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Antrag

Für die Förderung von Präventions- und Beratungsangeboten für Suizidalität im Alter und in palliativen Lebenssituationen, werden in den Haushaltsplan 2026 für das Haushaltsjahr 2026 15.000,- Euro eingestellt. Der Magistrat informiert unverzüglich nach Beschluss des Haushaltsplans 2026 in der Stadtverordnetenversammlung die Zuwendungsempfangenden über den Zuwendungsgrund und Zuwendungsbetrag des Etatantrags. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig in dem Haushaltsjahr 2026 erfolgt, hat ein Budgetübertrag zu erfolgen. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung der Etatanträge zum Haushalt berichtet der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung nach Genehmigung des Haushaltsplans 2026 jährlich zum 30.06. in einer zusammengefassten Übersicht.

Begründung

Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland ca. 10.000 Menschen das Leben. Gleichzeitig schätzen Expertinnen und Experten, dass auf einen Suizid statistisch gesehen 10 - 20 Suizidversuche kommen. Jedem Suizid und Suizidversuch gehen Wochen, Monate oder Jahre individuelles Leid voraus. Suizidalität ist ein Themenfeld, das zu jeder Zeit großer Beachtung und Unterstützung bedarf. Frankfurt verfügt bereits über ein umfassendes Angebot zur Prävention, Beratung und Unterstützung. Institutionen, Vereine, Gesundheitsamt, Sozialrathäuser und Altenhilfeträger leisten gemeinsam mit den psychiatrischen Angeboten und Hausärzten den Betroffenen und ihren Angehörigen einen existentiellen Dienst in den schwersten Stunden ihres Lebens. Sie bringen das Thema darüber hinaus durch Kampagnen in den öffentlichen Diskurs und leisten die erforderliche Aufklärungsarbeit für die Stadtgesellschaft. Aktuell erleben genannte Akteure einen besonderen Bedarf für Ergänzung und spezifische Vernetzung in Hinblick auf das Thema Alterssuizidalität sowie Palliativversorgung bei Demenz und in Altenhilfeeinrichtungen sowie der Beratung zur Autonomie Befähigung in Alter und Gebrechlichkeit. Gezielte Angebote für diese wichtigen Themen sind aktuell überwiegend spendenfinanziert und bedürfen einer dauerhaft ausgelegten Förderung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 26. Januar 2026Sie sind hier
    EE 234Produktbereich: 19 Gesundheit Produktgruppe: 19.04 Psychiatrie Förderung von Präventions- und Beratungsangeboten „Suizidalität im Alter und in palliativen Lebenssituationen“
    Etatantrag · GRÜNE, SPD, Volt
  2. 6. Juli 2026Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 219Förderung von Präventions- und Beratungsangeboten „Suizidalität im Alter und in palliativen Lebenssituationen“Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

EEtatantrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.

  1. 1Fraktion bringt Etatantrag ein
  2. 2Haushaltsberatungen
  3. 3Plenum beschließt den Haushalt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Haushaltstopf dieses Antrags
Zur Haushaltsanalyse

19.04 Psychiatrie

Ausgaben 2025: 5 Mio €

Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.

Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 42 · 19.02.2026
TO I, TOP 67
Abgelehnt
Die Vorlage E 234 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
FDPAfDÖkoLinX-ELF
Ablehnung:
BFF-BIGFRAKTION
Sonstige:
Grüne (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)CDU (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)SPD (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Linke (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)Volt (Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Abstimmung im Original

Abstimmung: FDP und AfD; GRÜNE, CDU, SPD, Linke und Volt (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 45 · 03.03.2026
TO II, TOP 28
Angenommen
Der Vorlage E 234 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDLinkeBFF-BIGVoltÖkoLinX-ELFFRAKTION
Ablehnung:
CDUFDPAfD
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, BFF-BIG, Volt, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) sowie FDP und AfD (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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