Mit RegioSolar Sportvereine unterstützen
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Bericht des Magistrats vom 21.12.2007, B 953
Betreff:
Mit RegioSolar Sportvereine unterstützen
Vorgang:
Beschl. d. Stv.-V. vom 05.06.2007, § 1969
- NR 425 SPD, B 594/07 -
Zwischenbericht:
Die Initiative der Stadtverordnetenversammlung, den Einsatz von Solarenergie auf Sportstätten zu fördern, wird ausdrücklich begrüßt.
Hierbei sind folgende Punkte zu beachten:
- Eine Solaranlage in einer Sportstätte ist nur dann rentabel, wenn eine ausreichend große Menge an Warmwasser benötigt wird. Um nicht rentable Investitionen zu vermeiden, sollte vor dem Einbau der Solaranlage die Rentabilität geprüft werden. Dies geschieht am besten durch den Einbau eines Warmwasserzählers im Brauchwasserzweig und systematischer Beobachtung der Verbrauchsmengen.
- Eine Solaranlage rechnet sich oftmals nur, wenn das Brauchwasser mit einer alten ineffizienten Heizungsanlage erzeugt wird. In diesem Fall kann es im Hinblick auf die gesamte Kohlendioxid-Einsparung sinnvoller sein, zunächst in die Erneuerung der Heizungsanlage zu investieren.
- Eine Solaranlage ist nur auf einem insgesamt energetisch sanierten Gebäude sinnvoll. Deshalb sollte die Ausrüstung der Sportstätten mit Solaranlagen in ein Programm zur energetischen Ertüchtigung insgesamt eingebettet sein.
Für die vereinseigenen Sportstätten wird ein solches Programm derzeit geprüft aufgrund des Etatantrages E 221, der ein "Programm zur Gewinnung von erneuerbaren Energien und zur Energieeinsparung bei Einrichtungen von besitzenden Sportvereinen“ fordert.
Bei der Entwicklung dieses Programms kann auf umfangreiche Vorarbeiten des Landessportbundes Hessen zurückgegriffen werden, der seit Jahren Umweltverträglichkeitsprüfungen auf Sportstätten (ÖkoCheck) durchführt. Außerdem werden Gespräche mit den besitzenden Vereinen und dem Sportkreis sowie städtischen Fachämtern geführt, um zu einer praktikablen und effizienten Gestaltung des Programms zu gelangen.
Für die städtischen Sportstätten wird derzeit ein M-Vortrag erarbeitet, der die energetische Ertüchtigung der Umkleidegebäude zum Gegenstand hat und in diesem Rahmen auch die Nutzung solarthermischer Anlagen einschließt. Mittels eines gezielten Programms sollen die energetische Ertüchtigung und weitergehende bauliche Maßnahmen zur Energieeinsparung auch unabhängig von aus anderen Gründen durchzuführenden Sanierungs- und Neubaumaßnahmen möglich gemacht werden. Die erforderlichen Baumittel für die Baumaßnahmen zur energetischen Ertüchtigung sind mit einem Ansatz, der künftigen Haushaltsberatungen vorbehalten bleibt, unter der Produktgruppe 21.15 (Ungedeckte Sportstätten und Sportstättenvergabe) einzustellen.
Derzeit werden die hierfür notwendigen Abstimmungsgespräche mit den städtischen Fachämtern geführt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. April 2007NRNR 425Mit RegioSolar Sportvereine unterstützenSTVV-Antrag · SPD
- 24. August 2007BB 594Mit RegioSolar Sportvereine unterstützenMagistratsbericht
- 21. Dezember 2007Sie sind hierBB 953Mit RegioSolar Sportvereine unterstützenMagistratsbericht
- 31. März 2008BB 156a) Steigende Energiepreise - besitzende Sportvereine unterstützen b) Fotovoltaikanlage (Solaranlage) für den 1. Rödelheimer Fußballclub 02 e. V. c) Mit RegioSolar Sportvereine unterstützenMagistratsbericht
- 19. September 2008BB 621a) Steigende Energiepreise - besitzende Sportvereine unterstützen b) Mit RegioSolar Sportvereine unterstützenMagistratsbericht
- 2. Februar 2009BB 60a) Steigende Energiepreise - besitzende Sportvereine unterstützen b) Mit RegioSolar Sportvereine unterstützenMagistratsbericht
- 27. Juli 2009Antwort des Magistrats · nach 119 WochenBB 622a) Steigende Energiepreise - besitzende Sportvereine unterstützen b) Mit RegioSolar Sportvereine unterstützenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF