Programm „Leer stehende Räume für Kreative“ evaluieren
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 03.03.2014, B 72
Betreff: Programm "Leer stehende Räume für Kreative" evaluieren Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 12.12.2013, § 4004 - E 203/13 CDU und GRÜNE - Das "Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative" wurde am 25.03.2010 durch die Stadtverordneten beschlossen. Mit der Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative sollen Gebäude und Gebiete städtebaulich aufgewertet werden, indem die Vermietung der Leerstände für kreativ- und kulturwirtschaftliche Nutzungen unterstützt wird. Damit soll sowohl die Lebensqualität in den Stadtquartieren als auch das Raumangebot für die Branchen der Kreativwirtschaft gesteigert werden. Ende des Jahres 2010 fand eine Ausschreibung für die Leerstandsagentur, mit vorgeschaltetem Interessenbekundungsverfahren, statt. Den Zuschlag hat der Verein "Basis e.V." erhalten. Im Februar 2011 hat die Leerstandsagentur, unter dem neuen Namen "RADAR", ihre Arbeit als Vermittler und Bindeglied zwischen den Kreativen und Eigentümern von leerstehenden Räumen aufgenommen. "RADAR" vermittelt Räume an Kreative im Rahmen des Förderprogramms "Leerstehende Räume für Kreative", sowie auch Räume, deren Umbauten durch die Stadt Frankfurt nicht gefördert werden. Seit der Gründung der Leerstandsagentur ist eine stetig steigende Nachfrage nach den Fördermitteln für die Umbaumaßnahmen der leerstehenden Räume für Kreative zu verzeichnen. Insgesamt 77 Anträge auf Förderung sind in den Jahren 2011 bis 2013 bewilligt worden, davon im Jahr 2011 sechs und 25 Anträge im Jahr 2012. Im Jahr 2013 wurden 41 Bewilligungen erteilt. In den ersten zwei Wochen des Jahres 2014 sind bereits vier Förderanträge eingereicht worden. Dank der städtischen Förderung haben bisher 29 Existenzgründer geeignete Räumlichkeiten für ihre Arbeit in Frankfurt gefunden. Dadurch sind sie der Mainmetropole erhalten geblieben und sind nicht, wie viele Kreative, in andere Städte abgewandert. Das Förderprogramm hat in fast achtzig Fällen Kreativen ermöglicht, in der Stadt Frankfurt geeignete, preiswerte Räume zu finden. Dank der Arbeit von RADAR konnte der Einsatz der Fördermittel breit gestreut werden und kam den Stadtquartieren wie Fechenheim, Bahnhofsviertel, Gutleutviertel, Ostend, Westend, Innenstadt, Sachsenhausen, Oberrad, Gallus, Höchst, Bockenheim, Nordend, Seckbach und Heddernheim zugute. In der knapp dreijährigen Laufzeit konnten die gesetzten Ziele des Förderprogramms, sowohl hinsichtlich der städtebaulichen Aufwertung, als auch in Bezug auf die Förderung der Kreativwirtschaft, erreicht werden. Die Evaluierung zeigt damit, dass die Erwartungen des Programms in hohem Maße erfüllt wurden und ein anhaltend hoher Bedarf an preiswerten Arbeitsräumen in den Branchen der Kreativwirtschaft besteht. Das "Frankfurter Programm zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative" kann auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Anstoßförderung, insbesondere für junge Kreative, leisten und sollte daher fortgesetzt werden. Für eine Verstetigung der jährlichen Förderzahlen von etwa 40 Fällen im Jahr 2013 wird ein Ansatz von 500 T€ p. a. im Zeitraum 2015-2019 zur Fortsetzung der Arbeit von RADAR und des Förderprogramms benötigt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. November 2013EE 203Produktbereich: 13 Stadtplanung Produktgruppe: 13.01 Stadtplanung Programm .Leer stehende Räume für Kreative. evaluierenEtatantrag · CDU, GRÜNE
- 3. März 2014Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 72Programm „Leer stehende Räume für Kreative“ evaluierenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf11 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung FREIE WÄHLER
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
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Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER und ELF Piraten (= Kenntnis)