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Bahnhof .Frankfurt a. M. - Sportfeld. hier: Errichtung eines zweiten Bahnsteigzuganges und mobilitätsgerechter Umbau zur Verbesserung der Nahverkehrsinfrastruktur

Vorlagentyp: B
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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 07.09.2001, B 722

Betreff:

Bahnhof "Frankfurt a. M. - Sportfeld" hier: Errichtung eines zweiten Bahnsteigzuganges und mobilitätsgerechter Umbau zur Verbesserung der Nahverkehrsinfrastruktur

Der zweite Zugang am Bahnhof Sportfeld entspricht einer seit langem von der Stadt Frankfurt am Main und den verantwortlichen Sicherheitskräften vorgetragenen Forderung. Bereits seit 1998 wurde im Lenkungskreis zum Bahnhof Sportfeld mit Blickrichtung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 ein Plan zum Umbau des Bahnknotens avisiert, der allerdings erst im April 2001 durch die DB Netz AG vorgelegt wurde. Dieser Plan mit dem Umbau des Bahnhofes als Verkehrsknoten war die unabdingbare Voraussetzung für die Planung des zweiten Zugangs. Im Arbeitskreis Bahnhof Sportfeld waren beteiligt: Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), DB Netz AG, DB Station&Service AG, DB Imm, Bundesgrenzschutz, Polizei, Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) und Stadt Frankfurt am Main.

Der zweite Zugang wird als unterirdischer Zugang mit einer lichten Höhe von 3,0 und einer Breite von 8,0 Metern ausgeführt und ermöglicht die sichere und leistungsfähige Nutzung des Bahnhofs auch für sehr große Fahrgastzahlen. Die mobilitätsbehindertengerechte Erschließung des Bahnhofs Sportfeld wird durch den Einbau von drei Aufzugsanlagen (S-Bahnsteig, neuer Mittelbahnsteig, Hausbahnsteig) in dem heute bestehenden unterirdischen Zugang gewährleistet.

Die Stadt Frankfurt am Main hält darüber hinaus auf den beiden 76 cm hohen Bahnsteigen (Hausbahnsteig und neuer Mittelbahnsteig) die Installierung mobiler Einstiegshilfen für erforderlich.

Der neue Zugang liegt in Bahn-Km 31+420 (Strecke 3520) und ist durch die neue Gleis- und Weichenlage festgelegt. Er ermöglicht den Zugang zu allen Bahnsteigen sowohl von Süden (Flughafenstraße und Waldstadion) als auch von Norden (Niederrad, Altenheim). Vom neuen Zugang führen zwei Treppenaufgänge à 3,0

Meter Breite zum bestehenden S-Bahnsteig, eine Treppe mit 6,0 Meter Breite zum Kopfende des neuen Mittelbahnsteigs und eine Treppe mit 4,0 Meter Breite zum Hausbahnsteig.

Ergänzend zur vorliegenden Vorplanung wird die Stadt Frankfurt am Main in den weiteren Planungsphasen darauf dringen, dass Witterungsschutz über allen Treppenaufgängen und auf den Bahnsteigen eingebaut wird.

Planung und Neubau des zweiten Zugangs und der drei Aufzugsanlagen werden sich nach der aktuell vorliegenden Kostenschätzung auf ca. 6.000.000,-- DM inkl. MWSt. belaufen und sind im Grundsatz nach dem GVFG förderfähig.

Für die Durchführung der Maßnahme, die in der Trägerschaft der Stadt Frankfurt am Main liegt, werden zwischen der Stadt sowie dem RMV und den betroffenen DB AGen noch vertragliche Vereinbarungen getroffen.

Die beiliegenden Übersichts- und Querschnittspläne stellen den derzeitigen Planungsstand dar. Die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes wird Gegenstand einer gesonderten, zu gegebener Zeit vorzustellenden Vorplanung sein.

Wie aus den weiterhin beiliegenden Zeitplanungen zu entnehmen ist, besteht zwischen den Projektbeteiligten Einvernehmen,dass der neue unterirdische Bahnsteigzugang rechtzeitig vor dem Confederations Cup 2005 und die Sanierung des bestehenden Bahnsteigzuganges einschließlich des Neubaues der Aufzüge rechtzeitig vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fertiggestellt sein müssen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

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  1. 7. September 2001Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 0 Wochen
    BB 722Bahnhof .Frankfurt a. M. - Sportfeld. hier: Errichtung eines zweiten Bahnsteigzuganges und mobilitätsgerechter Umbau zur Verbesserung der Nahverkehrsinfrastruktur
    Magistratsbericht
  2. 17. Mai 2002MM 115Verbesserung der Verkehrsverhältnisse rund um das Waldstadion (WM 2006)Magistratsvortrag

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

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BBericht des Magistrats

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