Arbeitsgelegenheiten als Chance zur Integration und Teilhabe konsequent nutzen
Zusammenfassung
Im Bericht des Magistrats wird die Situation der Arbeitsgelegenheiten in Frankfurt am Main im Jahr 2026 dargestellt. Es wird vorgeschlagen, die bestehenden Arbeitsgelegenheiten als Chance zur Integration zu nutzen und damit den benachteiligten Zielgruppen zu helfen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Gesundheit und Soziales verfolgenBericht
Zu
- Im Jahr 2026 werden 16 verschiedene Arbeitsgelegenheiten (AGH) mit insgesamt 349 Plätzen angeboten. Alle AGH-Plätze beinhalten grundsätzlich jeweils 25 Wochenstunden, verteilt auf 5 Wochentage. Im Einzelfall ist nach vorheriger Absprache eine vorübergehende Verringerung der Wochenstunden möglich. Zu
- Die 16 Arbeitsgelegenheiten verteilen sich auf die Träger: - Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt e.V. - Caritasverband Frankfurt e.V. - Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach - Frankfurter Tafel e.V. - GFFB gGmbH - GWR (gemeinnützige Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling mbH) - VAE e.V. Zu 3. a.) Nach deutlicher Reduzierung der AGH-Plätze zum Jahreswechsel 2023/2024 konnten diese unterjährig in den Jahren 2024 und 2025 wieder ausgeweitet werden. Die Erhöhung erfolgte reaktiv und bedarfsorientiert, um der anhaltend hohen Nachfrage gerecht zu werden. Im Jahr 2025 konnten drei neue Tätigkeitsfelder erschlossen werden. b.) Zum Jahreswechsel 2023/2024 musste das Angebot an Arbeitsgelegenheiten deutlich reduziert werden. Hauptgrund dafür waren finanzielle Einschnitte: Der Bund stellte für Eingliederungsmaßnahmen über 10 Millionen Euro weniger Mittel zur Verfügung als im Vorjahr. Zu
- Jahr 2023 - 529 Eintritte in Arbeitsgelegenheiten Jahr 2024 - 443 Eintritte in Arbeitsgelegenheiten Jahr 2025 - 514 Eintritte in Arbeitsgelegenheiten Zu
- Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt mit dem Frankfurter Arbeitsmarktprogramm (FRAP) die Integration benachteiligter Zielgruppen in den Arbeitsmarkt, darunter auch Menschen im Asylverfahren. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen zu erfassen und durch bedarfsgerechte Beratung sowie geeignete Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote tragfähige Perspektiven in Ausbildung und Arbeit zu eröffnen. Vor diesem Hintergrund setzt das FRAP auf eine frühzeitige, kompetenzorientierte Beratung und Unterstützung, die sich an den tatsächlichen Anforderungen des Arbeitsmarktes orientiert. Ziel ist es, vorhandene berufliche Erfahrungen sichtbar zu machen, realistische Perspektiven zu entwickeln und schrittweise Wege in Ausbildung oder Beschäftigung zu eröffnen. Das Beratungszentrum der FRAP Agentur bietet Menschen mit Wohnsitz in Frankfurt eine freiwillige, trägerneutrale und rechtskreisübergreifende Beratung an. Die Gespräche umfassen die berufliche Orientierung, die Suche nach Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen sowie die Klärung geeigneter Wege des Spracherwerbs. Ergänzend stehen im angeschlossenen Lernzentrum PC-Arbeitsplätze zur Verfügung, etwa für die Erstellung von Bewerbungen, Recherchen oder digitales Lernen. Diese Angebote stehen auch Asylsuchenden offen. Eine verlässliche berufliche Orientierung ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration. Ergänzend fördert die FRAP Agentur gGmbH berufliche Beratungsangebote freier Träger sowie rechtskreisübergreifende Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und ausbildungsvorbereitende Maßnahmen bei Frankfurter gemeinnützigen Trägern. In begrenztem Umfang gehören hierzu auch Arbeitsgelegenheiten nach § 5 AsylbLG, die insbesondere der Heranführung an Arbeitsabläufe und betriebliche Anforderungen dienen. Für das Jahr 2026 stehen rechtskreisübergreifend Kapazitäten für über 1.000 Beratungskund:innen sowie mehr als 500 Plätze in Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zur Verfügung. Im Jahr 2024 nahmen insgesamt über 4.300 Personen an diesen Maßnahmen teil, darunter knapp 5 Prozent im Leistungsbezug nach dem AsylbLG. Rund 85 Prozent der Teilnehmenden hatten eine Migrationsgeschichte. Zu
- Die Tätigkeitsbereiche für Arbeitsgelegenheiten sind breit gestreut. Exemplarisch sind folgende Arbeitsfelder zu nennen: - Einkaufs- und Begleitservice - Hauswirtschaft - Energiesparservice - Lager, Logistik, z.B. in second-hand- Läden - Umweltlotsen - Näh- und Holzwerkstatt - Fahrradwerkstatt Die entsprechenden Träger werden in Punkt 2 aufgeführt (s.o.) Zu
- Für eine Anpassung des Angebots sind die kommunalen Bedarfe ausschlaggebend. Die Gesetzesänderung hat nicht zu einer Änderung geführt. Frage 8: Die Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber:innen waren folgendermaßen besetzt: 2023 - 16 Teilnehmende 2024 - 15 Teilnehmende 2025 - 35 Teilnehmende Zu
- Es hat keine Fälle von Sanktionen oder Leistungskürzungen aufgrund einer Leistungsverweigerung der AGH gegeben. Zu
- Maßnahmen nach § 16d SGB II werden ausschließlich über den aus Bundesmitteln gespeisten Eingliederungstitel des Jobcenters Frankfurt am Main finanziert. Die Angebotsplanung und Mittelbewirtschaftung obliegt dem Jobcenter in eigener Verantwortung. Die Planung der Mittelbewirtschaftung wird mit den Trägern der gemeinsamen Einrichtung (Bundesagentur für Arbeit und Stadt Frankfurt am Main) abgestimmt und in der Trägerversammlung beschlossen. Zu 11.
- a)Das Jobcenter Frankfurt am Main berücksichtigt in der Planung von Arbeitsförderungsmaßnahmen sowohl die Bedarfe der Arbeitssuchenden als auch des Arbeitsmarktes und der Stadtgesellschaft. Bei den Arbeitsgelegenheiten reagiert das Jobcenter Im Verlauf eines Geschäftsjahres auf Bedarfe bzgl. der Platzkapazität und der Tätigkeitsfelder.
- b)Aktuell werden die festgestellten Bedarfe passgenau abgedeckt. Die Notwendigkeit einer Ausweitung ist derzeit nicht gegeben. In Frankfurt am Main können über das kommunale Frankfurter Arbeitsmarktprogramm gezielt Maßnahmen gefördert werden, die Menschen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützen. Arbeitsgelegenheiten sind dabei kein reguläres Arbeitsverhältnis und führen meist weder zu anerkannten Abschlüssen noch zu verwertbaren Qualifikationen. Für einzelne Personen, die zunächst eine sehr niedrigschwellige Heranführung an Arbeit oder eine Tagesstruktur benötigen, können sie jedoch sinnvoll sein. Diesem begrenzten Bedarf wird mit einem Angebot an Arbeitsgelegenheiten bei der GWR gGmbh Rechnung getragen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Dezember 2025AA 386Arbeitsgelegenheiten als Chance zur Integration und Teilhabe konsequent nutzenSTVV-Anfrage · FDP
- 23. Februar 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 63Arbeitsgelegenheiten als Chance zur Integration und Teilhabe konsequent nutzenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, Linke, AfD, Volt und FDP gegen ÖkoLinX-ELF-PARTEI (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Kenntnis)