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Stadtplanerische Konsequenzen aus dem Ende des Projektes .Frankfurt 21.

Vorlagentyp: B
125 Wochen bis zur Antwort7 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 24.08.2007, B 630

Betreff:

Stadtplanerische Konsequenzen aus dem Ende des Projektes "Frankfurt 21"

Vorgang:

A 205 CDU

Zwischenbericht:

Das Stadtplanungsamt untersucht gegenwärtig, wie der nördliche Rand des Gleisfeldes des Hauptbahnhofes zwischen Hafenstraße im Osten und Weilburger Straße im Westen städtebaulich neu gefasst werden kann.

Hierbei bildet die in der Anfrage beschriebene, parallel zur Mainzer Landstraße verlaufende und zu deren Entlastung geplante West-Ost-Straßenverbindung das städtebauliche Rückgrat. Abschnittsweise (Adam-Riese-Straße) existiert sie bereits und die Trasse für eine Verlängerung nach Westen wurde in der Vergangenheit freigehalten, ebenso wie die Verlängerung der Hellerhofstraße, die in einem rechten Winkel auf die verlängerte Adam-Riese-Straße treffen soll. Untersucht wird darüber hinaus auch, ob die Weilburger Straße, die sich westlich der Camberger Brücke befindet, mit der verlängerten Adam-Riese–Straße verbunden werden kann. Hierfür wäre eine Unterführung in Höhe der Camberger Brücke einzuplanen, deren technische und auch finanzielle Machbarkeit zu prüfen ist.

Nachfolgend werden die einzelnen Bereiche nordwestlich des Gleisendes von Ost nach West und die jeweils hierzu existierenden Überlegungen angesprochen:

- Für den Bereich südlich des Posthochhauses, das heutzutage durch die Commerzbank genutzt wird, gibt es als Ergebnis des 1999 beschlossenen Hochhausentwicklungsplanes und aus dem Projekt Frankfurt 21 entstanden die Überlegung, ein zusätzliches Hochhaus vorzusehen. Die Studie zur Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplanes sieht diesen neuen Hochhausstandort ebenfalls vor. Die Diskussion hierüber steht noch aus.

- Das vor einigen Jahren mit hohem Aufwand zu Zwecken eines IT-Knotens umgebaute Gebäude der ehemaligen Paketverteilungshalle steht leer. Ein neuer Nutzer für nach Umbau denkbare Büro-, Wohnungsbau- oder Ausstellungsflächen konnte von der Post AG nicht gefunden werden.

- Der südwestliche Abschnitt der ehemaligen Pakethalle wird seit dem letzten Jahr durch die DB AG als S-Bahnreparaturwerkstatt genutzt. Zulaufstrecken und die Halle selbst wurden erneuert, bzw. modernisiert, so dass eine kurz bis mittelfristige Verlagerung ausscheidet und die Planung Gebäude und Gleiskörper als Bestand berücksichtigen muss.

- Die Bereiche rund um die nördliche Zulaufstrecke des Hauptbahnhofes und die Camberger Brücke könnten im Zusammenhang mit der eingangs beschriebenen Unterführung neu beordnet werden.

- Sollte die Unterführung möglich werden, so ist auch denkbar, einen Geländestreifen südlich der Weilburger Straße, der durch nicht mehr benötigte Gleisanlagen geprägt ist, für eine Bebauung vorzusehen. Ebenso könnte ein Abschnitt dieses Streifens als öffentliche Grünfläche dienen, die diesem mit Grünflächen unterversorgten Teil des Gallusviertels zu Gute käme.

Dieser zentrale – innerstädtische – Stadtraum bietet aus Sicht des Magistrats eine Fülle von städtebaulichen Verbesserungsmöglichkeiten, deren Realisierbarkeit und Finanzierung nur in Zusammenarbeit mit den Eigentümern erreicht werden können. Die erreichbaren Ziele, Verkehrsentlastung der Mainzer Landstraße, neue Flächenpotentiale für Wohnungsbau, Büros und Grünflächen und die Schaffung eines neuen Stadteinganges für Kunden der Bahn AG (etwa nach dem Vorbild Münchens) rechtfertigt weitere stadtplanerische Arbeiten, die in des auf Grund der Knappen Personalressourcen derzeit nicht mit Vorrang betrieben werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Mai 2007AA 205Stadtplanerische Konsequenzen aus dem Ende des Projekts .Frankfurt 21.STVV-Anfrage · CDU
  2. 24. August 2007Sie sind hier
    BB 630Stadtplanerische Konsequenzen aus dem Ende des Projektes .Frankfurt 21.
    Magistratsbericht
  3. 8. Februar 2008BB 81Stadtplanerische Konsequenzen aus dem Ende des Projektes "Frankfurt 21"Magistratsbericht
  4. 21. Juli 2008BB 451Stadtplanerische Konsequenzen aus dem Ende des Projektes .Frankfurt 21.Magistratsbericht
  5. 30. April 2009BB 321Stadtplanerische Konsequenzen aus dem Ende des Projektes "Frankfurt 21"Magistratsbericht
  6. 29. Mai 2009MM 123Rahmenplan "Nördlicher Rand Gleisvorfeld Hauptbahnhof Frankfurt"Magistratsvortrag
  7. 2. Oktober 2009Antwort des Magistrats · nach 125 WochenBB 877Stadtplanerische Konsequenzen aus dem Ende des Projektes "Frankfurt 21"Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 1
Sitzung 16 · 18.09.2007
TO I, TOP 42
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 630 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 15 · 05.11.2007
TO I, TOP 46
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 630 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Sonstige:
NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Kenntnis)

Verkehrsausschusses
Sitzung 15 · 06.11.2007
TO I, TOP 36
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 630 (Zwischenbericht) dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
BFF (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und NPD (= Kenntnis)

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