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Preiskonzept der Frankfurter Bäder

Vorlagentyp: B
13 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren11 Sitzungen

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 24.09.2010, B 629

Betreff: Preiskonzept der Frankfurter Bäder Vorgang: A 1245 FAG Die erbetenen Informationen sind aus den beiden anliegenden Tabellen ersichtlich. Schul-, Vereins- und Fitnessnutzungen sind darin nicht aufgeführt, da diesbezüglich keine Verbindung zu dem am 13.12.2007 beschlossenen Preiskonzept der Schwimmstätten der BäderBetriebe Frankfurt GmbH besteht. Zu der Hallenbadübersicht sind folgende Anmerkungen zu tätigen: Das Höchster Hallenbad und das Textorbad bleiben unberücksichtigt, da bei dem erstgenannten Bad wegen der Betriebsführung durch den Ersten Sindlinger Schwimmclub bis einschließlich 31.03.2008 keine Einnahmen erzielt wurden und das Textorbad erst am 20.11.2009 eröffnet wurde. Betrachtet man die in den einzelnen Erlebnis- und Hallenbädern durchschnittlich erzielten Einnahmen der Jahre 2005 bis 2007, ergibt sich eine Varianz von 3,29 Euro bis 4,73 Euro pro Besuch. Die entsprechenden Durchschnittswerte der Jahre 2008 und 2009 liegen zwischen 3,59 Euro und 4,91 Euro. Die sich im gleichen Betrachtungszeitraum zwischen den einzelnen Bädern ergebenden Differenzen resultieren aus dem entsprechend der jeweiligen Ausstattung unterschiedlich gefassten Eintrittspreisgefüge sowie aus der Tatsache, dass die unterschiedlichen Kartenarten (z. B. Einzeleintrittskarten Erwachsene, Einzeleintrittskarten Ermäßigte, Familienkarten, Monatskarten) in den Bädern nicht gleich stark nachgefragt werden. In den einzelnen Hallenbädern bewegen sich die Einnahmesteigerungsraten zwischen 4 % und 23 %, wobei sich letztere auf das Riedbad Bergen-Enkheim bezieht, das insbesondere durch im Saunabereich getätigte Investitionen erheblich an Attraktivität gewonnen hat. Dies hat zu einer besonderen Steigerung der Saunabesuchszahlen geführt, was zu einer außergewöhnlichen, jedoch durch die Investitionen gerechtfertigte Anhebung der durchschnittlich an dieser Stelle erzielten Erlöse geführt hat. Zu der Freibadübersicht ist anzumerken, dass für das Jahr 2009 beim Freibad Eschersheim keine Darstellung erfolgt, weil es wegen umfänglicher Bautätigkeiten geschlossen war. Unter Berücksichtigung der Durchschnittswerte der Jahre 2005 bis 2007 differiert die durchschnittliche Einnahme pro Besuch in der Zeit vor der Eintrittspreiserhöhung in den unterschiedlichen Freibädern zwischen 2,14 Euro und 2,50 Euro. Nach der Eintrittspreiserhöhung werden unter Wertung der Jahre 2008 und 2009 durchschnittlich zwischen 2,49 Euro und 2,71 Euro an Einnahmen pro Besuch erzielt. Dass sich für die einzelnen Bäder unterschiedliche Pro-Kopf-Beträge bei der Einnahmeerzielung ergeben, liegt an der differierenden Nachfrage nach den unterschiedlichen Kartenarten (z. B. Einzeleintrittskarten Erwachsene, Einzeleintrittskarten Ermäßigte, Familienkarten, Monatskarten, Saunaeintrittstarife). Insbesondere ergeben sich in den Freibädern - je nach Saisonverlauf - auch wetterbedingte Differenzen bei der Abnahme der unterschiedlichen Tarife in den einzelnen Jahren. Sind lang anhaltende Schönwetterphasen gemeldet, besteht eine erhöhte Abnahmetendenz für Monatskarten. Ist das Wetter längerfristig instabil, greift die Kundschaft eher auf nur am jeweiligen Besuchstag gültige Kartenkategorien zurück. Die Einnahmesteigerungsraten bewegen sich in den einzelnen Freibädern zwischen 8 % und 20 %. Den vorstehenden Ausführungen kann entnommen werden, dass die real erzielten Einnahmen pro Kopf weit von den gültigen Normaltarifen (Einzeleintritt Erwachsene/r) entfernt sind. Augenfällig ist dies besonders im Freibadbereich, bei dem der Normaltarif bei 4 Euro für den ganztägigen Besuch liegt, wobei tatsächlich nur zwischen 2,49 Euro und 2,71 Euro erlöst werden, was sich aus der Vielzahl der in den Frankfurter Schwimmstätten existierenden Rabattierungen ergibt, die für Kinder, Jugendliche, Familien, Studenten, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Schwerbehinderte, Auszubildende und in Form der Monats- und Elferkarten für häufig Schwimmende vorgehalten werden. Als besonders vorteilhaft ist hier die offerierte Einzeleintrittskarte für Familien anzusehen, bei der maximal zwei Erziehungsberechtigte mit maximal drei Minderjährigen für den Gesamtpreis von 10 Euro ganztägig ihrem Schwimm-, Spiel- und Freiluftspaß nachgehen können; jedes weitere Kind zahlt lediglich 1 Euro Aufpreis. Damit bietet die BäderBetriebe Frankfurt GmbH ein hervorragendes Freizeitvergnügen zum mehr als fairen Preis an, das von den Frankfurter Familien oft genutzt wird, zumal sich viele den bisher gerne andernorts verbrachten Sommerurlaub nicht mehr leisten können oder wegen unsicherer Arbeitsmarktlage lieber darauf verzichten. Auch darf nicht vergessen werden, dass bei Vorlage des Frankfurt-Passes für wirtschaftlich Schwache in den Freibädern und den konventionellen Hallenbädern Eintritt zum Sondertarif von nur 1 Euro für Erwachsene bzw. 0,50 Euro für Minderjährige gewährt wird; in den Erlebnisbädern können Frankfurt-Pass-Inhaber während des jeweils gültigen Grundzeittaktes bei Entrichtung eines Eigenanteils von 2 Euro für Erwachsene bzw. 1 Euro für Kinder schwimmen gehen. Anlage Statistiken (ca. 89 KB)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. Juni 2010AA 1245Preiskonzept der Frankfurter BäderSTVV-Anfrage · FAG
  2. 24. September 2010Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 13 Wochen
    BB 629Preiskonzept der Frankfurter Bäder
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf11 Beratungen
KAV
Sitzung 50 · 04.10.2010
TO II, TOP 16
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 2
Sitzung 49 · 25.10.2010
TO I, TOP 35
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 6
Sitzung 47 · 26.10.2010
TO I, TOP 58
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 16
Sitzung 46 · 26.10.2010
TO I, TOP 36
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneWBEFDP
Ablehnung:
Fraktionslos
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, WBE, fwf und FDP gegen fraktionslos (= Zurückweisung)

OBR 7
Sitzung 47 · 26.10.2010
TO II, TOP 3
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 47 · 28.10.2010
TO I, TOP 31
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 15
Sitzung 46 · 29.10.2010
TO I, TOP 16
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 47 · 29.10.2010
TO I, TOP 52
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 4
Sitzung 46 · 02.11.2010
TO II, TOP 12
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Enthaltung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: Annahme bei Enthaltung LINKE.

OBR 9
Sitzung 46 · 04.11.2010
TO II, TOP 12
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDPLinkeFreie Wähler
Sonstige:
SPD (Kenntnis als Zwischenbericht)
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP, LINKE., FREIE WÄHLER und SCHOLZ; SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht)

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 46 · 02.12.2010
TO I, TOP 24
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 629 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Kenntnis)

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