Für eine saubere Stadt
Zusammenfassung
Der Magistrat plant die Einführung einer kommunalen Verpackungssteuer zur Förderung von Mehrwegverpackungen in Frankfurt. Ziel ist es, die speziellen Anforderungen einer Großstadt zu erfüllen und die Auswirkungen auf Betriebe und Bürger frühzeitig zu analysieren. Dies erfordert einen sorgfältigen, zeitlichen Vorlauf für eine erfolgreiche Umsetzung.
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Der Magistrat hat sich der Thematik angenommen und erste konkrete Schritte in die Wege geleitet. Dazu zählen detaillierte fachliche Prüfungen ebenso wie ein intensiver Austausch mit anderen Kommunen, die vergleichbare Regelungen bereits eingeführt haben oder sich aktuell in der Vorbereitungsphase befinden. Parallel dazu führt der Magistrat Gespräche mit Vertreter:innen der lokalen Wirtschaft, um mögliche Auswirkungen, praktische Herausforderungen sowie potenzielle Ausnahmetatbestände frühzeitig zu erkennen und in die weitere Ausarbeitung des Konzepts einfließen zu lassen. Darüber hinaus steht der Magistrat hinsichtlich aller Fragen rund um den Einsatz von Mehrwegverpackungen in engem Austausch mit den relevanten Akteur:innen.
Die Erfahrungen aus Tübingen verdeutlichen, dass die Entwicklung, Abstimmung und rechtssichere Umsetzung einer kommunalen Verpackungssteuer einen erheblichen zeitlichen Vorlauf benötigt. Dort vergingen von der ersten Initiative bis zur tatsächlichen Einführung rund zwei Jahre. Angesichts der Größe Frankfurts, der Vielzahl betroffener Betriebe, der komplexen Verwaltungsstrukturen sowie des erforderlichen Ressourceneinsatzes ist auch hier von einem mindestens vergleichbaren Zeithorizont auszugehen. Nur ein solcher Vorlauf stellt sicher, dass eine mögliche Verpackungssteuer den besonderen Anforderungen einer Großstadt gerecht wird, tragfähig gestaltet ist und erfolgreich realisiert werden kann.
Der Magistrat wird die notwendigen Prüfungen konsequent fortsetzen und der Stadtverordnetenversammlung zu gegebener Zeit einen entsprechenden Beschlussvorschlag zur Entscheidung vorlegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. September 2025NRNR 1357Für eine saubere StadtSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, Volt
- 13. Februar 2026Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 56Für eine saubere StadtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, GRÜNE, Linke, AfD und Volt gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie FDP und ÖkoLinX-ELF-PARTEI (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Kenntnis)