Stromanschlüsse am Mainkai
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 20.12.2019, B 531
Betreff: Stromanschlüsse am Mainkai Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 26.09.2019, § 4636 - NR 937/19 FRAKTION - Zwischenbericht: Die Verwaltung verfolgt das Thema der innerstädtischen Stromversorgung von Flusskreuzfahrt- und Hotelschiffen seit vielen Jahren, hat aber bisher keine städtebaulich überzeugenden, verkehrssicheren und nicht störenden Lösungen gefunden. Erschwert wird die Suche nach einer technischen Lösung dadurch, dass es sich um ein Überschwemmungsgebiet handelt, in dem Elektroinstallationen besonderen Anforderungen gerecht werden müssen. Nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 26.04.2018, § 2600 Anlage 5 (E 60), eine Machbarkeitsstudie für Landstromanschlüsse am innerstädtischen Mainufer erstellen zu lassen, vergab die HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt zunächst den Auftrag an die Siemens AG, einen initialisierenden Workshop mit allen beteiligten Stakeholdern durchzuführen, um die Rahmenbedingungen der Machbarkeitsstudie zu klären. Am 22.10.2018 fand ein moderierter ganztägiger Workshop statt, an dem Vertreter von Netzdienste Rhein-Main GmbH, Grünflächenamt, Stadtplanungsamt und HFM teilnahmen. Zweck des Workshops war es, alle relevanten Stakeholderbedürfnisse transparent zu machen und erste grundsätzliche (technische) Rahmenbedingungen zu klären. Diese Vorbereitung war nötig, um eine zielgerichtete Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen. Diese wurde im Sommer 2019 bei dem Ingenieurbüro Spiekermann GmbH in Zusammenarbeit mit dem Büro Ingenieur-Technik-Scholz GmbH (ITS) veranlasst. Sie liegt mittlerweile vor. Die Ergebnisse des Workshops und die Machbarkeitsstudie werden im Rahmen einer Informationsveranstaltung den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und interessierten Ortsbeiratsmitgliedern vorgestellt. Hierbei soll das weitere Vorgehen ausgelotet werden, da verschiedene Lösungen erarbeitet wurden. Seitens des Netzbetreibers ist ein Stromanschluss zur Versorgung der Schiffe an den Anlegeplätzen am nördlichen Mainufer im Bereich des derzeit verkehrsberuhigten Mainkais generell technisch umsetzbar. Im Zuge der Machbarkeitsstudie hat die NRM ermittelt, dass die Versorgung der Landstromanschlüsse an den Schiffsanlegestellen aus vorhandenen Umspannanlagen nicht realisierbar ist. Zur Deckung des derzeitig bekannten Leistungsbedarfs wären mindestens zwei neue Umspannanlagen notwendig. Zunächst ist zu klären, wer Netzanschlussnehmer (Auftraggeber), Netznutzer und Betreiber dieser Anlage werden wird. Anschließend würde die entsprechende Umsetzung voraussichtlich noch ein Jahr in Anspruch nehmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 20. Dezember 2019 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 937 zurück — STVV-Antrag von FRAKTION, beschlossen am 16. August 2019. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)