Idee eines Kulturtransfers in die Stadtteile
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Thema Kultur verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 03.12.2012, B 506
Betreff: Idee eines Kulturtransfers in die Stadtteile Vorgang: A 205/12 FDP
- Grundsätzlich ist der Magistrat der Meinung, dass es gar nicht genug Kultur in Frankfurt geben kann, ganz gleich ob im Zentrum oder in den Stadtteilen. Wie in allen Bereichen der Politik gilt aber natürlich auch hierbei die Prämisse: alles an seinem richtigen Ort. Manches gehört eben eher in die Innenstadt und sollte auch in den dortigen Häusern seinen Platz behalten, anderes gehört mehr in die Stadtteile und wieder anderes ist durchaus für einen Kulturtransfer geeignet. Frei nach Vergil: man beachte den Genius Loci. 2. u.
- Es gibt schon eine Vielzahl von Beispielen für einen regen Kulturaustausch zwischen Zentrum und Stadtteilen. Es gibt Stadtteil-Initiativen, die eine Rezeption auch im Zentrum gefunden haben und es gibt Projekte die von den zentralen Kulturinstitutionen aus in die Stadtteile gehen. Genannt sei hier etwa die Fliegende Volksbühne, die mit Barock am Main in Höchst startete, mehrmals im Schauspiel Frankfurt gastierte und nun im Herzen von Alt-Sachsenhausen einen eigenen Theaterbau erhalten soll. Erinnert sei an das Theaterzelt im Ostend, in dem vor zwei Jahren Schauspiel Frankfurt Shakespeares Sommernachtstraum als nächtliches Spiel inszenierte. Das Projekt "Oper unterwegs" der Oper Frankfurt und die theaterpädagogischen Projekte von Schauspiel Frankfurt arbeiten mit Schulen in den Stadtteilen zusammen und die museumspädagogischen Initiativen sämtlicher Häuser und Institute am Museumsufer sind ebenso in den Frankfurter Stadtteilen unterwegs. Dies alles ist seit Jahren gängige Praxis und kann durchaus noch weiter ausgebaut werden.
- Das kommt auf das jeweilige Projekt an und ist nur im Einzelfall zu bewerten.
- Die Projekte, die sinnvoll waren, sind in der Regel in den Stadtteilen auf große Resonanz gestoßen. Wichtig ist, die Identität und die Willensbildung in den traditionsreichen Frankfurter Stadtteilen ernst zu nehmen. Und nicht die Kultur für kulturwidrige Interessen zu instrumentalisieren. Kultur steht für sich selbst und beispielsweise nicht für Sozialarbeit.
- Unsere Kulturinstitutionen sind von hoher Kooperationsbereitschaft geprägt.
- Wenn sie sich gegenseitig ergänzen: gut. 7. siehe Antwort zu Frage 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. September 2012AA 205Idee eines Kulturtransfers in die StadtteileSTVV-Anfrage · FDP
- 3. Dezember 2012Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 506Idee eines Kulturtransfers in die StadtteileMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP und RÖMER Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., FREIE WÄHLER und Piraten (= Kenntnis)