Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Neuer Ausbildungsjahrgang September 2012

Vorlagentyp: B
13 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren5 Sitzungen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 18.01.2013, B 43

Betreff: Neuer Ausbildungsjahrgang September 2012 Vorgang: A 228/12 Piraten zu 1.: Im Einstellungsjahr 2012 begannen 156 Auszubildende und Studierende ihre berufliche Ausbildung bei der Stadt Frankfurt. Davon wurden am 3. September 2012 154 Nachwuchskräfte von Stadträtin Rosemarie Heilig begrüßt. Für die für das Einstellungsjahr 2012 angebotenen 156 Ausbildungs- und Studienplätze gingen im Personal- und Organisationsamt insgesamt 3463 Bewerbungen ein. zu 2.: Um einen Migrationshintergrund in der Definition des Statistischen Bundesamtes erheben zu können, müssten bei allen Bewerberinnen und Bewerbern Daten zu den Merkmalen Staatsangehörigkeit, Geburtsort und Staatsangehörigkeit der Eltern zwingend erhoben werden. Im Bewerbungsverfahren dürfen aus Gründen der Gleichbehandlung und des Datenschutzes jedoch nur Daten erhoben werden, die für das Treffen der Auswahlentscheidung maßgeblich sind. Keines der vorgenannten Merkmale darf in die Überlegungen bei der Personalauswahl einfließen. Damit ist die Ermittlung der Daten gesetzlich ausgeschlossen. Eine Aussage zur Anzahl von Bewerberinnen und Bewerben mit Migrationshintergrund kann daher nicht getroffen werden. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens für das Einstellungsjahr 2012 machten 70% der Bewerber/-innen eine freiwillige Angabe zur eigenen Staatsangehörigkeit. Von diesen Bewerberinnen/Bewerbern haben 89% die deutsche Staatsangehörigkeit, 10% haben eine andere Staatsangehörigkeit als die deutsche und 1% die doppelte Staatsangehörigkeit. zu 3.: Um im Rahmen der Einstellung die Voraussetzungen, wie z. B. die Frage der Arbeitserlaubnis, prüfen zu können, dürfen das Merkmal Staatsangehörigkeit und Geburtsort erhoben werden. Somit liegen bei allen eingestellten Nachwuchskräften Informationen zur Staatsangehörigkeit und zum Geburtsort vor. Die Staatsangehörigkeit der Eltern darf auf Basis der gesetzlichen Vorgaben auch im Einstellungsverfahren nicht erhoben werden. Insofern ist eine genaue Aussage zu den eingestellten Auszubildenden und Studierenden mit Migrationshintergrund in der Definition des Statistischen Bundesamtes auch hier nicht möglich. Gleichwohl sind über die Staatsangehörigkeit und den Geburtsort hinaus aufgrund von freiwilligen Angaben zur Muttersprache weitergehende Aussagen zu einem vorhandenen Migrationshintergrund möglich. Von den im Jahr 2012 eingestellten Auszubildenden haben 7% eine andere bzw. die doppelte Staatsangehörigkeit. Der Anteil der Auszubildenden mit Hinweis auf einen vorliegenden Migrationshintergrund, auf Basis der Angaben zum Geburtsort und einer nichtdeutschen Muttersprache, beläuft sich auf 19%. Bei der Gruppe der eingestellten Studierenden liegt der Anteil bei den Studierenden mit einer anderen bzw. der doppelten Staatsangehörigkeit bei 2%. Der über die oben genannten weiteren Angaben ermittelte Anteil von Studierenden mit einem Hinweis auf einen Migrationshintergrund liegt bei 6 %. zu 4.: Die Gewinnung von Bewerberinnen/Bewerbern mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung liegt im Interesse des Magistrats. Die hierzu getroffenen Maßnahmen wurden bereits im Bericht B 694 vom 24.09.2007 ausführlich erläutert. In 2012 wurde das Marketingkonzept für die Ausbildungs- und Studienangebote überarbeitet. Die Messewand, die zur Werbung für die städtischen Ausbildungsberufe und Studiengänge auf den Berufsmessen eingesetzt wird, wurde neu gestaltet. Ein großformatiges Foto mit Jugendlichen, die die Vielfalt unterschiedlicher Nationen verkörpern, ist zentraler Bestandteil und Blickfang auf der Messewand. Der neue Slogan lautet "Hast du den Dreh raus? Es ist Deine Zukunft!" Das Wort Zukunft wurde auf der linken Seite der Messewand noch einmal aufgegriffen und in 10 weiteren Sprachen wiederholt. Die Informationsflyer für alle Berufsbilder wurden an das neue Konzept angepasst und die für die Flyer verwendete Sammelmappe greift das Wort Zukunft ebenfalls in 10 weiteren Sprachen auf. Die beschriebene Neugestaltung verfolgt das Ziel, junge Menschen aller Nationalitäten für das Ausbildungsangebot der Stadt Frankfurt zu interessieren. Seit Jahren gehören Veranstaltungen an und für Frankfurter Schulen zum Repertoire. In 2012 war die Nachwuchswerbung der Stadt Frankfurt am Main zusätzlich auf einer vom Ortsvorsteher des Ortsbezirks 10 erstmals organisierten Ausbildungsmesse vertreten. In Kooperation mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten wurden neben den bisherigen Wegen zur Verbreitung der Informationen über das Ausbildungsangebot der Stadt Frankfurt am Main spezifische Informationswege von Migrantinnen und Migranten gesucht und genutzt. Die Internetseite mit den Ausbildungsangeboten ist auf der Seite des Amts für multikulturelle Angelegenheiten verlinkt und Mitarbeiter/innen des Personal- und Organisationsamtes haben im Rahmen einer Fortbildung im Programm "Bildungsorientierte Elternarbeit" des Amtes für multikulturelle Angelegenheiten den teilnehmenden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren das vielfältige Ausbildungsangebot der Stadt Frankfurt vorgestellt und dabei über Einstiegs- sowie Entwicklungschancen berichtet. Darüber hinaus unterstützt die Stadt Frankfurt am Main seit 2011 das Mehrgenerationenhaus Frankfurt "Kinder im Zentrum Gallus e.V." mit der Vorstellung städtischer Berufsbilder im dort angebotenen Berufsparcours.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Oktober 2012AA 228Neuer Ausbildungsjahrgang September 2012STVV-Anfrage · Piraten
  2. 18. Januar 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 13 Wochen
    BB 43Neuer Ausbildungsjahrgang September 2012
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
KAV
Sitzung 22 · 11.02.2013
TO II, TOP 21
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 43 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 17 · 18.02.2013
TO I, TOP 29
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 43 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömer
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten und RÖMER

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 17 · 25.02.2013
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 43 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinkeFDPFreie WählerRömer
Ablehnung:
SPD
Sonstige:
Piraten (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER gegen SPD (= Zurückstellung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Kenntnis)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 19 · 28.02.2013
TO I, TOP 10
Beraten
a) Die Vorlage B 43 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Brillante, Quirin, Tschierschke und Purkhardt dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie WählerPiratenRömerÖkoLinX-ARLREP
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, Piraten, RÖMER, ÖkoLinX-ARL und REP

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 18 · 11.03.2013
TO I, TOP 60
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 43 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinkeFDPFreie WählerPiraten
Ablehnung:
SPD
Sonstige:
Römer (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten gegen SPD (= Kenntnis im Rahmen E 57) Sonstige Voten/Protokollerklärung: RÖMER (= Kenntnis)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen