Eine Stadtverwaltung für und mit Migrantinnen und Migranten
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenInhalt
Bericht des Magistrats vom 15.04.2005, B 334
Betreff:
Eine Stadtverwaltung für und mit Migrantinnen und Migranten
Vorgang:
Beschl. d. Stv.-V. vom 01.02.2001, § 7713
- NR 1341 GRÜNE, B 230/04 -
Nachstehend werden die Ämter genannt, bei denen gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigen zum Stichtag 31.12.2003 und 31.12.2004 eine Erhöhung der Beschäftigten nicht deutscher Herkunft erfolgte.
Beschäftigte nicht deutscher Staatsangehörigkeit der Gemeindeverwaltung
31.12.2003
31.12.2004
nicht deutsche
Beschäftigte
nicht deutsche
Beschäftigte
Amt
Beschäfigte insgesamt
männlich
weiblich
gesamt
Beschäfigte insgesamt
männlich
weiblich
gesamt
Erhöhung nichtdeutsche nominal
16
Amt für Informations- und
Kommunktionstechnik
90
2
2
4
102
3
3
6
2
40
Stadtschulamt
2.758
35
446
481
2.827
39
456
495
14
41
Amt für Wissenschaft und Kunst (einschl. Museen)
287
10
20
30
275
11
20
31
1
53
Stadtgesundheitsamt
237
1
10
11
239
2
10
12
1
63
Bauaufsicht
193
4
2
6
200
4
3
7
1
79
Umweltamt/Energiereferat
151
3
3
163
4
4
1
Beschäftigte nicht deutscher Staatsangehörigkeit der Sondervermögen
68
Stadtentwässerung Frankfurt am Main
405
38
2
40
411
40
2
42
2
Es wird erneut darauf hingewiesen, dass lediglich Beschäftigte berücksichtigt werden konnten, die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, da nur diese Information ausgewertet werden kann.
Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Beschäftigten mit Migrationshintergrund tatsächlich wesentlich höher ist, da insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zwischenzeitlich die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen haben oder auch Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler nicht gesondert erfasst sind.
Vom Magistrat wurde vor dem Hintergrund der Haushaltssituation im Jahr 2002 eine unbefristete Wiederbesetzungssperre mit einem weitgehenden externen Einstellungsstopp beschlossen, die gleichermaßen Einfluss auf die Zahl deutscher und nicht deutscher Beschäftigter haben.
Auch strukturelle Veränderungen (z.B. Zusammenführung, Auflösung oder Ausgliederung von Ämtern und Betrieben) wirken sich auf die Beschäftigtenstruktur der verbleibenden Stadtverwaltung aus.
Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass stadtinterne Wechsel von Beschäftigten ebenso Auswirkungen auf die jeweiligen Amtsanteile "deutsche/ nicht deutsche Mitarbeiter/innen“ haben können, ohne dass das Verhältnis in der gesamten Stadtverwaltung berührt wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. April 2005 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 1341 zurück — STVV-Antrag von GRÜNE, beschlossen am 19. Dezember 2000. In 5 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD und GRÜNE
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG, REP und E.L. (= Kenntnis)