Eine Stadtverwaltung für und mit Migrantinnen und Migranten
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Bericht des Magistrats vom 28.04.2006, B 230
Betreff:
Eine Stadtverwaltung für und mit Migrantinnen und Migranten
Vorgang:
Beschl. d. Stv.-V. vom 01.02.2001, § 7713
- NR 1341 GRÜNE, l. B 334/05 -
Nachstehend werden ausgehend von der Beschlussfassung der Stadtverordnetenversammlung (§ 7713 vom 01.02.2001) die Ämter genannt, bei denen gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten zum Stichtag 31.12.2004 und 31.12.2005 eine Erhöhung der Beschäftigten nicht deutscher Herkunft erfolgte.
Beschäftigte nicht deutscher Staatsangehörigkeit der Gemeindeverwaltung
31.12.2004
31.12.2005
nicht deutsche
Beschäftigte
nicht deutsche
Beschäftigte
Amt
Beschäftigte insgesamt
männlich
weiblich
gesamt
Beschäftigte insgesamt
männlich
weiblich
gesamt
Erhöhung nichtdeutsche nominal
11
Personal- und Organisationsamt
hier: Ausbildung, Fortbildung u. Personalentwicklung
389
4
11
15
301
7
9
16
1
21
Kassen- und Steueramt
259
3
3
276
4
4
1
37
Branddirektion
1.013
7
1
8
1.030
8
1
9
1
66
Straßenbauamt
176
10
4
14
176
10
5
15
1
Beschäftigte nicht deutscher Staatsangehörigkeit der Sondervermögen
43
Volkshochschule
149
2
6
8
146
2
7
9
1
Der Magistrat ist im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten und Anforderungen bemüht, bei den Einstellungen die Zahl der Beschäftigten nicht deutscher Herkunft zu erhöhen; in diesem Zusammenhang wird auf den Bericht des Magistrats zum Antrag NR 1909 vom 08.06.2005 verwiesen (Beschluss der Stadtverordnetenversammlung § 9876 vom 22.09.2005).
Vor dem Hintergrund der Haushaltssituation musste jedoch im Jahr 2002 eine unbefristete Wiederbesetzungssperre mit einem weitgehenden externen Einstellungsstopp beschlossen werden, die gleichermaßen Einfluss auf die Zahl deutscher und nicht deutscher Beschäftigter haben.
Damit einher geht auch der unter Konsolidierungsgesichtspunkten beabsichtigte Rückgang der Beschäftigtenzahl, und zwar unabhängig von in der Person liegenden Gründen, etwa der Herkunft.
Des Weiteren wird darauf aufmerksam gemacht, dass bei der Auswertung lediglich Beschäftigte berücksichtigt werden konnten, die "keine deutsche Staatsangehörigkeit“ besitzen, da nur diese Information ausgewertet werden kann.
Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Beschäftigten mit Migrationshintergrund tatsächlich wesentlich höher ist, da insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zwischenzeitlich eingebürgert oder auch Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler nicht gesondert erfasst sind.
Auch strukturelle Veränderungen (z.B. Zusammenführung, Auflösung oder Ausgliederung von Ämtern und Betrieben) wirken sich selbstverständlich auf die Beschäftigtenstruktur in der verbleibenden Stadtverwaltung aus.
Ebenso haben stadtinterne Wechsel von Beschäftigten Auswirkungen auf die jeweiligen Amtsanteile "deutsche/ nicht deutsche Mitarbeiter/innen“, ohne dass das Verhältnis in der gesamten Stadtverwaltung berührt wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. April 2006 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 1341 zurück — STVV-Antrag von GRÜNE, beschlossen am 19. Dezember 2000. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP, NPD und E.L. (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP und FAG
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE.WASG, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)