Zukunft des Kai-Uwe-Gärtner-Hauses
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Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 11.05.2009, B 332
Betreff: Zukunft des Kai-Uwe-Gärtner-Hauses Vorgang: A 840 SPD Die Pläne für eine Containerlösung sind nicht verworfen worden. Um die Maßnahme zu beschleunigen, wurden hingegen aktuell 210T€ aus Fördermitteln im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms des Landes Hessen beantragt, sowie bereits ein freier Architekt mit den Entwurfsplanungen beauftragt. Vorgesehen ist, anstelle der baufälligen Hütte eine Versammlungsstätte in Containerbauweise inkl. befestigten Freibereich zu errichten. Die betroffenen Bürger zeigen eine große Bereitschaft zur Eigeninitiative und können im Rahmen der geplanten Ausführung leicht bei der Innen- und Außengestaltung mit einbezogen werden. Die Containerbauweise wurde gewählt, da diese wenig vandalismusgefährdet ist und bei einer langfristig geplanten Erweiterung des Angebotes eine beliebige Ergänzung ermöglicht. Auch eine Einzelfundamentierung mit nur sehr geringem Erdaushub ist bei dieser Maßnahme von großem Vorteil. Die Container werden nach dem derzeitig geltenden energetischen Standard ausgestattet. Darüber hinaus wird selbstverständlich auch die Ausstattung der sanitären Anlagen und des Küchenbereichs wasser- und energiesparend nach dem Stand der Technik erfolgen.
Zu 1.: Sobald die Rahmenplanung im Entwurf abgeschlossen ist, wird der Ombudsmann des Sozialrathauses Gallus vor Ort mit den Bewohnern Ideen zur Innen- und Außengestaltung entwickeln und dann auch umsetzen. Die Container werden technisch gebrauchsfertig aufgestellt, für gestalterische Elemente (z.B. Wandflächen) besteht aber noch ein großer Spielraum.
Zu 2.: Nach dem derzeitigem Planungsstand kann bereits im Juni 2009 mit der Bauantragsplanung begonnen werden. Unter Berücksichtigung der verschiedenen Genehmigungsverfahren, notwendiger Abstimmungen mit Dritten und der erforderlichen Ausschreibungen ist etwa Ende September 2009 mit dem Beginn der Arbeiten vor Ort und noch vor Jahresende mit der Fertigstellung der Maßnahme zu rechnen.
Zu 3.: Ziel ist, dass die Innen- und Außengestaltung von den Bewohnern selbst vorgenommen wird. Insbesondere sollen auch die Jugendlichen eingebunden werden. Teil des pädagogischen Ansatzes ist hierbei natürlich das Selbstgeschaffene zu bewahren.
Zu 4.: Die Containerlösung wurde nicht verworfen.
Zu 5.: Es werden neue Container beschafft.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Februar 2009AA 840Zukunft des Kai-Uwe-Gärtner-HausesSTVV-Anfrage · SPD
- 11. Mai 2009Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 11 WochenBB 332Zukunft des Kai-Uwe-Gärtner-HausesMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)