Zugangskonzept Zoo verändern! Eingang in der Rhönstraße muss weiterhin geöffnet bleiben!
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 22.06.2012, B 295
Betreff: Zugangskonzept Zoo verändern! Eingang in der Rhönstraße muss weiterhin geöffnet bleiben! Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 29.03.2012, § 1349 - NR 235/12 SPD - Mit Eröffnung des neuen Zooeingangs entsteht ein moderner Servicebereich, der einen schnelleren Eintritt in den Zoo ermöglicht. Damit entsteht gegenüber der bisherigen, nicht mehr zeitgemäßen Situation ein bürgerfreundlicher Eingang mit einer großzügigen Kassenzone für eine schnelle Bedienung der Zoobesucher. Darüber hinaus bleibt der Ausgang an der Rhönstraße über ein Drehkreuz erhalten. Um einen weiteren Eingang aufrecht zu erhalten, bedarf es der Zurverfügungstellung des notwendigen Personals und einer finanziellen Ausstattung. Dabei wären Kosten von rd. 10 T€ für die Ausstattung und 80 T€ für Personal zu rechnen. Stellenneuschaffungen wird es jedoch aufgrund bestehender Auflagen zum Haushalt nicht geben. Alternativ wäre der Neubau eines automatisierten Zugangs für die Dauerkartenbesucher möglich gewesen. Automatisierte Eingänge sind jedoch kein Garant für problemloses Passieren, so dass auch hier zusätzlicher Aufwand (wie z.B. Wartung, Kontrollen durch Personal) hätte einkalkuliert werden müssen. Damit wäre ein weitgehend unkontrollierter Zugang geschaffen worden, was sich nur durch einen nicht barrierefreien Zugang hätte lösen lassen. Hinsichtlich der Kosten für eine Umrüstung auf einen automatischen Betrieb ist jedoch von einer Summe im unteren sechsstelligen Bereich auszugehen. Die hierfür notwendigen Investitionsmittel und die hieraus resultierenden Folgekosten konnten aufgrund der Haushaltslage der Stadt Frankfurt für beide Varianten nicht genehmigt werden. Eine Aufrechterhaltung des Eingangs ist aus den vorgenannten Gründen auch wirtschaftlich nicht vertretbar, zudem in etwa 700 Metern Entfernung der neue Eingangsbereich zur Verfügung steht. Mit dem neuen Eingang verbinden sich für den Besucher wesentliche Verbesserungen: Schon von außen können sie einen Blick in das neue Bärengehege werfen und sich so auf das Zooerlebnis einstimmen. Der Einlass und die Betreuung an den Kassen und der Infotheke werden effizient und serviceorientiert gestaltet sein. Es wird ausreichend Platz für die zahlreichen Besucher geben, die sich an der Kasse oder am Bildschirm über aktuelle Veranstaltungen informieren können. Außerdem bietet erstmals ein Zooshop die Möglichkeit, adäquate Erinnerungen an den Besuch zu erwerben. Auch durch eine großzügige Gestaltung des Außenbereichs wird sich die Aufenthaltsqualität verbessern. Nicht zuletzt wird endlich der von den Zooöffnungszeiten unabhängige Betrieb des Zoogesellschaftshauses ermöglicht.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. Februar 2012NRNR 235Zugangskonzept Zoo verändern! Eingang in der Rhönstraße muss weiterhin geöffnet bleiben!STVV-Antrag · SPD
- 22. Juni 2012Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 18 WochenBB 295Zugangskonzept Zoo verändern! Eingang in der Rhönstraße muss weiterhin geöffnet bleiben!Magistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten (= Zurückweisung) RÖMER (= Kenntnis)