Urbane Datenplattform
Zusammenfassung
Der Bericht beschreibt die Einführung und den Betrieb der Urbanen Datenplattform in Frankfurt am Main. Ziel ist es, eine datenschutzkonforme und benutzerfreundliche Plattform zu schaffen, die verschiedene Daten visualisiert und zur Verfügung stellt. Die Plattform soll als zentraler Daten-Hub fungieren und die Zusammenarbeit mit anderen hessischen Kommunen ermöglichen.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Stadtplanung verfolgenBericht
Die Besucher-Aufrufe der Webseite werden derzeit nicht getracked, um den Nutzerinnen und Nutzern einen DSGVO-konformen datenarmen Zugang zu bieten. Darüber hinaus ermöglicht eine datenarme und damit cookiefreie Webseite eine bessere User Experience, da auf Cookiebanner verzichtet werden kann. Es gibt verschiedene Anfragen von Dritten und Ämtern (z.B. Mainova, Wirtschaftsförderung, Grünflächenamt und Palmengarten), die grundsätzliches Interesse an der Nutzung der Urbanen Datenplattform (UDP) haben und bei denen aktuell geklärt wird, ob und in welchen Umfang die UDP Daten über die bereits zur Verfügung stehende Open-API bereitstellen kann. Darüber hinaus wird die Implementierung einer Schnittstelle zwischen der Urbanen Datenplattform und dem vom Stadtvermessungsamt betreuten Geoportal Frankfurt angestrebt, um einen gemeinsamen und aktuellen Datenbestand sicherzustellen. Zurzeit wird der Datentransfer zwischen der Urbanen Datenplattform und 'Frankfurt Fragt Mich' geprüft, um die verschiedenen Elemente von ffm.de wie beispielsweise Ideenplattform, Mängelmelder und Beteiligungsverfahren im Rahmen der Kachel 'Bürgerbeteiligung' dynamisch anzeigen zu können. Darüber hinaus soll zeitnah die Umsetzung zweier weiterer Use Cases beginnen, die aktuell identifiziert und erarbeitet werden. Die Urbane Datenplattform fokussiert darauf, verschiedene Informationen wie etwa Umwelt- und Verkehrsdaten über Dashboards und Kartenansichten zu visualisieren und somit für Bürgerinnen und Bürger aufzubereiten. Die Bereitstellung von Rohdaten zur freien Verwendung durch Dritte - beispielsweise zur Entwicklung neuer oder Weiterentwicklung bestehender Apps - erfolgt durch das bereits seit 2014 existierende Open Data Portal der Stadt Frankfurt. Für die Einführung der Urbanen Datenplattform sind Kosten in Höhe von 96.630,38 Euro angefallen. Die jährlichen laufenden Kosten für die Urbane Datenplattform belaufen sich aktuell auf 155.522,04 Euro. Die Urbane Datenplattform wird vom bestehenden Smart-City-Team der Stabsstelle Digitalisierung mitbetreut. Zusätzliche personelle Folgekosten fallen daher nicht an. Für die gewählte Lösung sprach aus strategischer Sicht vor allem, dass es sich bei dem UDP-Produkt der ekom21 um die Standardlösung für Hessen handelt. Das Produkt musste nicht erst eigens aufwendig entwickelt werden, konnte daher schnell zum Einsatz gebracht werden und wird auch in anderen hessischen Kommunen eingesetzt. Auf diese Weise ist es möglich, perspektivisch auch Daten anderer Kommunen einzubinden, ohne jeweils extra Schnittstellen programmieren zu müssen. Aktuell setzen Darmstadt und Bad Hersfeld die gleiche Lösung wie Frankfurt ein. Zudem laufen Gespräche zwischen der ekom und weiteren hessischen Kommunen, die planen, diese Lösung zu nutzen. Die Urbane Datenplattform der Stadt Frankfurt soll als zentraler Daten-Hub als Schlüssel-Verteiler dienen und so beispielsweise über die Open-API weitere Datenquellen einfach bereitstellen, aber auch in weiteren Anwendungsfällen als Visualisierung für die Bürgerschaft dienen. Zusätzlich verfügt die Urbane Datenplattform über die technische Möglichkeit, den Ämtern sogenannte Fachdashboards und damit weitergehende Analysemöglichkeiten bereitzustellen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 15. März 2023AA 207Urbane DatenplattformSTVV-Anfrage · CDU
- 5. Juni 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 12 WochenBB 252Urbane DatenplattformMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Kenntnis) ÖkoLinX-ELF (= Zurückweisung)