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Popularität der Musikmesse nutzen!

Vorlagentyp: B
57 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 02.05.2011, B 216

Betreff: Popularität der Musikmesse nutzen! Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 27.01.2011, § 9244 - A 1188 FDP, B 745/10 -

  1. Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt mehrere Vereine und Initiativen im Musik- und Filmbereich, die im Zuge ihrer Arbeit für Musik- und Filmschaffende auch die Vernetzung und Zusammenarbeit mit Künstlern und Aktiven anderer Kultur- und Kreativbereiche anstreben. So sind etwa das "Filmhaus Frankfurt" mit seinen Aktivitäten oder der Regionalverband des VUT - Verband Unabhängiger Musikunternehmen e.V., der "VUT-Mitte" mit seinen Veranstaltungen wie dem monatlichen Stammtisch "Tu(n)esday" oder den Infoveranstaltungen "VUT-Wissen" hervorzuheben. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem VUT-Mitte und der Initiative MedienMittwoch im März 2011 eine MedienMittwoch-Veranstaltung zum Thema Live Entertainment. Player der regionalen Musikbranche wie Clubbesitzer und Musikveranstalter diskutierten über die Livemusikszene in Frankfurt am Main. In Kooperation mit der Frankfurter Messe und weiteren hessischen Lokalfunkstationen realisierten "VirusMusik" und "Radio X" auf der internationalen Musikmesse 2010 einen Stand, an dem umfangreiche Möglichkeiten zur Information geboten wurden. In zahlreichen öffentlich geführten Fachgesprächen mit Messeteilnehmern der unterschiedlichsten Branchenfelder - Ausbildungsinstitute, Tonträger-Label, Veranstalter, Fachmedien, Produzenten, Tonstudios u.v.a. - lieferten die Standbetreiber Aufklärung über die weit verzweigten Arbeitsfelder der Musikwirtschaft. In der Folge kam es zu vielfältigen produktiven Begegnungen der Musikerinnen und Musiker mit Musikmarkt- und Medienvertretern. Die von VirusMusik auf der Musikmesse organisierte Konzertbühne wie auch die Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Musikinitiativen förderte den fruchtbaren künstlerischen Austausch von Musikschaffenden aus unterschiedlichsten Regionen und eröffnete täglich vielen interessanten, aber oft noch unbekannten Musikgruppen das Tor zu internationalen Kontakten. Tägliche mehrstündige Live-Sendungen von der Messe mit Berichten, Interviews und Musik auf Radio X ermöglichten den unterschiedlichsten Musikakteuren zusätzliche Präsenz und den Radio X-Hörern vielfältige Informationen über die Künstler und das Musikbusiness. Diese Aktivitäten sollen auch zur Musikmesse 2011 fortgesetzt werden. Das "ADC Festival" stellt ebenfalls eine Plattform für die unterschiedlichen Kreativdisziplinen dar und dient den Kreativschaffenden aus Werbung, Musik und Film als Netzwerkplattform.
  2. Clubs mit anspruchsvoller und besonderer Programmgestaltung wie die "Brotfabrik" mit Weltmusik oder der "Jazzkeller" mit Jazz erhalten regelmäßige Förderung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, weil sich das außergewöhnliche Programm auf dem freien Markt nicht ohne Unterstützung behaupten könnte. In verschiedenen Clubs werden darüber hinaus einzelne Konzertreihen oder Festivals - vor allem mit Beteiligung lokaler Künstler - gefördert, um den fruchtbaren künstlerischen Austausch zu begünstigen und innovative Programmangebote anzustoßen. Im Rahmen der Möglichkeiten werden Clubbetreiber und andere Interessenten durch die Stadt Frankfurt am Main bei der Suche nach Räumlichkeiten unterstützt. In Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt konnte die Stadt Frankfurt am Main den Live Entertainment Award - LEA für mindestens 5 Jahre nach Frankfurt holen. Der LEA wird anlässlich der Internationalen Musikmesse während einer Galaveranstaltung u.a. in den Kategorien "Club-Award", "Club-Tour des Jahres", "Location des Jahres" und "Tourneeveranstalter des Jahres" verliehen und bringt dazu die Musikszene sowie die Veranstaltungsbranche zusammen.
  3. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH hat zusammen mit dem Wirtschaftsdezernenten Markus Frank bereits einen runden Tisch für die Kreativwirtschaft eingerichtet. Dazu wurden die Musik- und Filmbranche eingeladen. Ziel der Gespräche war es, die Kommunikation zwischen Politik und Branche zu stärken. Die Vertreter der Branche schätzten die Einladung sowie die Möglichkeit, mit der Politik ins Gespräch zu kommen.
  4. Die Musikmesse veranstaltet seit nunmehr 10 Jahren das Programm "Music4Kids", das sich gezielt an Kinder und Jugendliche richtet. Da die Anfragen für die Mitmach-Ausstellung, die von Schulklassen und Kindergärten kostenlos besucht werden kann, allein während der Öffnungszeiten der Musikmesse nicht zu bewältigen sind, beginnen die Gruppenführungen schon zwei Tage vor dem Messestart. Montag bis Freitag wird täglich 4x für jeweils max. 400 Kinder die Möglichkeit geboten, bei "Musc4Kids" Musikmachen spielerisch auszutesten. Hierbei werden die Kinder hauptsächlich von Musikstudenten und Musiklehrern auf über 4.000 qm pädagogisch betreut. 2010 nahmen 109 Frankfurter Schulklassen aus 54 Schulen mit insgesamt 3.660 Kindern sowie 142 Kindergartengruppen aus 111 Einrichtungen mit 2.452 Kindern an "Music4Kids" teil. Aus der Region kamen weitere 20 Schulklassen und 22 Kindergartengruppen mit 1.378 Kindern. Die Mitmachausstellung wurde von weiteren ca. 1.000 Kindern am Samstag besucht. Insgesamt haben in 2010 ca. 8.500 Kinder "Music4Kids" der Musikmesse besucht. 2011 haben sich bis Anfang März bereits 90 Frankfurter Schulklassen mit insgesamt 3.216 Kindern sowie 139 Kindergartengruppen mit 2.240 Kindern für "Music4Kids" angemeldet. Aus der Region kommen weitere Anmeldungen von 29 Schulklassen mit 1.549 Kindern und 23 Kindergartengruppen mit 452 Kindern hinzu. An der hohen Nachfrage und den bisherigen Anmeldungen zeigt sich, dass das Angebot, die Welt der Musik und des Klangs spielerisch kennenzulernen und verschiedene Musikinstrumente auszuprobieren, mit hohem Interesse angenommen wird. Auch das Finale des "SchoolJam", dem größten Schülerband-Wettbewerb Deutschlands, findet jährlich auf der Musikmesse statt. In Städteausscheidungen und Internetvotings qualifizieren sich vorab hunderte Bands in einzelnen deutschen Städten für das Finale. Die acht Finalbands aus ganz Deutschland spielen während der Musikmesse vor einer Fachjury um den Titel "Beste Schülerband Deutschlands".

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 30. März 2010AA 1188Popularität der Musikmesse nutzen!STVV-Anfrage · FDP
  2. 3. Dezember 2010BB 745Popularität der Musikmesse nutzen!Magistratsbericht
  3. 2. Mai 2011Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 57 Wochen
    BB 216Popularität der Musikmesse nutzen!
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 1 · 31.05.2011
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 216 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDP
Ablehnung:
Bunte
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP gegen Bunte (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Kenntnis)

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 1 · 07.06.2011
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 216 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneSPDLinkeFDPFreie Wähler
Ablehnung:
Bunte
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen Bunte (= Zurückweisung)

Mitdiskutieren

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