IHK-Studie zum Wirtschaftsstandort Frankfurt
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Bericht des Magistrats vom 11.04.2008, B 172
Betreff:
IHK-Studie zum Wirtschaftsstandort Frankfurt
Vorgang:
Beschl. d. Stv.-V. vom 27.01.2005, § 8617
- NR 1663 GRÜNE, B 118/07 -
Zu 1 und 3:
Die im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.02.2007, § 1348, geforderte Arbeitsgruppe Bürokratieabbau wurde eingerichtet und hat die Arbeit aufgenommen. Der Magistrat wird in Kürze über die Ergebnisse berichten.
Nach der Umstrukturierung des Magistrats mit Wirkung vom 01.11.2007 wurde im Wirtschaftsdezernat ab 01.12.2007 die Stabsstelle Wirtschaft eingerichtet, zu deren Aufgaben u.a. die Beschleunigung von Verfahren und die pragmatische Beseitigung von Investitions- und Wachstumshemmnissen gehören.
Die Stabstelle Wirtschaft ergänzt das Investitionslotsen-Modell, dessen Probephase wegen der Umstellung der zu Grunde liegenden Software verlängert wurde.
Die Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH ist inzwischen an das städtische GIS angeschlossen und kann dessen in der Vorlage B 118 vom 23.02.2007 dargelegten Vorteile nutzen.
Bei den Baugenehmigungen konnte das erreichte hohe Niveau an Qualität und Schnelligkeit trotz kräftig gestiegenem Bauvolumen (1,85 Mrd. Euro Rohbausumme) gehalten werden. Unter den deutschen Großstädten belegt Frankfurt einen Spitzenplatz.
Zu 2:
Das Angebot an städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen besteht weiter.
Zu 4:
Ergänzend zu dem im Vorjahr dargelegten Ansatz der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und den Informationsmöglichkeiten werden derzeit verschiedene Konzepte zur Profilierung und Kommunikation von Frankfurt geprüft. Der Magistrat wird darüber berichten.
Die für das regionale Standortmarketing zuständige FrankfurtRheinMain GmbH hat vor kurzem die Initiative Themenwelten gestartet, mit der die zahlreichen Vorzüge der Region jenseits der harten wirtschaftsnahen Standortvorteile gezielt nach innen kommuniziert werden. Das Binnenmarketing soll das regionale Standortmarketing in den ausländischen Zielmärkten ergänzen.
Abschließend wird darauf hingewiesen, dass dieser jährliche Bericht in 2009 durch einen Jahreswirtschaftsbericht des Magistrats abgelöst werden soll, der die Verpflichtung aus dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 27.01.2005, § 8617, erfüllt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. April 2008 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 1663 zurück — STVV-Antrag von GRÜNE, beschlossen am 13. Januar 2005. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)