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Kommunikationsdesaster im Frankfurter ÖPNV

Vorlagentyp: B
13 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Bericht thematisiert die Kommunikationsprobleme im Frankfurter ÖPNV, insbesondere im Zusammenhang mit Umleitungen und Änderungen im Fahrplan. Es wird vorgeschlagen, die Kommunikationskanäle zu optimieren und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen zu verbessern, um Verzögerungen zu vermeiden.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Bericht

Umleitungen im ÖPNV, Linienwegskürzungen usw. bedeuten Änderungen in den Fahr- und Dienstplänen. Die beauftragten Busverkehrsunternehmen benötigen - nicht zuletzt aufgrund der erforderlichen Arbeitnehmer-Mitbestimmungsregelungen - dafür einen Vorlauf von sechs Wochen. Baugenehmigungen bzw. straßenverkehrsrechtliche Anordnungen werden erst dann erteilt, wenn der Bauherr alle erforderlichen Unterlagen und Dokumente eingereicht hat und diese abschließend geprüft werden konnten. Dies erfolgt oft erst kurz vor dem geplanten Baubeginn. Wenn notwendige Umleitungen im ÖPNV erst in die Wege geleitet würden, wenn alle behördlichen Genehmigungen vorliegen, dann würde sich der Baubeginn alleine wegen des ÖPNV um sechs Wochen verzögern. Dies ist weder im Interesse der Stadt Frankfurt am Main noch im Interesse der Bauherren. Zur Harheimer Brücke wurde seitens der DB AG glaubhaft versichert, dass einem Baubeginn am 14.10.2019 nichts im Wege steht. Nachdem sehr kurzfristig vor dem anvisierten Termin klar wurde, dass dieser Termin nicht gehalten werden kann, wurden die geplanten und angekündigten Maßnahmen auf den Linien 25 und 28 noch zurückgezogen. Der zentrale Ansprechpartner für die Fahrgäste in Frankfurt am Main ist die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ, die als "RMV Frankfurt" eng mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zusammenarbeitet. Die Kommunikationskanäle Internet, Anliegen-Management und Service-Telefon sind bekannt. Bei Twitter nutzt traffiQ die Kanäle des RMV, der traffiQ bei Frankfurt-spezifischen Themen einbindet. Alle genannten Kommunikationskanäle werden im Vorfeld von verkehrlichen Maßnahmen informiert und einbezogen. Kurzfristige Abweichungen und Änderungen werden schnellstmöglich in die Kommunikation integriert. Dies geschah auch im Fall der Harheimer Brücke. Aus Gründen des Datenschutzes dürfen zwar personenbezogene Daten telefonisch nicht aufgenommen werden. Alle Anliegen gehen jedoch ausnahmslos in die Anliegen-Statistik ein und werden ausgewertet. Kundinnen und Kunden, die auf eine persönliche Antwort nicht verzichten möchten, werden gebeten, ihr Anliegen über das bekannte Internetportal des Anliegen-Managementsystems abzugeben. Beschwerden, die über Twitter adressiert werden, fließen ebenfalls in die Anliegen-Statistik ein. Von traffiQ und dem RMV werden für alle Kundengruppen Möglichkeiten angeboten, Anregungen abzugeben: Persönlich in der Mobilitätszentrale Verkehrsinsel oder den Ticket-Centern der VGF, telefonisch über das RMV-Servicetelefon, schriftlich per Brief, Fax oder E-Mail. Bevorzugtes Medium ist die direkte Eingabe im Serviceportal unter rmv-frankfurt.de. Dieses Angebot wird auch für mobile Anwendungen weiter optimiert. Über "RMV-Dialog" können darüber hinaus Anregungen auch via Facebook und Twitter abgegeben werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. Oktober 2019AA 563Kommunikationsdesaster im Frankfurter ÖPNVSTVV-Anfrage · FRANKFURTER
  2. 24. Januar 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 13 Wochen
    BB 16Kommunikationsdesaster im Frankfurter ÖPNV
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 10
Sitzung 38 · 11.02.2020
TO II, TOP 37
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 16 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 14
Sitzung 39 · 09.03.2020
TO I, TOP 19
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 16 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Verkehrsausschusses
Sitzung 38 · 26.05.2020
TO I, TOP 20
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 16 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

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