Seniorengerechtes Wohnen
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Bericht des Magistrats vom 14.03.2008, B 140
Betreff:
Seniorengerechtes Wohnen
Vorgang:
Beschl. Stv.-V. vom 13.12.2007, § 3111
- OA 487 OBR 1 -
Zu 1:
Im Zusammenhang mit der jährlichen Programmanmeldung für den geförderten Wohnungsbau werden Investoren verstärkt zu den Wohnwünschen und Bedarfen älterer Bürger beraten. In erster Linie werden Wohnungsbaugesellschaften aber auch private Investoren auf die Förderangebote angesprochen. Dabei wird auch das Thema seniorengerechtes Wohnen erörtert. Alle bekannten Modelle besonderer Wohnformen, Formen von Trägermodellen wie z.B. im Sinne des Bielefelder Modells finden in den Gesprächen Berücksichtigung und fließen in die Beratung mit ein. Die Ausgestaltung des Vorhabens liegt jedoch letztendlich beim Investor.
Einige alternative Wohnmodelle für Senioren konnten bereits umgesetzt werden. So ist z.B. eine Seniorenwohngemeinschaft für Demenzkranke mit der Betreuung in der Michael-McNair-Kaserne in Höchst entstanden. In einem weiteren Projekt sind Seniorenwohnungen einschließlich eines Gemeinschaftsraums mit freiwilliger Teilnahme an Zusatzangeboten im Dienstleistungsbereich von einem Träger an der Friedberger Warte erstellt worden. In Kürze wird ein Vorhaben der Caritas begonnen werden, das Pflegebereiche, Wohnen für ältere Menschen und frei finanzierte Wohnungen in einem Objekt vereinen wird. Ferner ist ein Vorhaben für generationsübergreifendes Wohnen der Seniorenselbsthilfe e.V. in Vorbereitung, das noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Ein Projekt des generationsübergreifenden Wohnens ist mit Unterstützung der GSW in Preungesheim entstanden.
Weitere Vorhaben für die Zielgruppe der Senioren sind in unterschiedlichen Planungsphasen bekannt und werden derzeit diskutiert. Für diese Vorhaben sind sowohl Anpassungen der Grundrisse an die unterschiedlichen Nutzer, Mischung von freifinanzierten und geförderten Einheiten, verschiedene Betreuungsangebote, Gemeinschaftsräume u.a. angedacht.
Zu 2:
Insbesondere mit der ABG Frankfurt Holding besteht ein kontinuierlicher Austausch zu Fragen des Wohnungsbedarfs für ältere Bürger.
Für das Gallus weist der Magistrat darauf hin, dass die ABG Holding in dem im Antrag der Grünen NR 52/06 genannten Bezirk nicht über entsprechende Grundstücke verfügt. Zudem existiert in der Frankenallee bereits eine Altenwohnanlage, die vom Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe betreut wird. Außerdem läuft zurzeit das Pilotprojekt "Siedlungshelfer“ der ABG Holding. Durch die Siedlungshelfer erhalten ältere Bewohnerinnen und Bewohner des Gallus notwendige Hilfestellungen im Alltag, so dass sie möglichst lange in ihrer eigenen Wohnung verbleiben können.
Zu 3:
Das erste Projekt in Frankfurt am Main nach dem Bielefelder Modell wird im April in der Adolf-Miersch-Siedlung in Niederrad starten. Es wird ermöglicht durch eine Kooperation zwischen der Nassauischen Heimstätte und dem Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe.
Zurzeit wird eine Bedarfsanalyse für seniorengerechtes Wohnen in Frankfurt erarbeitet. Mit der Analyse wird eine kleinräumige Datenbasis geschaffen, um das Nachfragepotential nach altersgerechten Wohnmöglichkeiten einzuschätzen. Vor dem Hintergrund der Untersuchungsergebnisse wird zu prüfen sein, ob das Bielefelder Modell eine Antwort auf mögliche Wohnbedarfe für Senioren in anderen Stadtteilen sein kann.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. August 2007OFOF 351/1Seniorengerechtes WohnenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 18. September 2007OAOA 487Seniorengerechtes WohnenAnregung
- 14. März 2008Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 29 WochenBB 140Seniorengerechtes WohnenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf8 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE. und FDP gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: Einstimmige Annahme bei Nichtanwesendheit LINKE.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF, REP und NPD (= Kenntnis)