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Verbesserungen für das Archäologische Museum

Vorlagentyp: B
16 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Bericht beschreibt die geplanten Verbesserungen für das Archäologische Museum, einschließlich der Neugestaltung des Eingangsbereichs und der Ausstattung museumspädagogischer Räume. Ziel ist es, die Besucherfreundlichkeit und Barrierefreiheit zu erhöhen sowie die technischen Einrichtungen zu modernisieren.

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Thema Kultur verfolgen

Bericht

Aufgrund der Vielzahl, teils stark sanierungs- und ertüchtigungsbedürftiger eigener Gebäude in der Administration der zuständigen Fachämter und der Komplexität von insbesondere Kulturbauten müssen in Folge nicht auskömmlicher Ressourcen Sanierungsplanungen sowie -umsetzungen sukzessive erfolgen.

Im Zuge der Priorisierung werden die Überlegungen, ob es Möglichkeiten gibt, einzelne bauliche Maßnahmen - bspw. im Sinne des E 49/19 - vorzuziehen, stets einbezogen. Dabei ist im Fall des Archäologischen Museums der Denkmalschutz zu berücksichtigen und mitzudenken.

Dies vorausgeschickt werden die Fragen wie folgt beantwortet: Zu Ziff. 1. und 2: In Kooperation mit dem Fachbereich Architektur der Hochschule Darmstadt wurde 2020/21 ein studentischer Wettbewerb zur Neugestaltung des Eingangsbereichs des Archäologischen Museums (Foyer, Shop und Kassenbereich) im Hinblick auf Besucherfreundlichkeit, Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit durchgeführt.

Die Entwürfe sind im Spätsommer/Herbst in einer Ausstellung im Museumsfoyer präsentiert worden. Die von einer Jury nominierten Siegerentwürfe wurden mit vom Freundeskreis des Archäologischen Museums ausgelobten Preisgeldern prämiert.

Der Siegerentwurf zur Neumöblierung des Kassen- und Shopbereichs ist anschließend bis zur Ausführungsplanung im Detail ausgearbeitet und kann als Input bei den Planungen der Gesamtsanierung herangezogen werden.

Mit den mit E 49/19 bereitgestellten Mitteln konnte die dringend benötigte Vortragstechnik für Sonderveranstaltungen, die mit Kosten in Höhe von rund 26.000 € verbunden war, finanziert werden.

Darüber hinaus ist es gelungen, die drei museumspädagogischen Räume im Westflügel des Kleihues-Baus, im Bau 2 in der Seckbächer Gasse, die zwischenzeitlich geräumt worden ist (vgl. Ziff. 4) sowie der Kaiserpfalz franconofurd zu ertüchtigen, renovieren und mit einer Erstausstattung zu versehen.

Knapp 20.000 € sind hierbei aufgebracht worden, um den früheren Vortragssaal bzw. die Cafeteria zu renovieren und licht- und elektrotechnisch zu ertüchtigen. Investiert werden konnten rund 60.000 € in die Ausstattung der drei Räume mit Möbeln und Werkzeug, darunter Werktische, Stühle, Schränke und Werkzeugblöcke. Für die Räume in der Karmelitergasse und der Seckbächer Gasse sind zwei Smartboards angeschafft worden, verschiedene Arbeitsgeräte bspw. für die Workshops "Römisches Kochen" und Sitzkissen für Führungen mit Kindern sowie tragbare Klapphocker für Museumsbesuchende. Für die Erstellung von u.a. Erklärvideos ist eine professionelle Kameraausrüstung beschafft worden.

Im Weiteren ist beabsichtigt, die für körperlich eingeschränkte Personen und für Personen mit Kinderwagen aktuell bereits bestehende Möglichkeit über den Seiteneingang und unter Nutzung des multifunktional nutzbaren Aufzugs ins Museum zu gelangen, kurzfristig hinsichtlich ihrer Nutzungsmöglichkeit zu optimieren. Geplant ist die Ausschilderung des Zugangs, diesen über eine gut erreichbare Gegensprechanlage zugänglich zu machen und den Aufzug dementsprechend zu ertüchtigen. Die internen Betriebsabläufe werden daraufhin angepasst.

Zu Ziff. 3.: Durch die Einrichtung des Raumes in der Kaiserpfalz können dort nun Workshops durchgeführt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, hier Materialien für die regelmäßig stattfindenden Führungen zu deponieren.

Der Raum in der Kaiserpfalz wird ferner für die Durchführung von Veranstaltungen genutzt. Seit 2021 arbeitet das Archäologische Museum gemeinsam mit den Freunden des Archäologischen Museums an der Etablierung des Kulturangebotes "franconofurd Sommer".

Mit der Einrichtung und Ausstattung des museumspädagogischen Raumes im Westflügel des Kleihues-Baus in der Karmelitergasse sind die Voraussetzungen geschaffen worden, verschiedene Workshops in unmittelbarer Nähe des Ausstellungsbereiches anbieten zu können.

Der Raum wird vor allem für Schulklassenworkshops genutzt, um dort im Anschluss an eine Führung durch die Dauerausstellung einen vertiefenden, praktischen Workshop durchzuführen. Der museumspädagogische Raum ist ebenso im Rahmen von "offenen" Angeboten wie Satourday oder Archaeokids von großem Nutzen.

Zu Ziff. 4.: Die Liegenschaft, in der die Büros der Mitarbeitenden, das Archiv, der Projektraum und der ehemals große museumspädagogische Raum untergebracht waren, ist im Erbbaurecht an die Crespo Foundation vergeben worden (vgl. Beschluss der Stadtv.-Vers. vom 17.06.2021, § 149 zur M 65/2021). Dadurch war eine Nutzung durch das Archäologische Museum sowie weiterer städtischer Einrichtungen nicht mehr möglich.

Für die kurzfristig benötigten ca. 800 m² Ersatzflächen sind seinerzeit freie städtische Liegenschaften im Innenstadtbereich geprüft und als nicht geeignet befunden worden. Für die Mitarbeitenden ist bei der Suche einer geeigneten Liegenschaft die Nähe zu den jeweiligen Museen von wesentlicher Bedeutung gewesen. Anfahrtswege und die damit verbundenen Zeitverluste sollten so gering wie möglich gehalten werden.

In der in unmittelbarer Nähe gelegenen Liegenschaft Weißfrauenstr. 12-16 waren geeignete Räumlichkeiten vorhanden, weshalb diese für das Kulturamt (Archäologisches und Jüdisches Museum) zum 01.04.2022 angemietet worden sind. Die Mietfläche beträgt insgesamt 812 m² (davon nutzt das Archäologische Museum ca. 415 m²) bei einem monatlichen Mietzins von 18,50 €/m² und ca. 6,18 €/m² monatlicher Nebenkostenvorauszahlung bei einer Vertragslaufzeit von 10 Jahren mit der Option der jährlichen Verlängerung.

Das vorübergehende Lager für die Bücher, bei denen es sich um für den Verkauf bestimmte, vom Archäologischen Museum in der hauseigenen Schriftenreihe herausgegebene Bücher handelt, ist mit Blick auf Entfernung und Lage günstig in der Berliner Straße 25 untergebracht. Für die Mietfläche von 129 m² ist ein monatlicher Mietzins von 18,58 €/m² vereinbart. Die monatlichen Nebenkosten belaufen sich auf ca. 2,90 €/m². Der Mietvertrag läuft derzeit bis zum 31.12.2025.

Zu Ziff. 5.: Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude, in dem das Archäologische Museum beheimatet ist, bedarf einer umfassenden Gesamtsanierung in allen Bereichen. Im Rahmen des nun anlaufenden Planungsprozesses werden insbesondere die Themen Brandschutz, energetische Ertüchtigung, technische Ausstattung, Barrierefreiheit sowie die museale Ausstattung überprüft und betrachtet, um die Immobilie an die heutigen gesetzlichen Vorgaben und Bedarfe eines Museums anzupassen. Hierfür stehen mit Genehmigung des Haushaltes Ende 2023 jetzt entsprechende Planungsmittel zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund können zu Zeitläufen aktuell noch keine Aussagen getroffen werden. Wie üblich wird die Planung in einer Kostenberechnung münden und für die Maßnahme anschließend im Wege einer Bau- und Finanzierungsvorlage der Genehmigungsprozess initiiert.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Dezember 2023AA 263Verbesserungen für das Archäologische MuseumSTVV-Anfrage · CDU
  2. 8. April 2024Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 16 Wochen
    BB 126Verbesserungen für das Archäologische Museum
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
OBR 1
Sitzung 29 · 23.04.2024
TO I, TOP 67
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport
Sitzung 27 · 06.06.2024
TO I, TOP 21
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 126 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPLinkeAfDVoltÖkoLinX-ELF
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)BFF-BIG (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und BFF-BIG (= Kenntnis)

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