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Existenzgründungen für Geflüchtete

Vorlagentyp: B
20 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 29.04.2016, B 124

Betreff: Existenzgründungen für Geflüchtete Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 28.01.2016, § 6744 - NR 1335/15 GRÜNE - Schon frühzeitig hat sich die Stadt Frankfurt am Main auf den Weg gemacht und eine Infrastruktur für die Gründerlandschaft am Standort entwickelt: vom ersten Informationsgespräch über Hilfen für die Startphase bis hin zur Beratung und Finanzierungsmöglichkeiten in den ersten Jahren nach der Gründung. Bereits seit dem Jahr 2008 gibt es ein spezielles Förderprogramm für Gründerinnen und Gründer mit Migrationshintergrund. Leitstelle für das Programm ist die Kompass gGmbH im Frankfurter Gründerzentrum, die über eine langjährige Erfahrung in der Beratung und Qualifizierung von Gründer(inne)n und Unternehmer(inne)n mit Migrationshintergrund verfügt. Die Stadt Frankfurt am Main hatte im Januar 2016 ca. 3.500 zugewiesene Flüchtlinge. Bei einem Blick auf die Haupt-Herkunftsgebiete (Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea und Somalia) wird deutlich, dass es sich nicht um eine temporäre Situation handelt, sondern um eine dauerhafte Integration dieser Menschen in Deutschland, bzw. Frankfurt geht. Dies kann nur gelingen, wenn auch die berufliche Integration durch den Zugang zur Qualifizierung und zum Arbeitsmarkt ermöglicht wird. Demzufolge wurde das erfolgreich laufende Projekt "Gezielte Förderung von GründerInnen mit Migrationshintergrund" um spezielle Bausteine für Flüchtlinge erweitert, um diese gezielt zu unterstützen. Dies erfolgt in enger Kooperation mit dem Projekt "Gründerwerkstatt für Flüchtlinge" der FRAP Agentur im Auftrag des Sozialdezernates. Auch das Pilotprojekt "Gründerwerkstatt - Flüchtlinge unternehmen etwas" bietet Flüchtlingen, die bereits über Berufserfahrung verfügen, bzw. bereits in ihrem jeweiligen Heimatland selbstständig tätig waren, die Möglichkeit eines beruflichen Neustarts durch eine Existenzgründung. Neben anerkannten Flüchtlingen können auch Asylbewerber in der Gründerwerkstatt teilnehmen. Bei erfolgreicher Umsetzung der Geschäftsidee kann die Existenz für die ganze Familie nachhaltig gesichert werden. Gleichzeitig bietet das Pilotprojekt eine "Rückkehrperspektive" im Sinne einer zirkulären Migration, denn es werden auch Marktchancen im Heimatland definiert. Somit ist Frankfurt am Main die erste Stadt, die eine "Gründerwerkstatt" für Flüchtlinge und Asylbewerber eingerichtet hat und Gründungsunterstützung bereits sehr früh im Integrationsprozess anbietet. Das Pilotprojekt bietet Flüchtlingen, die bereits über Berufserfahrung verfügen, bzw. bereits in ihrem jeweiligen Heimatland selbstständig waren, die Möglichkeit eines beruflichen Neustarts am Standort Frankfurt am Main. Mit dem Programm zur Ausbildung von Flüchtlingen übernimmt auch das Frankfurter Traditionsunternehmen Samson einmal mehr eine Vorreiterrolle und zeigt, wie sich ein zukunfts-orientiertes Unternehmen aufstellt, um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen. Frankfurt hat zum einen großen Bedarf an Arbeitskräften mit unterschiedlichsten Begabungen und fachlichen Qualifikationen. Zum anderen bringt die Stadt viel Erfahrung ein in der erfolgreichen ökonomischen und gesellschaftlichen Integration von Menschen aus aller Welt und heißt Menschen mit dem Mut zu Neuem herzlich willkommen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. Dezember 2015NRNR 1335Existenzgründungen für GeflüchteteSTVV-Antrag · GRÜNE
  2. 29. April 2016Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 Wochen
    BB 124Existenzgründungen für Geflüchtete
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 1 · 06.06.2016
TO I, TOP 44
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 124 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Sonstige:
Frankfurter (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Kenntnis)

Ausschusses für Wirtschaft und Frauen
Sitzung 1 · 07.06.2016
TO I, TOP 31
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 124 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTIONFrankfurter
Sonstige:
BFF (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 1 · 09.06.2016
TO I, TOP 29
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 124 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDP
Sonstige:
AfD (Kenntnis)BFF (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)Frankfurter (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FDP Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)

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