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Mehr Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung und in städtischen Gesellschaften

Vorlagentyp: B
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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 22.02.2008, B 106

Betreff:

Mehr Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung und in städtischen Gesellschaften

Vorgang:

Beschl. d. Stv.-V. vom 01.03.2007, § 1470

- E 62 CDU und GRÜNE -

Die Stadt Frankfurt am Main ist sich ihrer Verantwortung als eine der größten Arbeitgeberinnen der Rhein-Main-Region und der damit verbundenen besonderen Verpflichtung gegenüber ausbildungssuchenden jungen Menschen bewusst.

Dies spiegelt sich zum einen in den Jahr für Jahr hohen Ausbildungsquoten wider. Zum anderen aber auch in dem Bestreben, das Ausbildungsangebot in den nicht speziell für den öffentlichen Dienst ausgebildeten Berufen zu erhöhen bzw. zu erweitern.

So wurde bereits im Einstellungsjahr 2007 die Anzahl der Ausbildungsplätze in den kaufmännischen und IT-Berufen um 5 erhöht. Für das kommende Einstellungsjahr 2008 wird das Ausbildungsengagement schließlich nochmals ausgeweitet.

Es werden in den Verwaltungs-, kaufmännischen und IT-Berufen insgesamt 35 Ausbildungsplätze zusätzlich zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus bietet die Stadt Frankfurt am Main 2008 erstmals 20 Plätze in einem Traineeprogramm an. Mit diesem Traineeprogramm für den höheren Dienst erhalten Hochschulabsolventinnen und -absolventen verschiedenster Fachrichtungen die Chance zu einem attraktiven Berufseinstieg und stadtinterne Nachwuchsführungskräfte eine hervorragende Qualifizierung für einen weiteren Aufstieg.

Für das Einstellungsjahr 2009 ist zunächst vorgesehen, das in den vorangegangen Jahren stetig erhöhte Ausbildungsangebot auf gleicher Höhe zu halten. Der Grund hierfür ist, dass eine Erweiterung des Ausbildungsengagements sehr stark von den Möglichkeiten und Kapazitäten der fachpraktischen Ausbildungsstellen vor Ort in den Ämtern und Betrieben abhängig ist und diese mit den letzten Erhöhungen vorerst ausgeschöpft sind.

Die ausbildenden Ämter und Betriebe werden in der jährlich vom Personal- und Organisationsamt vorgenommenen Abfrage zur Meldung der Ausbildungsmöglichkeiten - vor allem in den fachspezifischen Bereichen - immer wieder auf die besondere Verantwortung der Stadt Frankfurt hingewiesen und ermutigt, mehr als den eigenen voraussichtlichen Bedarf an Ausbildungsplätzen zur Verfügung zu stellen. Es wird die Hilfestellung bei der Implementierung neuer Berufe angeboten, ebenso wie die Serviceleistung bei Werbung und Auswahl.

Wie auch in den vergangenen Jahren sind die Ämter und Betriebe weiter bemüht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten viele Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen und bilden auch nach wie vor über den eigenen Bedarf hinaus aus.

Besonders erfreulich ist, dass nach einer Pause im Einstellungsjahr 2007 wieder zwei Veranstaltungskaufleute und ein/e Kfz-Mechatroniker/in ausgebildet und erstmals Ausbildungsstellen in den Berufen Immobilienkauffrau/-mann und Elektroniker/in (Informations- und Telekommunikationstechnik) zur Verfügung gestellt werden konnten.

Für das Jahr 2008 werden sogar drei neu zu implementierende Berufe im fachspezifischen Bereich angeboten werden.

Insgesamt ist festzustellen, dass seit dem Einstellungsjahr 2006 eine sukzessive Erhöhung bzw. Erweiterung der Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Berufe, die auch außerhalb des öffentlichen Dienstes gute Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, zu verzeichnen ist.

Wie gefordert, wird der Magistrat im Rahmen seiner Möglichkeiten die Gesellschaften mit städtischer Mehrheitsbeteiligung ebenfalls auffordern, den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zu beachten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis

Der Weg dieser Vorlage

Am 22. Februar 2008 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf E 62 zurück — Etatantrag von CDU, GRÜNE, beschlossen am 20. Dezember 2006. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
KAV
Sitzung 23 · 03.03.2008
TO II, TOP 26
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 106 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit
Sitzung 20 · 21.04.2008
TO I, TOP 16
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 106 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

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